| ||||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend - wegen des Ettikettenschwindels der Vermarktung,
Rezension bezieht sich auf: Neue deutsche Mädchen (Taschenbuch)
"Zwei Frauen um die 30 ärgern sich über die Selbstinszenierung des «Emma»-Feminismus, der so alt ist wie sie. Und sie beginnen, über ihr eigenes Leben Auskunft zu geben."Wer nach dieser Ankündigung und der Vermarktung des Buches als neuer Feminimus, auf einer Welle schwimmend mit "Hot Topic: Popfeminismus heute", "Wir Alphamädchen: Warum Feminismus das Leben schöner macht" oder auch "Die neue F-Klasse", tatsächlich aktuelle feministische Bestandsaufnahmen und Auseinandersetzungen erwartet, wird bitterlich enttäuscht. Denn da bietet das Buch nur eine kleine Einleitung, die eine Abneigung gegen "Emma" darstellt. Danach folgen persönliche, subjektive Lebensbeschreibungen und auch ab und zu Betrachtungen über Geschlechterverhältnisse in Ost- und Westdeutschland, Befindlichkeiten der Autorinnen - durchaus nett geschrieben, manchmal ein bisschen kritisch, manchmal nicht. Das wäre an sich ok, wenn das Buch eben nicht als etwas anderes vermarktet würde, als es ist. Wer essayistische Literatur mag, in der auch die gesellschaftlichen Verhältnisse eine Rolle spielen, kann diese Buch vielleicht richtiggehend lieben, es ist an sich nicht schlecht. Wer es aber als Debattenbeitrag gekauft hat wie ich - nun die/der wird damit nicht glücklich und vor allem nicht klüger werden. Weder wird geklärt, wie neuer Feminismus aussehen könnte, noch, warum sich zwei über 30Jährige zu meiner Irritation noch als "Mädchen", noch dazu unbedingt auch als "deutsche Mädchen" bezeichnen müssen. Lest lieber Sonja Eismann! Ich finde es eine richtige Frechheit, daß der Verlag / die Werbung es als "Distanzierung zur Emanzipation Alice Schwarzers" bewirbt. Ettikettenschwindel eben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
In erster Linie: mutig!,
Von Irina (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Neue deutsche Mädchen (Gebundene Ausgabe)
Bei der Diskussion um dieses Buch wird den Autorinnen zum Vorwurf gemacht, dass es "nur" ihre persönliche Erfahrung sei, die sie beschreiben, und dass es daher keinen allgemeingültigen Charakter habe. In diesem persönlichen Ansatz liegt für mich gerade die Stärke des Buches, denn es erfordert Mut, sich hinzustellen und zu erzählen, wie man die ganz alltägliche Diskriminierung von Frauen in einer Zeitungsredaktion am eigenen Leib erfährt, oder welche Wunden die Unverbindlichkeit bestimmter Männer in einem hinterlässt. Es erfordert großen Mut, so schonungslos und offen über sich selbst zu schreiben. Ich würde wetten, dass keiner, der dem Buch diesen Ansatz zum Vorwurf macht, diesen Mut selbst aufbringen würde. (Ich übrigens auch nicht, nebenbei gesagt).Es gibt aber noch etwas anderes, was bei der Diskussion um dieses Buch gesagt werden muss. Es ist brillant geschrieben. Ganz fein, reduziert, klug. Ich habe es mit großer Begeisterung gelesen. Ich bin Anfang dreißig, lebe in einer deutschen Großstadt und sehe mein Lebensgefühl in diesem Buch widergespiegelt. Ich finde es exemplarisch für meine Generation, auch wenn ich nicht Jana Hensel oder Elisabeth Raether bin. Aber davon, bitteschön, muss man dann schon abstrahieren können... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Offen und ehrlich,
Rezension bezieht sich auf: Neue deutsche Mädchen (Gebundene Ausgabe)
Auch für mich als "Grufti", also jenseits der Vierzig, war das Buch eine anregende, nachdenklich stimmende Lektüre. Überzeugend räumen die Autorinnen mit dem Selbstkult von Alice Schwarzer und ihrer Frauenbewegung auf. Fast durchgängig gelingt es ihnen, nicht nur die eigene Geschichte zu erzählen, sondern auch ihre Generation mit ihrer Geschichte und Prägungen zu beschreiben. Dabei denkt E. R. manchmal um eine Ecke zuviel (vor allem beim Thema Männer ...)und J. H. wirkt gelegentlich naiv, aber das alles wird offen und selbstkritisch, nie wehleidig erzählt. Inhaltlich bricht für mich das Buch etwas unvermittelt ab. Ein Blick in die Zukunft fehlt. Und das punkige Cover paßt nicht zum angenehm nachdenklichen Ton des Buches.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|