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Neues Theologisches Wörterbuch [Gebundene Ausgabe]

Herbert Vorgrimler
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Gebundene Ausgabe, 23. August 2000 --  

Kurzbeschreibung

23. August 2000
Das einzigartige theologische Wörterbuch - völlig neu bearbeitet und erweitert. Die wichtigsten Begriffe des Glaubens und der Theologie kurz und präzise erklärt: * aktuell und seriös * in verständlicher Sprache * auf das Entscheidende konzentriert * von unübertroffenem Gebrauchswert * mit beiliegender CD-ROM. Die ideale Erstinformation für alle Interessierten und ein unverzichtbarer Begleiter durch das Theologiestudium.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 704 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 4 (23. August 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451273403
  • ISBN-13: 978-3451273407
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 15,2 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 493.702 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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"Kleines Lexikon" nennt der katholische Dogmatiker Herbert Vorgrimler sein Buch. Eine bodenlose Untertreibung, nicht nur wegen des Umfangs von 700 Seiten. "Groß" ist Vorgrimlers Neues Theologisches Wörterbuch vor allem deshalb, weil er in ihm mit profunder Sachkenntnis und weitem Horizont den Wissensstand der (vornehmlich römisch-katholischen) Kirche und Theologie zusammengefasst hat. Dass dies einem Theologieprofessor des Jahrgangs 1929 auch noch in Laien verständlicher Sprache gelingt, hebt das Werk aus der Vielzahl ähnlicher Lexika heraus.

Für sein Buch hat Vorgrimler auf seine reiche Erfahrung als Fachmann für das II. Vatikanische Konzil zurückgegriffen, auf dem sich die katholische Kirche Anfang der 60er-Jahre der säkularen Welt öffnete. Gemeinsam mit dem Theologen Karl Rahner hatte Vorgrimler ein Konzilskompendium verfasst, das bis heute 28 Auflagen und viele Übersetzungen erreicht hat. Kein Wunder also, dass Vorgrimler in vielen der 891 Artikel seines Buches die Beschlüsse des Konzils zugrunde legt. Auf diese Weise verankert er sein Lexikon einerseits in der offiziellen römischen Theologie -- andererseits schlägt er die Vatikan-Lehre(r) mit eigenen Waffen, wenn sich der Klerus zu eng vom weiten Geist des Konzils entfernt.

Theologischen Laien bietet Vorgrimler reichlich Material und macht sie auf diese Weise sprach- und streitfähig für theologische Debatten. Wieso Priester zölibatär leben, weshalb die katholische Kirche die Ökumene mit anderen Konfessionen suchen muss statt sich abzugrenzen, warum der Papst nicht immer unfehlbar ist: Diese aktuell heiß diskutierten Fragen beantwortet Vorgrimler ebenso wie er die Lehren und Irrlehren der Kirchengeschichte präzise schildert. "Postmoderne", "Lohnmoral", "Macht und Herrschaft" finden sich ebenso wie Artikel zu theologischen Insider-Themen wie "Logosmystik", "Reprobation" und "Entelechie". Computer-Nutzern hat der Verlag das Buch mit vielen Querverweisen auf CD-ROM spendiert; zusätzlich finden sich darauf die Dokumente des II. Vatikanums. Auch für Protestanten ist Vorgrimlers Lexikon eine lohnende Anschaffung, um den Reichtum und die Grenzen der derzeitigen römisch-katholischen Theologie zu begreifen. --Uwe Birnstein

Über den Autor

Herbert Vorgrimler, Prof. em. für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Münster, zahlreiche Veröffentlichungen, Mitherausgeber von »Karl Rahner - Sämtliche Werke«. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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5.0 von 5 Sternen Katholizität in ökumenischer Weite 26. November 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Neben den großen Enzyklopädien der Theologie ist vielleicht ein kleineres und erschwingliches Wörterbuch sinnvoll und nützlich" - so das bescheidene Vorwort von Herbert Vorgrimler zu seinem "Neuen Theologischen Wörterbuch". Knapp 40 Jahre nach der Veröffentlichung des "Kleinen theologischen Wörterbuchs" (1961, zusammen mit Karl Rahner) hat der katholische Dogmatiker Vorgrimler mehr als eine aktualisierte Neuauflage geliefert: sein "Neues Theologisches Wörterbuch" atmet den Geist einer katholischen Theologie, die sich, inspiriert durch den Aufbruch des Zweiten Vatikanischen Konzils, in ökumenischer Weite entfaltet, statt sich ängstlich hinter römische Grenzpflöcke zurückzuziehen.

Angesichts in letzter Zeit immer mehr antiökumenischer Bestrebungen aus Rom zeigt das kompakte Handbuch den möglichen Horizont katholischer Theologie auf. Die wesentlichen theologischen Themen aus Dogmatik und Bibelwissenschaft, Kirchengeschichte und Moraltheologie, Spiritualität und interreligiösem Dialog sind ökumenisch sensibel erfasst. Herkunft und Bedeutung der Begriffe und ihr Problemhintergrund werden sorgsam abgewogen, aber auch wissenschaftlich präzise erläutert - und das alles in einer für theologische Literatur erfreulich verständlichen Sprache.

Bei aller wissenschaftlicher Seriosität erklärt Vorgrimler viele Stichworte mit deutlicher Sympathie, so wenn er christliche Basisgemeinden als "Prototyp für innovative Sozialformen des Christentums" würdigt, den Kampf der Amtskirche gegen die Befreiungstheologie als "durch gewollte Mißverständnisse, Unverständnis für das Pathos der befreienden Sprache, Furcht vor marxistischer Unterwanderung der Kirche gekennzeichnet" sieht, oder beim Begriff "Frauenordination" feststellt, dass es "zwingende theol. Gründe für einen Ausschluß der Frauen vom ‚geweihten Amt', auch vom Weihepriestertum, nicht gibt".

Beim innerkirchlichen Modewort der "Communio-Theologie" gibt Vorgrimler zu bedenken, diese Redeweise könne "interessebedingt (...) dazu dienen, (...) Forderungen nach Mitsprache aller in der Kirche usw. ideologisch abzuweisen"; bei den in letzter Zeit arg strapazierten "unfehlbaren" oder "definitiven" Aussagen erinnert er das Lehramt an die "argumentative Beweispflicht; die bloße Behauptung, seine Ansicht sei authentisch u. definitiv, gehört nicht in den Bereich des Glaubens, sondern sie ist allenfalls disziplinarischer Natur." Wie ein vorweggenommener Kommentar zur umstrittenen Enzyklika "Dominus Iesus" liest sich sein Beitrag zur pluralistischen Theologie: "In dieser Situation muß die kirchliche Leitungsinstanz in erheblich größerem Umfang als früher den theologisch Tätigen die Verantwortung dafür überlassen, daß sie sich selber ehrlich in Übereinstimmung mit dem kirchlichen Bekenntnis befinden".

Mehr als eine "Zugabe" ist die beiliegende CD-ROM: neben allen Stichwörtern des Buches finden sich die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils, die bequem als Zitate in eigene Texte eingebaut werden können. Dank des Computers ist nun auch eine Volltext-Recherche über den ganzen Datenbestand möglich, sowie das direkte Springen von Stichwort zu Stichwort über die verlinkten Hinweise.

(Thomas Wystrach, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Initiative Kirche von unten)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach gut! 28. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe Vorgrimler während meines Studiums selbst gehört und kennen gelernt und habe mir deshalb sein Neues Theologisches Wörterbuch gekauft.
Und ich bin absolut überzeugt vom Wert dieses Werks.
Vorgrimlers Sachkenntnis in einer auch für Laien verständlichen Sprache macht dieses Buch einzigartig,
Und dass Vorgrimler immer wieder auf die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils referiert, macht es für mich umso wertvoller; zumal die kath. Kirche anscheinend immer weiter vom Zweiten Vatikanum wegtendiert.
Ein rundum gelungenes Werk und meiner Meinung nach absolute Pflichtlektüre.....
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