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Neue Hörzeichen für Hund und Mensch: Der Weg für eine gelungene Verständigung
 
 
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Neue Hörzeichen für Hund und Mensch: Der Weg für eine gelungene Verständigung [Broschiert]

Ekard Lind
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 79 Seiten
  • Verlag: Cadmos (28. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861277646
  • ISBN-13: 978-3861277644
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 16,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 163.042 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Mehr über den Autor

Ekard Lind
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Worin liegt das Geheimnis einer gelungenen Verständigung zwischen Hund und Mensch? Ekard Lind hat es entschlüsselt: Mit seinem fein abgestimmten neuen Hörzeichenprogramm ermöglicht er dem Hundebesitzer oder Hundetrainer eine zeitgemäße und systematisierte Kommunikation zur akustischen Aufgabenvermittlung. Klar, deutlich und ohne Zwang.

Über den Autor

Professor Ekard Lind gilt als einer der interessantesten Wegbereiter moderner Hundeausbildung. Er lebt in Mettersdorf und betreibt dort das erfolgreiche Ausbildungszentrum Ratfels, in dem Hundetrainer in der Lind-art® geschult werden.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kärntnerin TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
...die Frage ist nur, ob man sie auch versteht.
Mein Deutsch Professor in der Oberstufe hat uns immer eingetrichtert, einen Text für den DAL - den dümmsten aller Leser - zu schreiben.
Ekard Lind ist Professor, doch vom verständlichen Schreiben ist er weit weg. Das Buch ist ein einziger Theoriehaufen, gespickt mit umständlichen Beschreibungen und vor allem vielen Fremdwörtern, die teilweise nicht einmal erklärt werden. Vor allem auf den ersten Seiten ist das unerträglich: In so gut wie jedem Satz steht mindestens ein Fremdwort, meistens aber mehrere. Oder aber, das deutsche Wort kommt zuerst und das Fremdwort steht in Klammer dahinter. Wozu bitte? Das Buch liest sich wie ein wissenschaftlicher Artikel, man muss bei jeder Zeile 100% mitdenken und sich vor allem dann bei den Hörzeichenbeschreibungen im Geist genau vorstellen, wie das in der Praxis aussehen könnte.

Nun aber zum Inhalt:
Ich habe die Mensch-Hund-Harmonie von Lind gelesen und war begeistert - wenn man die Fotos sieht, wie sein Hund/seine Hunde begeistert mitarbeiten, das ist einfach ein Wahnsinn und das ohne Zwang und Gewalt. Deshalb habe ich nun auch dieses Buch gekauft.
Es geht darum, von der Automation, vom starren Muster, das im Hundesport herrscht, wegzukommen und unendlich viele neue Möglichkeiten und Kombinationen zu erschaffen.
Beispiel: Bis jetzt wird beim Heranrufen verlangt, dass der Hund herbeieilt und vorsitzt. Bei Lind gibt es für das Herankommen ein eigenes, kurzes Signal, das dann beliebig mit einem anderen kombiniert wird. Will man zum Beispiel, dass der Hund von vorne kommend durch die Beine läuft und dort stehen bleibt, ist die Signalkombination <Fro-du-steh> (für: front-durch-steh). Will man, dass der Hund von hinten durch die Beine des Hundeführers geht und sich dann vorne setzt, lautet das Signal <Haind-Mot-Hock>.
Und so geht das dahin. Je nachdem was der Hund in welcher Richtung wie tun soll, unterscheiden sich diese Kombinationen. Grundprinzip ist, dass Hörzeichen, die eine nach links orientierte Aufgabe nach sich ziehen, ein im Signal haben, diejenigen, die nach rechts ausgeführt werden, ein <ä>. So bedeutet <dri> das Drehen nach links und <drä> das Drehen nach rechts, <ti> meint die linke Pfote, die rechte usw.
Man ahnt schon, dass wenn jede Richtung, jede Bewegung und jedes Tempo einzeln benannt wird, eine Fülle von Kombinationen möglich ist. Wenn man dann weiter hinten liest, dass das Hörzeichen für den "gehaltenen Spreizschritt" <ti-ja-ha-ha-ha-ha-pä-ja-ha-haha...> lautet, merkt man schon, dass dieses System vor allem für den Hundeführer sehr kompliziert ist und genau da liegen die Schwachstellen des Buches bzw. den Wunschträumen von Ekard Lind.

An sich ist dieses "Team-Kompendium", wie Lind das nennt, keine schlechte Idee. Es ist sicher toll, wenn man mit seinem Hund so arbeiten kann und immer neue Kombinationen ausprobieren kann, anstatt das Immergleiche zu machen. Immer "Fuß" auf der linken Seite, immer Herankommen mit Vorsitzen usw.
Und ich bezweifele auch nicht, dass der Hund mit der Zeit immer schneller neue Zeichen lernt und bald weiß, was der Mensch von ihm will. Ich bezweifele auch nicht, dass der Mensch mit all den im ersten Moment schwierigen Kombinationen bald umzugehen weiß und ihm die richtigen Hörzeichen bald automatisch über die Lippen kommen, wenn er sich eingehend damit befasst hat. Aber: Dieses ganze Projekt auf nicht einmal 80 Seiten beschreiben zu wollen, das kann nur scheitern.
Das Ganze ist nun so aufgebaut, dass die Übungen in 25 "Groups" eingeteilt sind - von Positionen und Positionswechseln über Gangarten bis zum Apportieren. Bei jeder Gruppe werden die Möglichkeiten aufgelistet und wie das entsprechende Hörzeichen dafür heißt und eventuell gibt es dann noch nähere Erläuterungen, wie sich Herr Lind die Ausführung im Detail vorstellt. Das ist alles gut und schön, aber WIE man dem Hund die Teilschritte beibringt, steht nicht da, WANN man die einzelnen Befehle gibt, steht auch nicht da.
Was nützt mir die Information, dass <Haind-Mot-Hock> bedeutet, dass der Hund von hinten durch die Beine des Hundeführers läuft und sich dann zu setzen hat, wenn man dann nicht weiß, wie man das im Training angeht? Was nützt es, wenn Lind schreibt, "Kreise, bei welchen der Hund mit dem Teamfüher mitgeht, werden einfach mit <Go> oder, wenn sie in relativ engem Radius ausgeführt werden, mit <dri> beziehungsweise <drä> vermittelt [...]. Umkreisen wird bei kurzer Dauer des Umkreisens (beispielsweise einmal 360 Grad) mit <kii..rt> bzw. <kää..rt> oder bei längerem Umkreisen durch Permanent-Sprechen des Hörzeichens <kiirt-i-kiirt-i...> beziehungsweise <käärt-ä-käärt-ä> vermittelt. Unter Volten verstehen wir Kreise, die der Hund alleine ausführt. [...] Solo-Volten vermitteln wir mit <voldriii> oder <voldrää> oder, wenn Schrittfolgen oder Schritttempo gesteuert werden sollen, mittels (voldri-ti-pä, ti-pä...> beziehungsweise (voldrä-pä-ti-pä-ti...>" wenn er nicht schreibt, wie man das Ganze aufbaut und angeht?

Lind listet in dem Buch seine neuen Hörzeichen auf und beschreibt, wie er sich das Ergebnis vorstellt, doch wie man zu diesem Ergebnis kommt, bleibt mehr oder weniger sein Geheimnis.
Das Konzept ist neu und um es umsetzen zu können, müsste man idealerweise ein Seminar machen oder zumindest müsste es eine DVD geben.
Die Idee dahinter finde ich persönlich wirklich gut, nur wie gesagt weiß ich nicht, was Lind sich dabei gedacht hat, auf komplizierten 80 Seiten so eine revolutionäre Methode ernsthaft etablieren zu wollen. Sein Konzept ist ja nicht mit den traditionellen Hörzeichen kompatibel.

Meiner Meinung nach taugt das Buch dazu, dass man vielleicht das eine oder andere ausprobieren kann. Aber für mehr fehlen die Hinweise für die Praxis. So kann man nach der Lektüre des Buches fast nur sagen: "Aha!" und es dann ins Regal legen und darauf warten, dass vielleicht eine DVD erscheint oder man irgendwann mehr darüber erfährt. Lind hat Jahre für die Entwicklung dieses Systems gebraucht und hat seine Wunschträume nun vorgestellt. Er kann nicht erwarten, dass der Leser aufgrund von nicht mal 80 Seiten sein revolutionäres Konzept nur dadurch anwenden kann, dass er die Beschreibung seiner Ideen gelesen hat.

Fazit: Die Idee ist nicht schlecht, aber das Buch ist eine Auflistung und Beschreibung von Linds Wunschvorstellungen, die man ohne weitere Hilfe nur schwer in die Praxis umsetzen kann und wenn, dann sicher nicht ganzheitlich. Ich kann dafür nicht mehr als zwei Sterne vergeben.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Das Herzstück des Titels bildet ein Zehnpunkteprogramm, worin die Kriterien, die Lind an eine zeitgemäße Hörzeichenvermittlung stellt werden, aufgeführt sind. Dieses Zehnpunkteprogramm stellt eine echte Novität in der Hundefachbuchliteratur dar! Noch nie hat jemand so tiefschürfend und überzeugend über Hörzeichen geschrieben.
Hörzeichen? Damit geht man seit Generationen wie selbstverständlich um. Da ist man als langjähriger Hundeliebhaber erst einmal vor den Kopf gestoßen, wenn jemand auftritt und behauptet, die Hörzeichen, die wir verwenden, taugen nicht viel. Wer jedoch Ekard Linds Ausführungen folgt, wird wie ich, sagen: Der Mann hat recht.
Lind beschreibt in diesem Buch, wie der Hund und wie der Mensch Hörzeichen aufnimmt und verarbeitet. Die Andersartigkeit der hundlichen Signalverarbeitung wird gut erklärt. Dem Hund geht es zunächst einmal nicht um das, was der Mensch von ihm will, sondern darum, am Signal, nämlich am Hörzeichen, zu erfahren, ob Lust oder Unlust" zu erwarten ist. Und, der Hund nimmt Hörzeichen nicht nur akustisch, sondern in hohem Maße auch visuell auf.
Interessant ist, dass der Mensch, wenn er unter sich Hörzeichen vermittelt, sehr viel mehr Verständnis und Raffinesse aufwendet als beim Hörzeichen für Hunde. Beim Militär werden Befehle nicht einfach ausgesprochen, so wie beim Hund, sondern in Form von Ankündigungen" gegeben: Ge-weehr-über!" oder Abteilu-ung-Halt!" Lind analysiert die psychologischen Wirkungen dieser Ankündigung und fordert diese auch in der Hörzeichenvermittlung mit Hunden. Zum Beispiel Go-Go", Fu-Fuß" oder Pla-Platz". Klar, dass der Hund dann schon bei der Ankündigung weiß, was kommt. Genau das wäre aber wichtig, um den Stress, dem Hunde bei einer unreflektierten Hörzeichenvermittlung ausgesetzt sind, herauszunehmen. Aber die Vorankündigung leistet noch mehr: Sie enthält eine Art Mobilisierung, einen Spannungsaufbau". Nach Linds Vorstellungen soll der Hund nicht permanent in Alarmbereitschaft geführt werden. Das sei unnatürlich und der Leistung abträglich. Vor einer gewünschten Übung oder Ausführung bringt Lind den Hund durch den Spannungsaufbau" in Bereitschaft. Erst auf den zweiten Teil des angekündigten Hörzeichens führt der Hund die Übung aus. Natürlich neigt der Hund dazu, die Übung bereits bei der Ankündigung auszuführen. Aber, so Lind, Hunde lernen schnell, das auslösende Hörzeichen abzuwarten. Lind beschreibt ausführlich, wie man in Praxis Hörzeichen vermitteln sollte, worauf zu achten ist und wie man Hörzeichen trainiert.
Im Zehnpunkteprogramm werden die Grundlagen erklärt. Die Begriffe werden in deutschen Worten und in Klammern in hierfür gebildeten Fachausdrücken aufgeführt. Da geht es um Prägnanz und Kürze", um Eignung für Mensch und Hund (Funktionelle Synthese)", um Phonetik", um Ähnlichkeit und Unterscheidung" (Similition und Divergenz), um die Links- und Rechtsführung" (Bilateration), um Orientierungen" usw. Allein die Darstellung dieser in zehn Punkten durchgeführten Grundlagen ist höchst interessant und meines Wissens nach in der Geschichte erstmals vorgenommen.
Aber in diesem Buch geht es nicht nur um die theoretischen Grundlagen". Mit Hilfe des Neuen Hörzeichen-Programms lassen sich hunderte von Aufgaben bezeichnen und vermitteln und, auch die Rechts-Links Ausführung ist, für sämtliche Übungen enthalten. Alle nach links orientierten Hörzeichen weisen den Vokal i", alle nach rechts orientierten den Vokal ä" auf.
Der zweite Teil des Buchs befasst sich mit den Übungen selbst. Lind teilt die Übungen ihres Inhaltes nach in groups" und elements". Group 01 zum Beispiel enthält Angehen, Gehen, Anhalten". Als elements" in dem jeweiligen group sind dann unterschiedliche Ausführungen aufgeführt. Andere groups befassen sich mit Sprüngen", Kreisen und Umkreisen", Zirkel", aber auch mit qualitativen Inhalten wie Aufmerksamkeit", Ablenkungen" und den hervorragend formulierten Teamqualitäten". Alle sprechen vom Team", aber wo findet man eine gültige Beschreibung darüber?
Allein bei den Haltungs und Positionswechseln werden hundert verschiedene Varianten aufgeführt. Man muss das gelesen haben, um die Tragweite dieses Programms zu verstehen. Und man sollte es in Natura gesehen haben. Ich war Teilnehmer bei Canis homins 2009". Lind hat in einer einstündigen Demo die neuen Hörzeichen und zahlreiche Übungen aus dem Kompendium", wie er die Aufstellung der Übungen nennt, vorgeführt. Es war einfach hinreißend: Verschiedene Grundstellungen aus jeder beliebigen Position herankommend und mit x-beliebigen Haltungen endend. Mühelos und in permanenter freudiger Aufmerksamkeit führte sein Hund die vielen Aufgaben aus.
Der Unterschied von dem, wie man heute noch Hörzeichen in der gesamten Hundeszene vermittelt und dem, was durch Linds Arbeit möglich wurde, ist gewaltig. Meiner Meinung nach hat Ekard Lind mit diesem Buch eine Schallmauer durchbrochen. Fünf Punkte für ein Buch, das sowohl theoretisch als auch praktisch zu neuen Ufern führt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Lukas
Format:Broschiert
wer mit seinem Hund trainiert und/oder die Kommunikation mit seinem Hund immer wieder noch etwas verbessern will, wird die Gedanken und Anregungen zum Thema Hörzeichen sicher sehr interessant finden.

Der Schreibstil ist nichts zum locker durchlesen und was ja leider typisch Lind ist: immer wieder die Behauptungen gewisse Dinge hätte er neu erfunden (auch wenn das so nicht immer stimmt). Aber da muß man halt drüber weg sehen, weil der Inhalt doch sehr interessant ist und es sich meiner Meinung nach auf jeden Fall lohnt mal darüber nachzudenken.

Es geht wie der Titel sagt nur um die Hörzeichen. Für Übungen, die einem nicht so geläufig sind (was wahrscheinlich den meisten bei einigen Übungen so gehen wird), gibt es keine Anregungen zum Trainingsaufbau - es ist ein reines Hörzeichenbuch.

Es geht darum, das Hörzeichen nicht nur Worte aus der Menschensprache sein sollten, sondern darum wie Hunde auf bestimmten Klang etc. von Hörzeichen reagieren, wie das zu nutzen ist - noch einige Schritte mehr weg vom Befehl/Kommando in Richtung Signal als man es im allgemeinen kennt.

Wer Linds Hörzeichen übernehmen will, findet auch ein üppiges "Wörterbuch". Wer es nicht 1:1 übernehmen will: interessante Anregungen sind ganz sicher dabei!
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