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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Reise eines schlecht vorbereiteten Touristen, 15. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Nescafé & Nirwana (Taschenbuch)
Alfred Globisch beschreibt in teilweiser (versuchter) poetischer Form seine dreimonatige Reise durch Südamerika. Gut gefallen hat mir der Anfang und die immer wieder sehr detaillierten Beschreibungen über Landschaft, Kultur und Leute. Weniger gefallen haben mir die zum Ende des Buches hin endlosen Gedanken, Weltanschauungen und die zum Teil intoleranten Anmerkungen zur Gesellschaft und anderen Touristen, wobei der Wortlaut zu Letzterem unter die Gürtellinie rutscht. Insgesamt haben mich seine klischeehaften Selbstgedanken an die Zeit erinnert, wo ich noch keine Ziele hatte bzw. mit mir selber nicht im Reinen war - dies habe ich jedoch nicht in einem Reiseroman erwartet. Es gibt wesentlich bessere Lektüre über Südamerikareisen! Wen die zahllosen Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehler nicht stören und wer es mag, die subjektiven selbstdarstellenden Gedanken eines Reisenden zu erfahren, für den ist dieses Buch vielleicht eine willkommene Entspannung, mehr nicht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Klare Standpunkte, 15. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Nescafé & Nirwana (Taschenbuch)
Der Autor begibt sich, nachdem er überraschend unbezahlten Urlaub erhält, auf die Reise durch Chile und Bolivien. Dort lernt er Land und Leute immer näher kennen, bis er selber auch die südamerikanische Mentalität übernimmt. Hin und wieder trifft er auf andere Touristen, die ihn aus seiner "Sich-Treiben-Lassen"-Mentalität herausreißen. Alfred Globisch beschreibt die Landschaften und die Menschen auf eine abwechslungsreiche, umfassende Art, (interessant fand ich wie er einen, sich ständig wiederholenden Sonnenuntergang, vertiefte) die Lust auf beide Länder macht, auf der anderen Seite findet er sehr deutliche Worte gegen andere Touristen, die die Länder als Billigreiseländer ausnutzen und nur auf ihr Vergnügen aus sind, ohne sich Gedanken über die Situation der Menschen vor Ort zu machen. Schön fand ich, wie der Autor den Bogen spannt vom Abflug zum Abflug und wie er seine persönliche Veränderung in den drei Monaten schildert. Fazit ein interessantes Buch, dennoch 1/2 Stern weniger, weil ich eine Landkarte mit Reiseroute und evtl. einige Bilder vermisst habe.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Im Stil eines Schulaufsatzes, 5. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Nescafé & Nirwana (Taschenbuch)
War ziemlich enttäuscht, als ich das Buch in den Händen hielt. Ich hatte es als Vorbereitungslektüre für eine Chile-Reise gekauft, aber es beschreibt bloß ziemlich langweilig, klischeehaft, ohne jegliche Selbstironie und im Stil eines durchschnittlichen Schulaufsatzes die Reisen eines schlecht vorbereiteten Touristen.
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