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Netzinfarkt. Wenn Terrorismus intelligent wird, versinkt die Welt im Chaos
 
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Netzinfarkt. Wenn Terrorismus intelligent wird, versinkt die Welt im Chaos [Broschiert]

Sönke Brandschwert
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Beurteilung vom Lektorat des Literareon im Herbert Utz Verlag, 01.12.2003

Sprache/Satzbau: Der Autor bedient sich einer modernen, zeitgemäßen Sprache, mit der er seine zahlreichen Charaktere glaubhaft entwickelt. Häufig eingestreute wörtliche Dialoge lockern die Handlungspassagen auf und erzeugen Authentizität. Der Satzbau ist meist komplex, aber stets gut verständlich.

Perspektive/Stil: Die Handlung wird aus der Perspektive eines personalen Erzählers vermittelt, der Einblick in alle Ereignisse und die Gefühle und Befindlichkeiten aller Personen hat. Der Autor entwirft ein komplexes Netzwerk an unterschiedlichen Handlungssträngen, die erst nach und nach zueinander finden. Dies gestaltet anfangs das Erkennen der Zusammenhänge nicht ganz einfach, erzeugt jedoch Spannung und wird der Komplexität des Themas mehr als gerecht.

Publikum: Thematik und Erzählweise richten sich an ein breites, krimi-interessiertes Publikum.

Bewertung: Ein ungewöhnlich spannend erzählter Krimi über eine brisante, aktuelle Thematik, der leider nicht ganz ohne Klischees und Vorurteile auskommt.

Guten Morgen Sonntag (Wilhelmshaven) vom 09.05.2004

Brandaktuell, brandneu und brandheiß, das ist der neue Kriminalroman „Netzinfarkt“ von Sönke Brandschwert.

Der Titel des Buches lässt bereits vermuten, dass mit dem neuen Roman zwei brandaktuelle Themen miteinander verbunden werden: Zum einen wird der fundamentalistische Terrorismus thematisiert, der die sogenannte „zivilisierte Welt“ in Angst und Schrecken versetzt. Zum anderen geht es bei "Netzinfarkt" um die neuen Technologien, die von vielen Menschen zwar genutzt, aber selten wirklich verstanden, und von ganz wenigen nur beherrscht werden. Oft geht mit diesem Unwissen eine Angst einher, welche nicht unberechtigt ist. […] In einem kurzweiligen Kriminalroman beschwört Sönke Brandschwert das absolute wirtschaftliche Chaos herauf. Dabei birgt die Geschichte neben dramatischen Actionszenen vor allem eine spannende Handlung, die bis zum Schluss immer wieder für Überraschungen sorgt.[…] Damit ist alles vorhanden, was ein gutes Buch braucht, um ein breites, krimi-interessiertes Publikum anzusprechen. […] Fazit: ein sehr spannender, packender, vielseitiger Roman, bei dem man ganz nebenbei eine Menge über Computer lernen kann.

Wolfsburger Kurier, 14.04.2004

Ein Krimi verdeutlicht, was alles möglich wäre

Der Krimi denkt die Machenschaften einiger Computer-Hacker und Virusverbreiter konsequent zu Ende und präsentiert ein bedrohliches Szenario für unsere moderne Welt, in der ohne Computer und EDV gar nichts mehr laufen will. Hauptperson der Geschichte ist der junge Computerspezialist Sven Steinhammer, dessen Welt in kurzer Zeit auf den Kopf gestellt wird. Zum einen entdeckt er, dass seine Freundin ihm nicht treu ist, zum anderen stoßen er uns seine Arbeitskollegen durch Zufall auf einen Computervirus, der die meisten PCs an einem bestimmten Datum droht lahmzulegen. Ein Wettkamp mit der Zeit beginnt. Der flüssig erzählte Krimi malt ein Szenario aus, das sehr erschreckend wirkt. Der Autor, selbst Computerexperte, schafft es, seine erschreckende Vision auch für den Laien verständlich darzustellen. Die Figur eines jungen Praktikanten hinterfragt alle komplizierten technischen Vorgänge und bekommt diese erklärt. So kann der Leser jeden Schritt gut nachvollziehen ohne Fachmann zu sein. Wer eine spannende, realitätsnahe Lektüre sucht, sollte sich Netzinfarkt nicht entgehen lassen.

Kurzbeschreibung

Der junge Informatiker Sven führt ein ruhiges, zufriedenes und erfolgreiches Leben. Doch plötzlich ändert sich alles. Während sein Privatleben gehörig durcheinander gerät, kommt er versehentlich einer terroristischen Organisation in die Quere ... Mittels modernster Technologien soll die Weltwirtschaft ins absolute Chaos gestürzt werden. Als die Drahtzieher bemerken, dass Sven in der Sache recherchiert, wird er zusammen mit seiner Kollegin Gina in eine atemberaubende Odyssee katapultiert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...

Ein packender Krimi über den Terrorismus und seine Machenschaften, Terrornetzwerke und ihre weitläufigen Verstrickungen, über Fanatismus, die Macht der Täter und die Ohnmacht der Opfer.

Der Autor über sein Buch

Die Idee zu "Netzinfarkt" kam mir am Arbeitsplatz, als sich alle Computerbenutzer wieder einmal von einem Virus bedroht fühlten. Ich überlegte, was ich tun würde, wenn ich großen Schaden anrichten wollte. Da ich die Welt der Computer und Netzwerke bis in die letzten Winkel kenne, fielen mir umgehend zahlreiche Möglichkeiten ein - und ich erschrak. Ich erschrak darüber, wie leicht es einem Fachmann fallen würde, mit Hilfe der modernen Technik eine Firma ins Chaos zu stürzen. Ich spann den Gedanken weiter, verließ im Geiste die Grenzen einer Firma, weitete meinen fiktiven Anschlag aus, und ließ meine Attacken über die Landesgrenzen hinwegschwappen. Als mir klar wurde, wie gefährdet unsere gesamte Wirtschaft ist, ohne dass jemand dieser Gefahr wirklich Beachtung schenkt, beschlich mich ein ungutes Gefühl. Ich nahm dieses Thema und baute es in eine packende, spannende Story, die auch dem Laien nicht langweilig wird und sich wie eine "leichte Lektüre" lesen lässt.

Es sei gesagt, dass die dargestellten Aktionen in die Realität übertragen werden könnten. Sicher, es wäre aus der Sicht von Terroristen sehr aufwändig, diesen terroristischen Akt abzubilden, aber nicht minder aufwändig ist es, Menschen zu solch guten Piloten auszubilden, dass sie eine Linienmaschine in ein Hochhaus fliegen können...

Weder die Personen noch die Unternehmen in meinem Roman existieren real - von wenigen Telekommunikationsfirmen einmal abgesehen. Auch das Betriebssystem "Frames" habe ich erfunden. Ob sich der Leser gedanklich MS Windows, OS/2, X-Windows oder etwas anderes dabei vorstellt, bleibt ihm überlassen und spielt letztendlich keine Rolle. Für alle erfundenen Unternehmen gibt es in der Wirklichkeit zahlreiche Equivalente, die als Ansatzpunkte für die geschilderten Terrorakte in Frage kämen. Allen diesen Unternehmen sei meine Hochachtung für ihre Leistungen und ihre Produkte versichert. "Netzinfarkt" soll nicht als Angriff auf sie gewertet werden, wohl aber zum Nachdenken anregen.

Klappentext

Abdul war froh, einen der 53 Sitzplätze in der ersten Klasse gebucht zu haben. Es war auch nicht irgend ein Sitzplatz der ersten Klasse, sondern ein Platz direkt im Triebwagen. Nur eine Glasscheibe trennte Abdul von der Fahrerkabine. Endlich war es so weit. Das, was er tun wollte, war nur hier vorne wirklich erfolgversprechend. Die dummen Menschen. Sie machten peinlich genaue Kontrollen für jedes Flugzeug, das Frankfurt verließ. Aber da hörte die Mühe, die sie sich gaben, auch schon auf. Abdul hatte sich erkundigt. In einem Mehrsystem-ICE hatten 404 Menschen Platz, in einem Einsystem-Zug sogar 415. Er sollte Aufsehen erregen, hatte man ihm gesagt. Und genau das würde es tun. Aufsehen erregen. Für Abdul war es der Schlüssel zum Paradies. Allah würde ihn willkommen heißen in seinem Reich. Und es hatte niemand mehr verdient als er. Fünf Jahre hatte er in diesem entsetzlichen Land zugebracht. Dass die Menschen kein Verständnis für seine Religion hatten, war eine Sache. Aber sie hatten noch nicht einmal Verständnis für ihre eigene Religion. Sie lebten alle nur für materiellen Reichtum. Um das zu erlangen, war ihnen beinahe jedes Mittel recht. -

Ein packender Krimi über den Terrorismus und seine Machenschaften, Terrornetzwerke und ihre weitläufigen Verstrickungen, über Fanatismus, die Macht der Täter und die Ohnmacht der Opfer ...

Über den Autor

Sönke Brandschwert (Künstlername), 1965 in Sinsheim geboren, arbeitet seit vielen Jahren in allen Bereichen der modernen Technologie, hauptsächlich für renommierte Telekommunikationsunternehmen.

Seine Hobbys sind die Fotografie und Reisen. Dabei liegt sein Hauptaugenmerk auf Afrika. Erfahrungen, die er bei einer selbstorganisierten, nichtgeführten (Foto-) Safari durch die Wildnis Botswanas erlangte, verarbeitete er in seinem Roman "Netzinfarkt". Das Schreiben betreibt er mit ganzem Herzen. Nach diversen Kurzgeschichten, die er im Zuge privater Veranstaltungen für den Freundeskreis schrieb, erarbeitete er mit „Netzinfarkt" seinen ersten Kriminalroman.

Heute lebt Sönke Brandschwert in Niedernhausen/Taunus.

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