Aus der Amazon.de-Redaktion
Dieser Titel ist in englischer Sprache. Niemand hat jemals behauptet, daß Verbraucherverhalten etwas einfaches sei. Auf der einen Seite steht der arme Verbraucher einer verwirrenden Auswahl an Gütern und Leistungen gegenüber. Auf der anderen kämpfen die Verkäufer mit einem ungleichen und zerstückelten Markt, in dem die richtige Gruppe von Kunden der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen gleichkommt. Dazwischen stehen die vergeudeten Milliarden der verpatzten Einkäufe und der abgebrochenen Marketingkampagnen, die nur dazu gut sind, Briefkästen zu verstopfen und genau die Kunden zu vergraulen, die die Verkäufer anzuziehen versuchen. Das Aufkommen des E-Commerce hat das Problem nur noch verstärkt, indem es dem Verbraucher eine noch größere Auswahl und dem Verkäufer noch mehr Wettbewerb liefert. John Hagel und Marc Singer meinen, sie hätten eine bessere Idee: In
Net Worth stellen sie ein Online-Szenario vor, welches diesem Chaos ein Ende setzt und sowohl dem Konsumenten als auch dem Verkäufer das geben kann, was er wirklich will.
Kernpunkt von Hagels und Singers Lösung ist der "Informations-Vermittler", der zwischen dem Verbraucher und dem Verkäufer steht. Dieser ist für den Konsumenten eine Vertrauensperson, die mit den Bedürfnissen und Gewohnheiten des Kunden vertraut ist. Für den Verkäufer ist der Informations-Vermittler ein Art heiliger Gral des Konsumverhaltens, ein Verkäufertraum. Der Vermittler handelt Kundeninformationen für den Verkäufer gegen Güter und Dienstleistungen für den Verbraucher. Das Resultat? Zufriedene Konsumenten, befriedigte Händler und ein sehr lukratives Handelsmodell, das auf die Unternehmer und Firmen wartet, die mutig genug sind, sich auf ein solches Konzept einzulassen.
Die Autoren skizzieren gewissenhaft die Herausforderungen und die Möglichkeiten, welche die Entwicklung eines informationsvermittelnden Handels bieten würde und gehen sogar so weit, den potentiellen Spitzenumsatz der beherrschenden Mitspieler auf 20 Milliarden Dollar im fünften Unternehmensjahr festzusetzen. Obwohl die Idee der Softwareagenten nicht gerade neu ist, hauchen Hagel und Singer im richtigen Moment der Idee neues Leben ein. Und auch wenn diese Informationsvermittler nie das Licht der Welt erblicken werden, ist die Verfolgung des Grundgedankens von Hagel und Singer in jedem Fall ihren "Eintrittspreis" wert. Für Händler, Manager, Unternehmer und eigentlich alle, die über E-Commerce nachdenken, absolut empfehlenswert. --Harry C. Edwards
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No one ever said consumerism was easy. At one end, the poor consumer faces a bewildering array of goods and services. On the other, vendors contend with a diverse and fragmented marketplace that makes finding the right set of customers akin to finding the proverbial needle in the haystack. And in between are the billions misspent on muffed purchases and broken marketing campaigns that serve only to stuff mailboxes and alienate the very customers that vendors are trying to attract. The rise of e-commerce has only intensified the problem by offering consumers even greater choice and vendors more competition. John Hagel and Marc Singer think they've got a better idea, and in
Net Worth, they present an online scenario that would end this chaos and give both customers and vendors what they really want.
At the heart of Hagel and Singer's solution is the "infomediary" that sits between the customer and vendor. For the consumer, the infomediary acts as a trustworthy agent who knows the needs and habits of the client. For the vendor, the infomediary is the holy grail of consumer behaviour, a marketer's dream. The infomediary brokers client information to vendors in exchange for goods and services for the consumer. The result? Happy consumers, satisfied marketers and a very lucrative business model that awaits those entrepreneurs and companies that are bold enough to embrace the idea. The authors painstakingly outline the challenges and opportunities of developing an infomediary business and go as far as to peg the potential market cap of a dominant player at $20 billion by its fifth year of operation. While the idea of software agents is nothing new, Hagel and Singer may be breathing new life into the idea at just the right time. And even if infomediaries never arise, following the thinking of Hagel and Singer is well worth the price of admission. For marketers, managers, entrepreneurs, and just about anyone who thinks about e-commerce. Highly recommended. --Harry C. Edwards, Amazon.com