Eine abwechslungsreiche Zusammenstellung verschiedenster Texte von amüsant-witziger Glosse bis ernst-melancholischer (Kurz)Geschichte. Angeblich entwickeln Neuköllner ja eine Art Haßliebe gegenüber ihrer Heimat-keiner mag den alten Berliner Bezirk, aber wegziehen? Das kann dauern, wenn überhaupt. Diese Widersprüchlichkeit zeigt sich auch in den Geschichten des Neuköllnbuchs. Das Buch bietet kurzweiliges Lesevergnügen, und danach versteht mensch auch, was an Neukölln vielleicht doch liebenswert ist. Anlesetipp: "Singende, klingende Sonnenallee".
Wer sich ein Bild von Neukölln jenseits des Blicks der Prenzlberg-Mitte-Arroganz machen will, ist mit diesem Buch gut bedient. Die Geschichten sind ausnahmslos gut zusammengestellt und es gibt meiner Meinung nach keine schwachen Beiträge. Abwechslungsreich und insgesamt sehr zu empfehlen!!!