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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.05.2009 15:57:54 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.07.2009 01:23:00 GMT+02:00
Hallo Fotografen der Welt,

was haltet ihr von der gestern offiziell vorgestellten, nagelneuen PENTAX K7D ?

Werde sie mir wohl gleich nach erscheinen zulegen müssen. Denn die Verbesserungen gegenüber der K20D sind sensationell.
Allein ein HDMI Ausgang zum Anschluss an meinen Full HD Fernseher ist genial (für die Kamera interne Diashow). Dazu ein deutlich schnellerer AF, eine wahnsinnig gesteigerte Belichtungsgenauigkeit, eine mehr als ausreichende Serienschaltung von über 5 Bildern pro Sekunde und das ganze noch Wasser- und Staubdichter als jemals zuvor.

Tja liebe Leute, das bietet derzeit kein anderer Hersteller. Schon gar nicht zum empfohlenen Preis von EUR 1349,- inkl. ebenfalls komplett abgedichteten Set Objektiv.

Wenn ich mir die ganzen technischen Eckdaten ansehe, kann man einfach nur ins Schwärmen geraten. Zum Glück hatte ich mich seinerzeit für eine K20D entschieden. Denn eine ähnliche robuste und zumindest staubdichte Vollformatkamera wollte ich mir einfach nicht leisten und hätte ich auch nur ungern mit mir rumgeschleppt.

Die Vergleichmodelle zur K20D, sprich Nikon D300 und Canon EOS 50D waren mir nicht dicht genug (kein Wasserschutz) und ihr Display war mir nicht Kratzfest genug (denn eine extra Plastikkappe am Display empfinde ich als störend).
Ebenso fehlte mir der Kamera interne Stabilisator der mir bei geübter Hand bis zu fünf Blenden-/Zeitenstufen dazugibt. Somit ist eine ohne Stativ genutzte Verschlusszeit von 1/8 Sekunde kein Problem mehr. Und die kann man bei Available Light Fotografie sehr gebrauchen.
Allein die Tatsache, seinen Kameraintern gereinigten Sensor im nach hinein von der Kamera fotografieren und anschließen anzeigen zu lassen, um Staub auf allen Fotos wirklich auszuschließen, ist schlichtweg genial.
Ebenso die diversen Farbmodi, u.a. auch ein sehr guter Schwarzweiß Modus, bei denen man zusätzlich noch diverse virtuelle Filter vorschalten kann, die Farbstimmung Richtung Warm/Kühl abändern kann, denn Kontrast senken und steigern kann und sich auch die Schärfe zurücknehmen oder aber steigern lässt (mit einer groben und feinen Justage).
Und die neue K7D wird noch weitere Voreinstellfunktionen haben.

Endlich und erstmalig eine in die Kamera integrierte HDR Funktion, bei welche die Kamera in der Lage ist, aus drei unterschiedlich belichteten Aufnahmen, ein perfekt belichtetes Bild zu errechnen. Deutlich mehr Infos findet ihr unter www.pentax.de oder aber direkt zur Kamera geht es unter http://www.pentax.de/de/product/17531/body/overview/digitale_spiegelreflexkameras.php

Also nochmals meine Frage...was haltet ihr von der neuen PENTAX K7D.
Bitte wirklich ohne das oft verbreitete Kameramarken Gejammer und Gejohle. Bitte einfach nur die nackten Fakten bewerten und sich die Frage stellen, ob ihr euch eine solche Kamera auch kaufen würdet, wenn ihr den nicht schon eine Nikon, Canon, Sony, Olympus, Panasonic oder Leica euer Eigen nennt. Vielleicht steht ihr ja kurz vor einem neuen Kamerakauf oder möchtet gern das System wechseln?
Denn allein die diversen Limited Objektive von PENTAX wären einen Systemwechsel wert. Komplet von Hand gefertigt, alles aus Metall, nur hochwertige Glaslinsen, immer inkl. Gegenlichtblende, das alles zu deutlich günstigeren Preisen wie bei Nikon & Canon und bei besser Abbildungsqualität (Test 11/2008 Color Foto).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.05.2009 12:40:53 GMT+02:00
H.P. meint:
Es scheint fast so, als Pentax mit der K7D an die analogen Glanzzeiten anschließen möchte (hatte selbst vor 20 Jahren eine K1000 und immer mit der Super A geliebäugelt).
Die technischen Eckdaten sind vielversprechend, aber es ist nichts dabei - was ich aus meiner persönlichen, subjektiven Sicht - unbedingt benötige und an meiner Nikon D300 nicht habe, und das, was die Kamera an - ich nenne es mal vorsichtig "Spielereien" bietet, brauche ich persönlich nicht.
Das soll jetzt bei Gott kein Pro-Nikon und Contra-Pentax-Bericht werden, ich vergleiche nur logischerweise die K7D mit dem, was ich selbst nutze.
Features, wie HDR an der Kamera, Filter für S/W-Aufnahmen etc. brauche ich an der Kamera nicht, weil diese Dinge allesamt am PC per Software gemacht werden können und der Vorteil eines "unverfälschten" Ausgangsmaterials erhalten bleibt.
Nehme ich eine Aufnahme in S/W auf, kann ich sie hinterher höchsten noch colorieren, aber die ursprünglichen Farben kann ich nicht wieder herstellen. Sehr wohl hingegen kann ich eine Farbaufnahme in S/W konveritieren.
Der in die Kamera integrierte Bildstabilisator klingt vielversprechend. Das Allheilmittel ist er aber ebensowenig, wie die VR-Objektive von Nikon. Ein Stativ ist durch nichts zu ersetzen. Jeder, der schon mal Detailschärfe bei Freihandaufnahmen 1/15s und Stativaufnahme mit Selbstauslöser und 1/15s verglichen hat, wird den Unterschied zwangsläufig bemerken.

Ein Manko ist in meinen Augen die kürzeste Blitzverschlusszeit von 1/180s ... die D300 hat hier 1/250s und bei FP sogar 1/320s.
Vom AF her dürfte sie ebenfalls etwas langsamer sein, als die D300, da der K7D "lediglich" 11 Sensoren, davon 9 Kreuzsensoren zur Verfügung stehen. Die D300 hat 51 mit 15 Kreuzsensoren.
Genaueres werden hier allerdings erst die entsprechenden Testberichte und -resultate erkennen lassen. Ebenso kann man erst dann hinsichtlich Rauschverhalten und Auflösungsvermögen ein Urteil fällen.
Das Argument mit dem "Wasserschutz" möchte ich so nicht unbedingt stehen lassen. Die Nikon D300 und die Canon 50D waren Dir nicht "wasserdicht" genug. Beide Kameras verfügen über spezielle Abdichtungen gegen Feuchtigkeit und Staub. Im Falle der D300 kann ich auf eine Stunde Fotografieren bei einem Unwetter (mit dem VR 18-200, das eine Dichtung besitzt) verweisen, wo die Kamera tadellos ihren Dienst verrichtet hat. Natürlich hab ich sie immer wieder "abgewischt", aber die Dame wurde dabei ordentlich nass und hat mich nicht im Stich gelassen.
Es mag sein, dass die K7D hier noch besser abgedichtet worden ist, als "wasserdicht" wird sie aber selbst von Pentax nicht angepriesen.
Die Maximale Farbtiefe bei den RAW-Aufnahmen der K7D ist 12 bit. Ausreichend, aber vielleicht nicht ganz zeitgemäß.

Die Limited-Edition-Reihe von Pentax sieht nett aus, nostalgisch und elitär ... letztlich bleibt das Äußere eines Objektives jedoch Geschmackssache. Die Preise für diese Qualität ist nicht von schlechten Eltern. Hierbei kann ich keine deutlich günstigere Preise wie bei der Konkurrenz ausmachen, zumal in vielen Fällen der direkte Vergleich fehlt, weil andere Hersteller "diese" Brennweiten nicht im Sortiment haben.

Der Preis der K7D ist mit Sicherheit interessant, lässt aber zugleich Rückschlüsse auf die Zielgruppe zu, ebenso wie der Verschluss, der lt. Pentax auf rund 100.000 Auslösungen ausgelegt ist (D300 150.000).

Jedenfalls bin ich schon sehr gespannt auf die ersten Testergebnisse, die Aufschluss über die Bildqualität liefern werden und wünsche Dir, sofern Du Dich für diese Kamera entscheiden solltest, viel Spaß damit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.05.2009 13:17:23 GMT+02:00
HansSauerland meint:
Hi,

finde auch, dass Pentax mit der K7 den Mitbewerbern CANON und NIKON ganz schön Dampf machen wird. Was die Dichtigkeit angeht, war Pentax bereits bei der K20D das Mass aller Dinge. Jetzt werden sogar noch die bezahlbaren Zoomobjektive 50-200 und 18-55 komplett dicht sein. Bei You tube kann man schon sehr eindrucksvoll sehen, wie leise die K7 sein wird ( im Vergleich zur D300 ). Auch die kompakten Aussenmasse sind eine Augenweide, wenn ich mir den Trump von Kamera bei Nikon und Canon anschaue. Die technischen Eckwerte sind klasse und auch für einen Edelamateur mehr als ausreichend! Werde vermutlich meine K20D dafür eintauschen...

Veröffentlicht am 15.06.2009 21:35:59 GMT+02:00
Liebe D-SLR Gemeinde,
ist es nicht eine Schande, wie sich auch die Pentax-Marketingstrategen von den Canon- und Nikon-Kollegen haben anstecken lassen ? Was, um Gottes Willen, hat eine Spielzeug-Videokamera in einer semiprofessionellen Spiegelreflex-Fotokamera zu suchen ? Wer halbwegs ernsthaft Videos drehen will, greift zu einer der vielen Videokameras, die inzwischen auch als HD-Exemplare für wenige hundert Euro bei jedem Hersteller zu haben sind. Diese Kameras sind Video-Spezialisten. Sie haben die entsprechende Ergonomie, perfekte Aufnahmetechnik an Bord und ermöglichen so auch dem Hobby-Videografen tolle Ergebnisse. Der ambitionierte Amateurfotograf hingegen wird sich nicht Fotoequipment für mehrere tausend Euro (inklusive passender Objektive) zulegen, um dann hier und da mal eine kleine Videosequenz zu drehen. Wer sich SLR-Bodys für deutlich über tausend Euro zulegt und der Preisklasse würdige Wechselobtiken hinzufügt, ist FOTOGRAF mit Leib und Seele ... und kein Urlaubsvideofilmer. Die Videofunktionen sollen gern in den Einsteigerklassen dazugepackt werden - auch Live View (hat bei hochwertigen Kameras allenfalls im Studioeinsatz eine Daseinsberechtigung). Ich hatte gehofft, Pentax nutzt die Chance, die Albernheiten der Konkurrenz auszulassen und stellt uns etwas oberhalb der K10D/K20D einen neuen Boliden hin, der zwar die vielen guten neuen Features der K7D (Tempo, Robustheit, tolle Ergonomie und Zweckmäßigkeit, hohe Auflösung, gutes Rauschverhalten, ....) bringt, aber auf den Rest, der nur für reißerische Hochglanzprospekte taugt, verzichtet. Der angenehme Nebeneffekt wäre vielleicht gewesen, bereits zum Einstand des neuen Modells unter der Tausend-Euro-Grenze bleiben zu können ... und dort bei Canon und Nikon ein wenig erfolgreicher zu wildern. Ich fürchte nämlich nun (für Pentax - die Kunden wird´s freuen), dass sich der K7D-Preis ganz schnell nach unten bewegen wird. Hobby-Virdeofilmer geben keine 1300 Euro für eine unbequeme Videokamera aus. Ambitionierte Fotografen andererseits zahlen nicht 300 oder 400 EUR extra für eine Videofunktion, die sie nur 3 Mal im Jahr kurz benutzen. Da kann man gleich für 800 oder 900 EUR eine Nikon oder Canon mit K7D-ähnlicher Fotoqualität kaufen ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.07.2009 14:39:10 GMT+02:00
Die K-7 bietet sicher ein beeindruckendes Paket an Features, stellt aber mit ihrer Auflösung auch recht hohe Anforderungen ans Objektiv. Dazu kommt ein zwar gegenüber früheren Modellen verbessertes, aber im Klassenvergleich immer noch nicht überzeugendes Rauschverhalten.

Hätte Pentax die K-7 ein paar Wochen früher und mit einem rauscharmen 12 Megapixel Sensor ins Rennen geschickt dann hätte ich jetzt wahrscheinlich eine.

So wurde es dann doch eine D300.
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