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Network

Faye Dunaway , William Holden , Sidney Lumet    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Faye Dunaway, William Holden, Peter Finch
  • Regisseur(e): Sidney Lumet
  • Komponist: Elliott Lawrence
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 14. März 2008
  • Produktionsjahr: 1976
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00016JDZQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.157 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In der bissigen Satire von Drehbuchautor Paddy Chayefsky über Nutzen und Missbrauch von Fernsehsendern regiert der Medienwahn souverän über alles andere. Auch wenn einem Chayefskys und Regisseur Sidney Lumets Angriff auf das Fernsehen im Zeitalter des "Reality"-Fernsehens und den Schlägereien in Jerry Springers US-Talkshow ein wenig kurios erscheinen mag, besitzt der Film dennoch unbestreitbar eine ganz eigene Kraft, heutzutage ebenso wie zum Zeitpunkt seiner Erstaufführung im Jahre 1976. Und da Chayefsky auch einer der besten Dramatiker war, stellt sein Oscar-gekröntes Drehbuch über den Quotenkrieg, dem die kulturelle Integrität zum Opfer fällt, eine ideale Grundlage für das herausragende schauspielerische Können von Peter Finch, Faye Dunaway und Beatrice Straight dar, von denen jeder einen Oscar gewann. Auch der für den Oscar nominierte William Holden ist in einer seiner besten Rollen zu sehen.

Peter Finch spielt einen alten Hasen im Fernsehgeschäft, einen sogenannten Anchorman, der aufgrund von schwachen Quoten gefeuert wird. Die Reaktion seines Charakters besteht darin, dass er ankündigt, er werde sich in zwei Wochen live im Fernsehen umbringen. Finchs Charakter verfällt daraufhin (trotz himmelhoch steigender Quoten) dem Wahnsinn, er schießt permanent Haßtiraden auf das Medium ab, das ihn zu einer Berühmtheit machte. Faye Dunaway spielt eine frigide, quotenbesessene Produzentin, die dem Erfolg voller Hingabe kaltblütig hinterherjagt; William Holden gibt einen verheirateten Manager, der sie im Rahmen seiner aufkommenden Midlife-Krise aufzutauen versucht. Während alledem zwingt Chayefsky (durch Finch) den Zuschauer, das mittlerweile berühmt gewordene Mantra "Ihr könnt mich alle am Arsch lecken –- ich lass' mir das nicht länger gefallen!" immer wieder zu wiederholen, mit der Absicht, die Menschlichkeit von jenem Medium wiederzuerlangen, das sie uns zu rauben versucht. --Jeff Shannon

Produktbeschreibungen

"Network", 1976 mit vier Oscars ausgezeichnet, schildert den absurden Quotenkampf im Fernsehen. Als Nachrichtensprecher Howard Beale Peter Finch gefeuert werden soll, droht er, sich vor laufender Kamera zu erschießen. Doch das Entsetzen der Programmgewaltigen hält sich in Grenzen. Denn Beales Rage treibt die Ratings hoch.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wir machen kein seriöses Programm ..., 26. Mai 2003
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Network (DVD)
Howard Beale ist seit Jahren Nachrichtensprecher und soll aufgrund rückläufiger Quoten gefeuert werden. Darauf hin macht er seiner Wut Luft - und wird damit prompt zum Star... Die Howard-Beale-Show ist geboren, aber auch deren Erfolg kann nicht ewig andauern. Da kann nur noch ein Attentat im Studio Abhilfe schaffen...
Sehr bezeichnend ist beispielsweise der Ausspruch des Programmchefs während einer Konferenz: "Wir machen kein seriöses Programm. Wir sind ein Nuttensender. Wir müssen nehmen, was wir kriegen!"
Als Sidney Lumets beißende Satire 1977 in die deutschen Kinos kam, gab es hierzulande noch kein Privatfernsehen. Demzufolge reagierte die Kritk nur mit Abwehr ("Gnadenlos überzogen..."). Doch 26 Jahre später ist der Film aktueller denn je. Sicher ist er eine Satire, aber garantiert nicht mehr außerhalb jeglicher Vorstellungskraft.
Peter Finch (1916-1977) erhielt für die Darstellung des Howard Beale posthum seinen ersten Oscar - verdientermaßen!
Die Qualität der DVD ist hervorragend (vor allem, dass sie endlich vorliegt), wenn auch außer dem Trailer kein Zusatzmaterial vorhanden ist.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen erschreckend aktuell - erschreckend lustig, 11. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Network (DVD)
Dieser Film ist, dies sei vorangestellt, trotz seines fortgeschrittenen Alters, erstaunlich aktuell. Der alternde Fernsehmoderator - Peter Finch - beschliesst sich aufgrund der Kündigung, die ihm das "Network" ausgesprochen hat, vor laufender Kamera zu erschiessen. Tatsächlich steigen von nun an die Einschaltquoten und Peter Finch wird diese "Ich schiess mich tot-Nummer" jetzt jeden Abend zelebrieren. Mit wechselndem Erfolg und verschiedenen Sendeformaten. Einzig sein Freund, gespielt von William Holden, beschliesst ihn aus diesem "lärmenden Nichts" zu befreien.

Was hier als grotesker Ausgangspunkt erscheint, entwickelt sich schnell zu einer spannenden, lustigen und letzten Endes erschreckend real wirkenden Geschichte über den Verfall menschlichen Anstandes aus Gründen der Geldgier. In der Rolle des skrupellosen Managers sowie der Fernsehmacherin brillieren Robert Duvall und Faye Dunaway.

Natürlich ist die Geschichte ausgedacht, aber vieles, um nicht zu sagen, fast alles wirkt erschreckend zeitnah. Keine Idee, und sei sie noch so geschmacklos oder auch einfach nur dämlich, findet den Weg ins Fernsehen. Das war schon damals so und (leider) wird es auch immer sein. Daneben wird klar, was wir schon immer vermutet haben, das Fernsehen ist nur ein Sprachrohr für "höhere Ideen", die uns hier allabendlich mitgeteilt werden. Der alltägliche Wahnsinn eben.

Nebenbei sei noch angemerkt, dass Peter Finch eine Lektion über die "freie Wirtschaft" in Form einer sechsminütigen Monolog-Rede erteilt bekommt, die ihresgleichen in der Filmgeschichte sucht. In besagter Rede wird deutlich gemacht, wie unser Wirtschaftssystem tatsächlich funktioniert. Hatten wir bisher gedacht, unsere Wirtschaftsunternehmen sind in so etwas wie eine Demokratie eingebettet, werden wir hier eines besseren belehrt. Und verdammt: es ist ja wahr.....

Wenn Sie den Film gesehen haben, werden auch Sie Lust verspüren, den Kopf aus dem Fenster zu strecken und zu rufen: "I'm mad as hell, and I'm not going to take that anymore (Ihr könnt mich alle am Arsch lecken, ich lass mir das nicht länger gefallen)."

Die deutsche Syncronisation ist sehr gut, das englische Original absolut empfehlenswert. Ein Klasse Film von Sydney Lumet. Unbedingt 5 Punkte.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das einzige, was diesen Film alt erscheinen lässt..., 6. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Network (DVD)
...sind die Telefone mit Wählscheibe. Der Rest hat inhaltlich an aktueller Brisanz nichts verloren. Mit viel rhetorischer Intelligenz (alleine die Platzierung des "kantigen Mannes mittleren Alters" ist grandios), Bosheit und einem brillianten Ensemble erzählt Sidney Lumet in "Network" die Geschichte eines um Einschaltquoten ringenden Fernsehsenders. Man kann sich vorstellen, dass die Schauspieler, allen voran das Dreamteam Dunaway, Duwall, Holden und Finch, ihre wahre Wonne beim Lesen des Skriptes gehabt haben müssen und das sieht man Ihrem Spiel auch an. Rundum ein "Evergreen" der Mediensatire. In einem Atemzug mit "Wag the dog". Brilliant!
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