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Neue Herrlichkeit: Roman [Gebundene Ausgabe]

Günter de Bruyn
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Taschenbuch EUR 9,95  

Kurzbeschreibung

1. März 1984
Viktor Kösling ist die Hauptfigur dieses Romans von Günter de Bruyn ; eher ein Antiheld, denn "er ist gewöhnt, der zu sein, der gewünscht wird". Viktor, Sohn von Jan Kösling, der eine hohe Stellung einnimmt, und einer ehrgeizigen Mutter, soll, ehe er in den diplomatischen Dienst seines Landes eintritt, die Doktorarbeit schreiben. Aus diesem Grund zieht er sich zurück in das sehr entlegene staatliche Heim "Neue Herrlichkeit". Es ist Winter, Viktor hat wenig Interesse an seiner Arbeit, um so mehr läßt er sich auf die Mitbewohner dieser vermeintlichen Idylle ein. Die Binnenbeziehungen werden nur einmal durch den kurzen Besuch eines Lehrgangs gestört. Dann macht der große Schnee die "Neue Herrlichkeit" unzugänglich.
In der Isolation bricht rasch das Gleichgewicht dieser kleinen Gruppe auseinander. Es entsteht ein Streit zwischen den Werten Ordnung (Disziplin, Karriere etc.) und Unordnung (Leben, Selbstbewußtsein etc.). Alle Figuren neigen auf ihre Weise zu einem selbstbestimmten Leben: sei es durch die Rückkehr in die Vergangenheit oder durch Märchenphantasien und Wiedergeburtsträume, sei es durch sinnvolle Arbeit außerhalb des Leistungsdrucks oder durch Rauchen und Trinken ... Es kommt zu einer Kollektivdepression, zu einer neuen Traurigkeit.
Nach dem großen Schnee gerät die geordnete Unordnung wieder auseinander. Viktor hat seine Dissertation nicht geschrieben und möchte bei Thilde, einer Frau, die er dort kennengelernt hat, bleiben. Ein Telegramm aus dem Ministerium ruft ihn nach Berlin zurück. Er muß sofort sein Land im Ausland vertreten.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 3 (1. März 1984)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100096037
  • ISBN-13: 978-3100096036
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.147.073 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Günter de Bruyn wurde am 1. November 1926 in Berlin geboren und lebt heute in Görsdorf bei Beeskow als freier Schriftsteller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Böll-Preis, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung,
dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören u.a. die beiden kulturgeschichtlichen Essays ›Als Poesie gut‹ und ›Die Zeit der schweren Not‹, die autobiographischen Bände ›Zwischenbilanz‹ und ›Vierzig Jahre‹ sowie die frühen Romane ›Buridans Esel‹ und ›Neue Herrlichkeit‹.

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5.0 von 5 Sternen Ein kleiner Zauberberg! 4. September 2011
Format:Taschenbuch
In gewisser Weise handelt es sich mit diesem Roman im Format einer längeren Erzählung um einen kleinen 'Zauberberg' der DDR Endzeit. Im Mittelpunkt steht allerdings kein Sympath in Person eines Hans Castorp, der die Projektsfläche abgäbe für den letzten Streit der Richtungen, sondern ein schlaffes, an der eigenen dysfunktionalen Familie und einem Übervater degeneriertes Funktionärssöhnchen, das im Abseits eines Ferienheims eigentlich seine Dissertation schreiben soll, um so die Diplomatenkarriere zu forcieren. An wissenschaftlicher Arbeit bewältigt der junge Kösling allerdings nicht eine einzige Seite. Sofort eingesponnen von dem aus der Zeit gefallenen märkischen Ort und abgeschnitten von einem Wintereinbruch, betätigt sich der unfähige Doktorrand als Verführer eines Zimmermädchens, das in der 'Neuen Herrlichkeit' genauso feststeckt wie alle andern Angestellten und Gäste. Er manipuliert das Mädchen ebenso wie sich selbst, begehrt es nur als Kompensation für eigenes Unvermögen und ist dabei echter Gefühle überhaupt nicht fähig. Im Hintergrund dräut stets die neurotische Mutter; die im Heim ansässige Witwe eines legendären Großkommunisten betätigt sich esoterisch und und mit süßlich-ältlicher Kitschromantik als Kupplerin; der einzige Konkurrent, ein als Hausmeister arbeitender Systemaussteiger und leibhaftiger Gegenentwurf zum Helden, wird ausgebremst, die gute, aber bei der Schürzenjägerei im Wege stehende Großmutter der Umworbenen in ein Altersheim abgeschoben, das eher einem Totenhaus gleicht. Ja, es handelt sich hier um eine Satire, aber um eine der traurigen Sorte. Lesen Sie weiter... ›
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Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Versuch einer Einmischung, als den de Bruyn sein gesamtes Schreiben betrachtet, führt im Falle von "Neue Herrlichkeit" zu einem politischen Zeitroman, der die Kritik an den Verhältnissen in der DDR in den Mittelpunkt einer schonungslosen Darstellung rückt.
Siehe meine ausführliche Besprechung des Romans:
Gwosc, Detlef; Das raunende Unperfekt der Gesellschaft zur Sprache bringen: Günter de Bruyns Roman "Neue Herrlichkeit". In: Tate, Dennis (Hrsg.); Günter de Bruyn in Perspective (German Monitor 44). Editions Rodopi, Atlanta-Amsterdam 1999. S. 101-117
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