Neuer Bericht in Computer Bild schreibt über UBI und EA von "Abzocke"!!!


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-11 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.05.2010 07:01:39 GMT+02:00
C. Heidt meint:
Hallo liebe Fangemeinschaft von UBI-Soft und EA. Unsere Wut und Enttäuschung hier in den Foren über diverse Kopierschutzmassnahmen schlagen nun auch Wellen bei gewissen Redakteuren in grossen Zeitschriften.

Weiter so, wir brauchen mehr Menschen, die den Knopf oder Reissverschluss in ihrem Geldbeutel geschlossen lassen.

Wir müssen die Gamer wachrütteln.
Zocker aller Länder Vereinigt Euch!!!

Hier zu den Bericht vom 13. Mai 2010

Quelle: http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Kommentar-Abzocke-Online-Pass-Uplay-Spiele-Gebrauchtmarkt-5295117.html

Abzocke: Spieler aller Länder, vereinigt euch!
Mit neuen Kopierschutz-Mechanismen oder einem Online Pass versuchen Ubisoft, Electronic Arts und Co. dem Spielegebrauchtmarkt das Wasser abzugraben. Leidtragende sind wie immer die Spieler.

Ein Kommentar von Dennis Bangert

1848 riefen Karl Marx und Friedrich Engels im „Kommunistischen Manifest" der arbeitenden Klasse zu: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!". Es war ein Aufruf, der gegen Ausbeutung, Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ungleichheit gerichtet war. Es war ein Aufruf zur Revolution, eine Aufforderung an den kleinen Mann, sich gegen die Herrschenden aufzulehnen. Über 160 Jahre später richtet sich der Ruf an alle Videospieler dieser Welt. Sah zu Marx` Zeiten die herrschende Klasse in der unteren Schicht lediglich ausbeutbare Arbeitskraft, sind Videospieler für die großen Spielehersteller lediglich wandelnde Geldbörsen, die es zu schröpfen gilt - so scheint es jedenfalls.

Mit dem neuen PC-Kopierschutz verhindert Ubisoft den Weiterverkauf von Spielen. Einmal mit einem Benutzerprofil verbunden, lässt sich der Titel nur noch mit diesem Account spielen und installieren - sofern der Spielwillige mit dem Internet verbunden ist. Ohne Internet-Verbindung verweigern Ubisoft-PC-Spiele gänzlich ihren Dienst. Sieht so die postkapitalistische Interpretation von Eigentum aus? Erwerben Spieler im Laden nur noch temporäre Nutzungsrechte?

Ähnliches gilt für das Electronic-Arts-Spiel „Command & Conquer 4": Ohne Internetverbindung bleibt einem der Spielspaß im Halse stecken. EA geht allerdings noch einen Schritt weiter. Dem ehemaligen Branchenprimus reicht es nicht aus, nur PC-Spieler zu gängeln. Sie nehmen künftig auch Konsolen-Besitzer ins Visier. Das neue Konzept: ein Online-Pass, mit dem Sie sich Zugang zu Bonus-Inhalten, zusätzliche Spielfunktionen und - jetzt kommt der spannende Teil - dem Mehrspielermodus verschaffen. Dieser Pass liegt zukünftig allen Spielen mit EA-Sports-Logo bei. Der Mechanismus: EAs Online-Pass kann nur einmal genutzt werden. Einmal aktiviert, bleibt er mit dem Account verbunden. Bevor jetzt alle aufschreien und den Spiele-Gebrauchtmarkt zu Grabe tragen - EA hat natürlich auch daran gedacht: Der Spielehändler Gamestop wird für 10 Dollar diese Online-Pässe zum Kauf anbieten. Auf diese Weise kommt auch der neuen Besitzer eines gebrauchten Spiels in den Genuss des Mehrspielermodus und Electronic Arts kassiert doppelt ab. Die Nachricht ist auch hier: Der Spieler kann mit seinem Eigentum nicht mehr das machen, was er will.

Die eigentliche Tragödie aber ist, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich auch andere Spielehersteller ein Beispiel an Ubisoft und Electronic Arts nehmen und ähnlich drakonische, konsumentenverachtende Maßnahmen einführen. Erst kürzlich war zu lesen, dass Segas Rollenspiel „Alpha Protocol" ebenfalls eine permanente Verbindung zum Internet voraussetzt. Die Richtung, in die sich die Spielebranche entwickelt ist klar: Auf der einen Seite beschneiden die Spielehersteller unter dem Deckmantel neuer Sicherheitsmaßnahmen die Rechte der Zocker. Der Spielekauf berechtigt nur noch zur Nutzung, nicht mehr zum Besitz. Auf der anderen Seite trachten die Spielehersteller mit den neuen Konzepten dem Gebrauchtmarkt nach dem Leben. Vor dem Hintergrund der unverschämt hohen Gewinnmagen der Spielehändlern wie Gamestop beim Verkauf von gebrauchten Spielen, sind die Bemühungen der Spielehersteller verständlich. Aber warum wird dieser Konflikt auf dem Rücken der Käufer ausgetragen? Vor allem, wenn die streitenden Multimillionen-Dollar-Konzerne am Ende eine Lösung finden, die alle auf Kosten der Konsumenten besser stellt. Oder wie lässt es sich erklären, dass EAs Kampfansage an den Gebrauchtmarkt mit Gamestop - einen der Verursacher des „Problems" - als Kooperationspartner präsentiert. Hier wird versucht, sich auf Kosten der Spieler schamlos zu bereichern.

Die Antwort darauf kann nur lauten: „Spieler aller Länder, vereinigt euch!" Dies ist keine Auforderung, Steine auf die Autos von „EA Sports"-Chef Peter Moore oder Ubisoft-Präsident Yves Guillemot zu werfen. Der Kapitalismus gibt uns Konsumenten bessere Mittel an die Hand, um unseren Missmut zu äußern. Stimmen wir mit unseren Geldbeuteln ab! Sprechen wir die einzige Sprache, die große Konzerne verstehen - die Sprache des Geldes. Die Lösung kann nur sein, diese Spiele zu boykottieren. Electronic Arts bekam bereits Ende 2008 die Macht der Konsumenten zu spüren. Proteststürme und schlechte Amazon-Kundenbewertungen ließen den Konzern einknicken und von ihrem damaligen Kopierschutzsystem abrücken. Zeigen wir den Spieleherstellern, dass wir nicht gewillt sind, uns derart vorführen und ausnutzen zu lassen.

Liebe Spielehersteller, ein gut gemeinter Rat zum Schluss: Die Hand zu beißen, die einen füttert, ist nie eine gute Idee!

Veröffentlicht am 14.05.2010 12:22:29 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 16.05.2010 20:54:25 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2010 15:12:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.05.2010 01:05:34 GMT+02:00
Michael Seitz meint:
Selbst Schuld und sehr kurzsichtig gedacht, Ekelon. Was 'alle mitmachen' bedeuten soll und woran sich das festmachen läßt, wissen auch nur Sie selbst. Die Verkaufszahlen der aktuellen Ubisoft-Titel dürften eher enttäuschend für Ubisoft sein, Dank der Zwangsonlineverbindung. Von den Rückläufen, die so nicht erfaßt werden, mal ganz abgesehen. Man muß nur mal mit Verkäufern in diversen Märkten reden. Aktuelle Ubisoft-Titel haben die höchsten Rücklaufquoten. Mal auf etwas verzichten können, ist schon schwer.^^

Ergänzung 16.05.: Ekelon hat sich in Ubisoft-Fanboy umbenannt. Sehr witzig.

Veröffentlicht am 14.05.2010 22:33:48 GMT+02:00
Marka Ragnos meint:
Was mich richtig anpisst ist, dass die Aufschrift "permante Internetverbindung benötigt" EXTRA in fast allen Läden zugeklebt wird mit Preisetiketten! .... Wollte ich nur mal so gesagt haben. Die verar**** die Kunden so dermaßen und das mit dem schwulen Pass ist ja wieder totales NOGO... Diese Firmen machen schon Millionen und jetzt wollen die NOCH mehr! Ubi und EA können sich ihre Spiele sonst wo hinstecken.. -.-

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2010 23:18:38 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 16.05.2010 20:54:42 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.05.2010 12:27:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.05.2010 12:28:46 GMT+02:00
HumanBeing meint:
Ekelon: Dumm? ES WERDEN NIE ALLE MITMACHEN. Auch bei Streiks machen nie alle mit aber sie funktionieren, wenn die Mehrheit mitmacht und das ist hier genauso der Fall. Du scheinst echt nicht sehr gebildet zu sein, sorry.

"Jedoch ist das hier nichts neues, schon länger ist bekannt das man den Gebrauchtspielemarkt ausrotten will."
Das hast Du vorher nie geschrieben, erst nachdem WIR Dich darauf aufmerksam gemacht haben. Warum unterstützt Du dann so eine Firma???

"Ich kaufe trotzdem weiterhin Ubisoft-Spiele, finde den Kopierschutz aber nicht perfekt und so geht er in die falsche Richtung. "
Ich sag ja dumm. Nicht perfekt und falsche Richtung sind Untertreibungen. Aber was schreib ich überhaupt mit einem dummen Menschen. Du wirst sowieso immer weggeklickt ;-)

Edit: Dein "HAHA" war genauso sinnlos wie der Rest deiner Kommentare. Gleich mal die 6. negative Stimme geben und weg bist Du wieder ;-) *haha*

Veröffentlicht am 15.05.2010 17:41:34 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 16.05.2010 20:54:59 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2010 12:41:02 GMT+02:00
HumanBeing meint:
Ubisoft-Mitarbeiter: Ich finde das Spiel richtig schlecht. Ich habe nie auch nur ein einziges Mal mit Freude einen Splinter Cell Titel gespielt. Einzig und allein Teil2 war es, der den Weg auf meine Festplatte gefunden hat aber auch nach 20 Minuten wieder deinstalliert wurde. Der neueste Splinter Cell Teil konnte mich auf Youtube absolut nicht begeistern. Es ist überhaupt nicht meine Welt, dieses Spiel, wie auch AC2 und Siedler 7 nicht. Auch ohne DRM würde ich mir keines der Spiele kaufen. Ich bin mehr Fan von "Torchlight", "Twine", Rpgs, "Dead Space", Mass Effect, etc. Da spiele ich saugerne ;-).

Veröffentlicht am 04.06.2010 02:57:08 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 04.05.2013 16:52:43 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 04.06.2010 15:40:42 GMT+02:00
@ Blitze:

Dieses "Patrizier", davon habe ich auch schonmal gehört. Ist das Echtzeitstrategie? Sowie Age of Empires? Oder ist es eher wie Command & Conquer, also im modernen Zeitalter?

Veröffentlicht am 05.06.2010 15:55:31 GMT+02:00
Micha meint:
Also ich würde Patrizier eher als komplexe WiSim (angesiedelt zur Zeit der Hanse) bezeichnen.
‹ Zurück 1 Weiter ›
[Kommentar hinzufügen]
Schreiben Sie einen Beitrag zu dieser Diskussion
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Eingabe des Log-ins
 


 

Zur Diskussion

Teilnehmer:  8
Beiträge insgesamt:  11
Erster Beitrag:  14.05.2010
Jüngster Beitrag:  05.06.2010

Neu! Bei neuen Einträgen eine E-Mail erhalten.

Kundendiskussionen durchsuchen
Das Thema dieser Diskussion ist
Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (uncut)
Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (uncut) von Ubisoft (Windows 7 / Vista / XP)
2.5 von 5 Sternen   (182)