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Nette Aussichten: Roman [Taschenbuch]

Edward St Aubyn
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

3. August 2009
Adel vergiftet

Eine englische Gartenparty im Februar, bei der degenerierte Herzöge, adelsgeile Emporkömmlinge, abgehalfterte Popstars und heiratswütige Pfarrerstöchter aufeinanderprallen. Ausgerechnet vor der Kulisse dieses Jahrmarkts der Eitelkeiten vertraut Patrick Melrose erstmals einem Freund sein übermächtiges Kindheitstrauma an – den jahrelang andauernden Missbrauch durch seinen Vater. Das gesellschaftliche Großereignis wird zur aberwitzigen Folie, vor der die Abgründe des Menschlichen nur umso deutlicher werden.

Nominiert für den renommierten Booker Prize.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (3. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442737958
  • ISBN-13: 978-3442737956
  • Originaltitel: Some Hope
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 238.784 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Atemberaubend eisiger Stil.“ (NDR Kultur)

„Ein wahres Lesevergnügen.“ (Deutschlandradio Kultur)

„St Aubyns Roman ist durchgehend scharfsinnig, atemberaubend und – ja – auch grausam.“ (Rheinischer Merkur)

„Edward St Aubyns soziologische und psychologische Einsichten sind durchdringend, seine Dialoge brillant; jede seiner Figuren hat ihre eigene Sprache. Und seine Metaphern explodieren wie Raketen.“ (New York Times Book Rewiev)

„Ganz große Literatur.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Klappentext

"Der größte Stilist unter unseren zeitgenössischen Autoren."
The Guardian

"Atemberaubend eisiger Stil."
NDR Kultur

"Ein wahres Lesevergnügen."
Deutschlandradio Kultur


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4.0 von 5 Sternen Fisch, Champagner und Intrigen 4. Juli 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Zum Einstieg in diese Rezension müsste ich eigentlich Oscar Wilde zitieren. Die Schwierigkeit ist nur, dass ich mich nicht für ein konkretes Zitat entscheiden kann. Wie wäre es hiermit: »Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: es stimmt.«
Oder: »Die Öffentlichkeit hat eine unersättliche Neugier, alles zu wissen außer dem Wissenswerten.« Und dann hätte ich noch das hier: »Zum Glück ist das Denken, in England wenigstens, nicht ansteckend.«

"»Zu schade, dass du nicht mitkommen kannst«, sagte David Windfall zu seiner Frau und steckte für alle Fälle zwei Kondome in die Innentasche seines Smokingjacketts.
»Viel Spaß, Darling«, stöhnte Jane und konnte es kaum erwarten, bis er endlich aufbrach.
»Ohne dich wird's wenig Spaß machen«, sagte David und fragte sich, ob zwei Kondome reichen würden.
»Sei nicht albern, Darling - wenn du erst unterwegs bist, wirst du gar nicht mehr an mich denken.«
David machte sich nicht die Mühe, dieser nur allzu wahren Feststellung zu widersprechen.
»Ich hoffe, morgen geht's dir wieder besser«, sagte er stattdessen. »Ich rufe dich gleich morgen früh an.«
»Du bist ein Engel«, erwiderte seine Frau. »Fahr vorsichtig.«"

Eine bitterböse und zynische Zustandsbeschreibung ist das, was der Autor uns hier präsentiert: Er nimmt die englische Oberklasse gehörig auf die Schippe, und das zugleich Traurige an der ganzen Sache ist die Tatsache, dass all das zwar eine rein fiktive Geschichte ist, die Wirklichkeit vermutlich aber genauso aussieht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte eines Beziehungstraumas 19. März 2014
Von olli2308 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dieser dritte und letzte Teil der sogenannten „Melrose-Trilogie“ bildet den krönenden Abschluss einer Geschichte, die im Wesentlichen von einem Beziehungstrauma und seinen Folgen handelt. Patrick Melrose ist Angehöriger der Britischen Upper-Class. Mit fünf Jahren wird er von seinem sadistischen Vater sexuell missbraucht und jahrelang misshandelt. Als Erwachsener betäubt er sein Trauma mit harten Drogen. Mit 30 hat er erfolgreich einen Drogenentzug hinter sich und stellt sich seiner Vergangenheit, indem er eine Dinner-Gesellschaft nutzt, um sein Geheimnis einem guten Freund anzuvertrauen.

Ich habe alle drei Teile gelesen und finde alle drei Teile sehr gut bis hervorragend. Am meisten berührt hat mich der zweite Teil, weil der Drogenmissbrauch hier so drastisch geschildert wird, dass mir richtig schlecht wurde und ich das Lesen unterbrechen musste, weil ich mich so geekelt habe. Gleichzeitig habe ich mich mit der Hauptfigur so identifiziert, dass ich gehofft habe, dass er aus dem Drogensumpf herausfindet.

Ich erfahre zwar nicht, was zwischen dem zweiten und dem dritten Teil passiert ist, aber offensichtlich ist Patrick drogenfrei geworden und stabil genug, dass er seinem Freund den jahrelangen Missbrauch durch seinen Vater, der inzwischen verstorben ist, anvertraut. Noch immer bestimmen gesellschaftliche Konventionen und Contenance das gesellschaftliche Leben auf den Dinnerpartys der Upper-Class. Doch offensichtlich mischen sich immer mehr aufrechte und authentische Menschen unter die Diplomaten und sorgen für eine menschlichere, warmherzigere Atmosphäre als in den ersten beiden Teilen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Böse - bitterböse 13. Februar 2012
Von Thaila
Format:Taschenbuch
Nette Aussichten ist der letzte Teil einer Trilogie um Patrick Melrose. Patrick ist Angehöriger der britischen Upper Class. Sein Vater, ein Sprössling einer der ältesten Familien Englands, ist ein Sadist, der die Mutter demütigt und Patrick als Kind missbraucht. Als Erwachsener betäubt Patrick sein Trauma mit Drogen.

Im dritten Band nun stellt sich Patrick seiner Vergangenheit. Seine Drogensucht hat er einigermaßen in den Griff bekommen und zum ersten Mal erzählt er seinem besten Freund ausgerechnet auf einer Party auf einem mondänen Landsitz mit royaler Beteiligung vom Missbrauch durch seinen Vater. Zum ersten Mal in seinem Leben ist Patrick in der Lage so etwas wie einen Schlussstrich zu ziehen.

Der erster Teil der Reihe ist grandios und gehört zu dem bedrückensten und eindringlichsten, dass ich in letzter Zeit gelesen habe. Der zweite Band hingegen fiel ziemlich stark ab. Zum Glück knüpft der dritte Band wieder an den Anfang an, indem St Aubyn das tut, was er am besten kann: über die englische High Society schreiben. Die Welt, die er beschreibt, ist absolut albtraumhaft. Missgunst, Ennui und ein unglaublicher Sobismus verbergen sich kaum unter einer dünnen, hauchdünnen Schicht von Schicklichkeit. In dieses Welt, die von Kaltherzigkeit geprägt ist, ist Kindesmissbrauch eigentlich nur eine logische Konsequenz.

Diese Beschreibungen könnten albtraumhaft zu lesen sein, wenn St Aubyn nicht gleichzeitig so viel Humor hätte. Ein bitterer, ein tiefschwarzer Humor ist es allerdings.
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