Der Streifen parodiert die Edgar-Wallace-Verfilmungen der 1950er und 1960er. Davon zeugt auch der Untertitel "Nach immer noch keinem Roman von Edgar Wallace".
Die Scotland-Yard-Ermittler Inspector Very Long und Chief Inspector Even Longer sind auf der Spur des neuen WiXXers. Eines seiner ersten Opfer wird Rather Short, den die Inspektoren am Ende des ersten Teils als (alten) WiXXer enttarnt hatten. Sie finden ihn in einem offenen Grab auf einem Friedhof, durchbohrt von Pfeilen. Long und Longer müssen nun den Mord an Victoria Dickham verhindern, die - neben Very Long - auf der Todesliste des WiXXers auftaucht. Der WiXXer droht an, dass alle Personen innerhalb von 24 Stunden umgebracht werden sollen (deshalb laufe der Film jetzt auch in Realzeit ab, Anspielung auf die US-amerikanische Krimiserie 24). Einen ersten Anschlag des WiXXers auf das Büro von Sir John überleben die Polizisten nur mit viel Glück. Zusätzliche Brisanz verschafft die Tatsache, dass Longer heimlich in Victoria Dickham verliebt ist.
Selbst sehen macht schlau und spaß.
Lustig sind die vielen versteckten Details im Film, z. B. das Skelett in Hatlers Büro hebt die rechte Hand zum "Deutschen Gruß" oder "Hitlergruß" oder als Even Longer durch die Zellen wandert, entdeckt er u. a. Erich Honecker und Achim Mentzel, der sein Lied Hier fliegt heut die Kuh zum Besten gibt. Dieser wurde in den 90ern von Oliver Kalkofe mehrfach in Kalkofes Mattscheibe parodiert. Zudem erscheint Bastian Pastewka kurz als indischer Rosenverkäufer mit seinem bekannten Spruch "Wolle Rose kaufe?" - eine Rolle, die er früher in der Wochenshow oft verkörperte. In einer anderen Zelle sieht man das vom Teufel besessene Mädchen aus Der Exorzist.
Die Liste der versteckten Details würde hier den Rahmen sprengen, also im Film gut aufpassen, es lohnt sich.
Das Bonusmaterial auf Disc 2 lohnt sich sehr einmal anzuschauen.
Im Schneideraum findet man Unmengen an entfernten, ungekürzten und verpatzten Szenen.
In "A Star is Born" stellt Oliver Kalkofe den blinden Rehpinscher Horst vor, dessen Szene leider ebenfalls der Schere zum Opfer fiel. Dann folgt noch einmal eine entfernte Tanzstunde mit Much. Weiter geht es mit fünf Musikvideos. Danach darf man Karaoke-Träumereien lauschen, welche im Wesentlichen die ungekürzten Karaoke-Szenen von Christoph Maria Herbst als Alfons Hatler darstellen. Super.
Kaufempfehlung!