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Neujahrskonzert 2011
 
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Neujahrskonzert 2011 [Doppel-CD]

Wiener Philharmoniker, Franz Welser-Möst Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Johann (Sohn) Strauß
  • Audio CD (7. Januar 2011)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Decca (Universal)
  • ASIN: B00475DZWO
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Disk 1:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Reiter-Marsch Opus 428Wiener Philharmoniker 3:09EUR 0,99
Anhören  2. Donauweibchen, Op.427Wiener Philharmoniker 9:00EUR 1,79
Anhören  3. Amazonen-Polka, Op.9Wiener Philharmoniker 2:49EUR 0,99
Anhören  4. Debut-Quadrille, Op.2Wiener Philharmoniker 4:55EUR 0,99
Anhören  5. Die Schönbrunner, Walzer Op.200Wiener Philharmoniker 8:57EUR 1,79
Anhören  6. Muthig Voran! Polka schnell, Op.432Wiener Philharmoniker 2:52EUR 0,99
Anhören  7. Ritter Pasman: CsardasWiener Philharmoniker 4:56EUR 0,99
Anhören  8. Abschieds-Rufe - Walzer, Op.179Wiener Philharmoniker 9:39EUR 1,79


Disk 2:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Furioso-Galopp nach Liszt's Motiven, Op.114Wiener Philharmoniker 2:54EUR 0,99
Anhören  2. Mephisto Waltz No.1, S.514Wiener Philharmoniker10:36EUR 2,39
Anhören  3. Aus der Ferne - Polka mazur, Op.270Wiener Philharmoniker 5:18EUR 0,99
Anhören  4. Spanischer Marsch Opus 433Wiener Philharmoniker 5:14EUR 0,99
Anhören  5. Zigeunertanz aus "Die Perle von Iberien"Wiener Philharmoniker 3:37EUR 0,99
Anhören  6. Cachucha Galopp Opus 97Wiener Philharmoniker 2:08EUR 0,99
Anhören  7. Mein Lebenslauf ist Lieb' und Leben - waltz, Op.263Wiener Philharmoniker 7:56EUR 1,79
Anhören  8. Ohne Aufenthalt, Polka Schnell, Op.112Wiener Philharmoniker 2:29EUR 0,99
Anhören  9. New Year's Address 2011Franz Welser-Möst0:34EUR 0,29
Anhören10. An der schönen blauen Donau, Op.314 - An Der Schonen Blauen Donau Opus 314 (The Blue Danube Waltz)Wiener Philharmoniker10:26EUR 2,39
Anhören11. Radetzky March Opus 228Wiener Philharmoniker 3:37EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn zu Beginn eines jeden Jahres der Goldene Saal des Wiener Musikvereins mit zehntausenden Blüten geschmückt wird und die Kameras postiert sind, dann ist es wieder soweit für die „Liebeserklärung an die ganze Welt", das Wiener Neujahrskonzert, Österreichs prominentester musikalischer Markenartikel und unter Dirigenten sehr begehrt. Diesmal stand der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper Franz Welser-Möst höchstpersönlich am Pult einer Veranstaltung, die gewiss über eine Million Zuschauer allein in Österreich verfolgten und Milliarden wohl auf der ganzen Welt, schließlich wurde das Konzert in siebzig Ländern übertragen. „Ich neige nicht dazu, ein großes Zirkuspferd zu sein“ hatte Welser Möst gewarnt und somit alle Erwartungen auf Pomp, Pathos, Saus und Braus gedämpft. Umso familiärer wurde es, schließlich entstammt Franz Welser-Möst seitens seiner Urgroßmutter der Besitzerdynastie des legendären Cafe Dommayer, in dem der Walzerkönig seine ersten großen Auftritte feierte und auch viele Stücke uraufgeführt wurden. Mit Stücken aus der zu Lebzeiten der Urahnin Mösts entstandenen Operette „Simplicius" von Johann Strauß eröffnete Welser-Möst den Reigen, mit zartem Strich und empfindsam asketischen Habitus: Titel wie der „Reitermarsch", „Muthig voran!" und „Donauweibchen" erklangen, sowie "Amazonen-Polka", die „Debut-Quadrille" und Joseph Lanners Walzer „Die Schönbrunner". Die Csardas aus der Komischen Oper „Ritter Pasman" von Strauß Sohn huldigte Ungarn, das an diesem Tag den EU-Vorsitz übernahm und Liszts „Erster Mephisto-Walzer" den Komponisten selbst, der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre. Iberisches Kolorit kam auf mit dem „Spanischen Marsch" von Strauß Sohn, den „Zigeunertanz" von Joseph Hellmesberger und dem „Cachucha-Galopp" von Strauß Vater. In „Aus der Ferne" von Johanns Bruder Joseph schlug Möst nachdenklichere Töne an. Es folgte eine Pause und damit ein Film über die Konzertreisen der Philharmoniker, in dem man auch des Kontrabassisten Georg Straka gedachte, der bei einer Wanderung auf den Fuji 2010 tödlich verunglückte.

Der Walzer-Schlager „Mein Lebenslauf ist Lieb' und Lust" von Joseph Strauß schließlich rundete den regulären Ablauf des Konzertes ab. Dann folgten die Zugaben, ein Renner nach dem anderen. Horn und Glocke läuteten die Polka „Ohne Aufenthalt" von Eduard Strauß ein, melancholisch schwelgte man „An der schönen blauen Donau". Die Bilder dazu lieferte das verschneite Schloss Laudon. Das Wiener Staatsballett brillierte mit den Solisten Maria Yakovleva und Eno Peci zur Choreographie von Jean-Guillaume Bart. Schließlich ‚Tradition oblige’: der „Radetzky-Marsch", der in keinem Jahr fehlen darf wie auch nicht die stehenden Ovationen und der Jubel. Im Publikum: Bundespräsident Heinz Fischer und sein Gast, der Emir von Katar. --Teresa Pieschacón Raphael

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23 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tobias Fabian-Krause TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Der 1960 in Linz geborene Franz Welser-Möst trat diese Saison die Nachfolge von Seiji Ozawa als Generalmusikdirektor der Wiener Oper an. Grund genug für die Wiener Philharmoniker, ihn dieses Jahr als Dirigenten für das traditionelle Neujahrskonzert einzuladen, zumal der Maestro - weiterhin parallel Chefdirigent des renomierten Cleveland Orchestra - schon viel Erfahrung mit den Philharmonikern gesammelt hat und sich auch zu seiner Zeit als Chef in Cleveland nicht zu schade war, bei Absagen von Kollegen einzuspringen. Welser-Möst betrachtet die Einladung, das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker dirigieren zu dürfen, wie er gesagt hat als "so etwas wie den Nobelpreis".

Unter dem frischen Eindruck des Konzerts hatte ich bei der DVD noch von einem gelungenen Konzert gesprochen. Das nochmalige Ansehen meines privaten Mitschnitts hat diesen Eindruck nur bedingt bestätigt. Welser-Möst bietet ein solides, feines und unprätentiöses Konzert und er steht zu sich als jemand, der kein Mann für die Show ist. Ich finde das sympathisch, aber für ein Neujahrskonzert nur bedingt passend. Sicherlich haben die Wiener Philharmoniker unter der Leistung Welser-Mösts alles andere als schlecht gespielt, aber dennoch: so der letzte Funke springt dann doch nicht dauerhaft über.

Die Programmauswahl war letztlich auch nicht uninteressant, auf sympathische Weise gegen allzu große Showlastigkeit ausgerichtet, aber letztlich doch eher langweilig. Wenn ich das z.B. mit George Prêtre vergleiche, dessen Programmauswahl sowohl 2008 als auch 2010 eine gute Mischung aus interessantem noch nie gehörtem auf der einen Seite und oft gehörtem auf der anderen Seite bot, dann muss ich sagen: bei Welser-Möst kam weder das eine noch das andere. Die noch nie gehörten Stücke waren nicht besonders interessant, kaum Aha-Effekte, die oft gehörten Dauerbrenner, die es von allen komponierenden Mitgliedern der Strauß-Familie gibt kamen bis auf die obglitorischen Zugaben nicht vor.

Was sich auf der CD befindet ist dementsprechend insgesamt gut gemacht, solide eingespielt, gut aufgenommen, aber irgendwie letztlich dann wohl doch nur für diejenigen interessant, die sich eine möglichst große Strauß-Sammlung zulegen wollen.

Ich glaube, an dieses Neujahrskonzert werden sich in ein paar Jahren nur noch diejenigen Neujahrskonzertbegeisterten erinnern, die ähnlich gestrickt sind wie diejenigen Fußball-Fans, die noch wissen, wie der FC Bayern 1998/99 beim Gastspiel gegen den VfL Bochum gespielt hat.

Genug der Polemik: natürlich stellt diese CD ein sehr gutes Produkt dar: Weltklassemusiker werden von einem Spitzendirigenten geleitet, das Konzert ist in exquisiter Tonqualität aufgenommen, das Booklet ist ansprechend. Nur kommt eben jedes Jahr ein Produkt heraus, bei dem alles gesagte auch gilt, nur dass das Eingespielte mindestens genau so mitreißend ist wie hier und in vielen Fällen deutlich besser ist.

Es gibt das Karajan-Konzert auf CD (nicht ganz zu Unrecht eine der weltweit meistverkauften CDs), es gibt die Kleiber-Neujahrskonzerte auf CD (fast noch besser), es gibt Mutis Auftritte auf CD, es gibt nicht zuletzt auch Prêtres Auftritte auf CD. Es gibt auch gute Studio-Aufnahmen von der Musik der Familie Strauß (ob von Karajan mit den Berliner Philharmonikern oder von Böhm, Fricsay, Maazel). Wenn Sie nicht gerade den Anspruch haben, alle verfügbaren Neujahrskonzerte auf CD zu haben oder vielleicht ein persönliches Erlebnis mit dem diesjährigen verbinden, ist diese CD verzichtbar.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Perfekt 29. April 2011
Format:Audio CD
Ich fand und finde es sehr positiv, dass neben "üblichen" Orchsterwerken
auch "neue", weniger bekannte oder selten gespielte Konzertstück ausge-
wählt wurden. Und wie herrlich musiziert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Nachdem ich das Neujahrskonzert der Wiener am Neujahrsmorgen live im TV gesehen habe und begeistert war, mußte ich natürlich auch die CD erwerben.
Die Leichtigkeit und Souveränität mit der FW-M die Wiener führt, ist sehr angenehm und unprätentiös.
F W-M hat die Truppe jederzeit im Griff, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu stellen oder gar zu ernst zu nehmen.
Es erinnert an die legendären Promenaden-Konzerte in England.
Insbesondere die erste CD ist vom Klang her sensationell. Man hat das Gefühl, die Wiener sitzen im Wohnzimmer und F W-M steht in der Küche.
Sensationell!
Leider hat der Mann am Mixer die zweite CD nicht so gut gemischt. Wobei der Radetzky wieder in alter Größe schmettert.
Dieses Konzert ist auch für Strauß-Verachter ein Schmankerl. Es muß nicht immer LvB sein, wenn die Atmosphäre und die Aufnahme stimmt.
Jetzt bin ich schon auf die Blue-ray gespannt.
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