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2.0 von 5 Sternen
Oft schwierig zu verstehen und zuviel über Visual Studio, 23. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: .Net Development for Java Programmers (Net Developer Series) (Taschenbuch)
Das Buch gibt einen Überblick über die .NET-Programmierung mit C# als Programmiersprache. Bei der Diskussion eines Aspektes von .NET beschränkt er sich auf die Erläuterung der Unterschiede zu Java und J2EE.
Das Buch mit etwa 50 Seiten langen Beschreibung der Unterschiede zwischen C# und Java. Der Autor geht auf die meisten Aspekte von C# wenigstens kurz ein. Seine Betrachtung ist allerdings nicht vollständig und ich verstehe auch die Kriterien für seine Themenauswahl nicht vollständig. Er verwendet beispielsweise zwei Seiten und eine Menge Code-Beispiele, um zu erläutern, wie man die true- und false-Operatoren überschreibt. Andererseits geht er nur unvollständig auf solche elementaren Dinge wie Literale, Operatoren oder Konstruktion und Destruktion von Objekten ein. Der Autor hat meist erhebliche Schwierigkeiten, die innovativen Aspekte von C# zu erklären. Es macht beispielsweise einige Mühe, seine Erklärung von Events und Delegates nachzuvollziehen. Und obwohl er Metadaten (Attributes) in seinen Kapiteln über XML und Web Services verwendet, erklärt er dieses Konzept überhaupt nicht. Völlig fehlen auch Erklärungen zu Streams (einem anderen Konzept, das er ohne Erklärung verwendet), Collections und regulären Ausdrücken.
Nach dem Abschluss seiner C#-Einführung schreibt der Autor über WinForms, ASP.NET und ADO.NET. In diesen Abschnitten verwendet er meines Erachtens viel zu viel Platz für Visual Studio.Screenshots und detaillierte Bedienungsanweisungen. Dafür sind dann die Erläuterungen der zugrundeliegenden Prinzipien relativ knapp, wenn sie nicht gar völlig fehlen. Das ist besonders deshalb schade, weil es auch andere Entwicklungsentwerkzeuge für .NET wie beispielsweise Microsoft's Webmatrix oder MONO gibt. Hinzu kommt, dass Visual Studio an vielen Stellen erfolgreich die Komplexität der darunterliegenden Technologie versteckt. Das ist sicherlich gut für die Entwicklung von Anwendungen, aber anders als der Autor zu denken scheint, hilft dies nicht beim Verständnis der Arbeitsweise von .NET.
In seiner Beschreibung von ASP.NET zieht der Autor Analogien zu Servlets und JSP, schafft es aber nicht, diese Analogien wirklich lebendig zu machen und zu erklären. Ein Beispiel: "Server controls have more in common with JSP taglibs, but are more complex to develop than user controls, as they support the roundtrip." Dies ist alles, was er zu dieser Analogie sagt, danach zieht er sich wieder in das vertraute Territorium der Visul Studio-Bedienung zurück. Je komplexer die Konzepte werden, desto mehr Schwierigkeiten hat der Autor, die Analogien klar zu machen und desto mehr flüchtet er sich in die Visual Studio-Welt.
Die Beschreibungen weiterer Themen (Multithreading, Networking, Remoting, XML, COM+ components, Message Queueing, Directory Services, Packaging of applications, Windows Services, Aufruf von Unmanaged code) sind in einem ähnlichen Zustand. Ein paar einzelne gute Abschnitte wie beispielsweise der über Socket-Programmierung retten das Buch nicht.
Insgesamt halte ich das Buch nicht für eine gute .NET-Einführung. Und der Autor muss noch eine ganze Menge Arbeit und Gehirnschmalz investieren, um die den Java-Programmierern versprochene Verringerung des Lernaufwandes wirklich liefern zu können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
C# Lobeshymnen; didaktisch schwach; inhaltlich dünn, 18. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: .Net Development for Java Programmers (Net Developer Series) (Taschenbuch)
Das Buch startet mit einem Kapitel, das postuliert wie antiquiert und umständlich Java und wie toll C# ist.
Dabei werden bei der Beschreibung der "antiquierten" Java Vorgehensweise (bewusst oder unbewusst) einige Fehler gemacht.
Es wird auf detailliertere Beschreibungen der wirklich wichtigen Teile/Unterschiede zu gunsten des Abdrucks kompletter (irrelevanter) Listings verzichtet.
Beim Weiterlesen merkt man auch bald, dass dieses Buch nicht nur didaktisch schwach, sondern auch für fast 400 Seiten inhaltlich extrem "dünn" ist.
Dieses Buch ist definitiv nicht zu empfehlen.
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