eigentlich sind die Bücher von Frau Mohr schon Mut-Macher ... aber andererseits muss man eben schon sagen, dass ihre vorgestellte Methode auch einen Haken hat: Wer nicht in der Lage ist, sich selbst zu heilen, der ist eben selber schuld und der hat irgendetwas falsch gemacht ... das ist in meinen Augen eine Schuldzuweisung und gleichzeitig kann es einem kranken Menschen nicht gut tun, das zu lesen ... davon auszugehen, dass er eben -ganz einfach- an seiner Krankheit selbst schuld ist, find ich nicht in Ordnung und das ist auch nicht motivierend ...
Bärbel Mohr stellt hier in ihrer bekannt locker-flockigen Art diverse alternative Heilmethoden vor ... mir kommts allerdings so vor, als hätte sie im Hau-Ruck-Verfahren recherchiert (wenn überhaupt), um einfach schnell etwas zu Papier zu bringen ... Frau Mohr möchte vielleicht einfach die Gunst der Stunde nutzen ... ihre Lektüren sind sehr populär ...
wenn es wirklich so ist, wie sie meint, dass wir alles selbst in der Hand haben und dass wir einfach nur alles beim Universum zu bestellen brauchen, dann könnte jeder selbst Gott spielen ... und den Tod gäbe es dann nicht mehr ... denn man kann ihn einfach weg denken oder weg bestellen (wenn man es eben richtig macht) ... mit Verlaub: manche Krankheiten sind nun mal nicht durch das "Wegbestellen" beim Universum zu heilen ... und nicht jeder Mensch hat es in der Hand, ob er die Krankheit besiegt ...
in diesem Buch gibts zwar diverse Informationen, aber die kann man sich heutzutage auch alle aus dem I-Net zusammen suchen ...
ich würde Frau Mohr wünschen, dass sie weniger mit dem "Eso-Strom" schwimmen würde ... ihre Bücher wirken von Mal zu Mal kommerzieller