Dies ist nun der 4. Teil der Sternbergschen Familienchronik.
Diesmal dreht es sich um die Jahre 1948 - 1950.
Dank der Mithilfe ihres Schwiegersohnes, Dr. Fritz Feuereisen, kann Betsy Sternberg wieder in die Rothschildallee 9 einziehen. Sie kann es zuerst gar nicht fassen, dass dem Fritz das gelungen ist. Mit ihr ziehen Fritz und die Tochter Fanny an. Und auch alle anderen überlebenden Sternbergs trudeln mit der Zeit ein, die Jerusalem-Auswanderer Erwin, Clara und Claudette kommen mit einem "Mitbringsel" wieder und so füllt sich das Haus wieder. Auch Anna und Alice spielen eine Rolle. Und am Ende finden alle ihr Glück, jeder auf seine Weise.
Ich fand es ein schönes Zeitdokument, wie es nach dem Krieg weiterging und der Wiederaufbau Schritt für Schritt vorankam.
Zu lesen war es sehr schön, die Sprache wurde mit jedem Buch besser zu lesen, ich konnte mit den Figuren mitfühlen, mitlachen und auch ein bisschen vor Freude mitweinen :) Naja, ich heule halt schnell...Aber es war sehr ergreifend, wie alle, die im Krieg so Gebeutelten, nachher noch ihr Glück finden und ihren Weg gehen, selbst Erwin wird auf seine Weise noch zufrieden. Manchen mag es vllt zu viel Zuckerguss sein, aber ich fand es passend.
Mir hat das Buch und auch die ganze Reihe sehr gut gefallen und ich freue mich, auf diese Weise noch etwas über meine Stadt gelernt zu haben. Plätze, die ich aus der heutigen Zeit kenne, wurden mir so gut in der früheren Zeit geschildert, dass ich sie mir wirklich auch vorstellen konnte.