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Nervöse Fische: Kriminalroman
 
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Nervöse Fische: Kriminalroman [Taschenbuch]

Heinrich Steinfest
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 13., Aufl. (April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492242804
  • ISBN-13: 978-3492242806
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.993 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Heinrich Steinfest
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Wiener Chefinspektor Richard Lukastik ist ein seltsamer Mensch: Als gnadenloser Logiker und glühender Verehrer des Philosophen Wittgenstein ist er bei seinen Kollegen bekannt für seine recht eigenwilligen Ermittlungsmethoden. Ja, schon sein Name klingt nach einer neuen Kriminaltechnik. Seine Mitarbeiter schätzen ihn für seine analytischen Fähigkeiten, auch wenn sie unter seinen seltsamen Anwandlungen zu leiden haben. Allerdings ist Lukastik trotz seiner Fähigkeiten nicht gerade zum Polizisten geboren: Er hasst Rätsel, und nur dieser in existenzielle Grübeleien übersteigerte Verdruss treibt ihn dazu an, seine Fälle möglichst schnell und unorthodox aufzuklären.

Als in einem Swimming-Pool auf dem Dach eines Wiener Hochhauses ein Toter entdeckt wird, der wider alle Wahrscheinlichkeit scheinbar von einem Hai getötet wurde, zeigt sich Lukastik nicht nur wegen einiger unappetitlicher Details angewidert. Rasch und systematisch beginnt er seine Ermittlungen in diesem ebenso mysteriösen wie absurden Fall. Die Spurensuche führt sein Ermittlungsteam bald ins ferne ländliche Waldviertel, wo kurz darauf zwei seiner Assistenten spurlos verschwinden.

Der Österreicher Heinrich Steinfest ist ein eigenwilliger Autor: Noch aus den winzigsten zwischenmenschlichen Details und aus den absurdesten Nebengedanken heraus schafft er es, über mehrere Absätze und Seiten tiefschürfende Betrachtungen über das Allgemeine und das Besondere der menschlichen Existenz anzustellen. Das ist skurril und witzig, teilweise sogar kriminell gut, aber eben auch nicht jedermanns Geschmack. Das mag wohl auch der Grund sein, warum Steinfest in Deutschland erst mit seinem sechsten Krimialroman Ein sturer Hund die verdiente Resonanz fand.

Steinfest erzählt mit den Mitteln des Kriminalromans lakonische Geschichten über das Absurde und Hintergründige in unserer sonderbaren (und keinesfalls komplett entzauberten) Welt. Und diese Erzählweise grenzt streckenweise an Großartigkeit, etwa in der Art, wie er seine Wahlheimat Wien beschreibt, “einer Stadt, die das Unterirdische ja verkörpert wie ein Hahn den Morgen oder ein Rührei die Zerschlagung dieses Morgens.” --Christian Koch

Pressestimmen

»Ich wiederhole mich: Herrlich! Göttlich! Steinfest!« Tobias Gohlis, »Die Zeit«

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephan Seither TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Mir wurde "Nervöse Fische" als absolut untypischer Kriminalroman empfohlen - ich solle dieses Buch besser von der ersten Seite an mehr als Experiment betrachten, in dessen Mittelpunkt der geschickte Umgang mit unserer Muttersprache stehen würde - die kriminalistische Leistung des absolut schrägen Ermittlers Lukastik würde zwar zum Großteil im Schatten diverser Wortspiele verschwinden, das eigentliche Lesevergnügen wäre jedoch selbst durch die starke Verschiebung vom Kriminalfall hin zur überaus ausführlichen Situationsbeschreibung und diverser Charakterstudien nicht zu schmälern, im Gegenteil sogar.

Stimmt !

"Nervöse Fische" entspricht in meinen Augen tatsächlich keinem gängigen Muster der gewohnt klassischen Kriminalromane - auch wenn sich der Autor immer wieder bemüht die Kurve zu bekommen, um dem Publikum handfeste Polizeiarbeit zu liefern, entwickelt sich ein Schreibstil, welcher auf ganz eigentümliche Art und Weise fesselt - überhaupt nicht langweilig, eher erfrischend.

Einzig die Auflösung der ganzen Geschichte war mir zu abenteuerlich geraten - ich war eben nicht bereit den großen Schritt vom eigentlich gar nicht vorhandenen Kriminalroman hinüber zum Thriller in James-Bond-Manier zu gehen.... - aus dem Grund auch ein Stern Abzug.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
total schräg.... 12. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
und skuril - das ist der Schreibstil von Heinrich Steinfest. Seine Art mit Worten zu spielen, sie in immer neue und überraschende Zusammenhänge zu packen, ist schon fast legendär. Nehmen Sie doch nur mal folgenden Satz: "Jetzt aber, an diesem einen Tag, der seinen Sonnenaufgang drei Stunden zuvor erlebt hatte, zog eine klare, belebende Frische in die Hirne der Menschen ein und zwang die meisten von ihnen, ihre Gedanken als einen Schnürschuh zu empfinden, der nur mittels einer gebundenen Schleife auch einen echten Nutzen ergab." Da muss man erstmal drauf kommen! Genauso muss einem erstmal der Plot zu "Nervöse Fische" einfallen: Auf dem Dach eines Wiener Hochhauses wird in einem Swimmungpool die Leiche eines Mannes gefunden, der einer Hai-Attacke zum Opfer fiel. Wie kam der Mann in den Pool? Wo ist der Hai? Alles Fragen, mit denen sich Inspektor Lukastik bechäftigen muss, ein schräger Endvierziger, der noch bei seinen Eltern lebt und kein wirklicher Menschenfreund ist. Er ist so skuril, wie die ganze Geschichte. Heinrich Steinfests Schreibstil ist eigenwillig und dadurch auch manchmal etwas mühsam, man muss sich auf ihn einlassen - dann erwartet einen bittersüßer schwarzer Humor mit fulminantem Wortwitz.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
total schräg.... 1. Januar 2005
Format:Taschenbuch
....und skuril-das ist der Schreibstil von Heinrich Steinfest. Seine Art mit Worten zu spielen, sie in immer neue und überraschende Zusammenhänge zu packen, ist schon fast legendär. Nehmen Sie doch nur mal folgenden Satz: "Jetzt aber, an diesem einen Tag, der seinen Sonnenaufgang drei Stunden zuvor erlebt hatte, zog eine klare, belebende Frische in die Hirne der Menschen ein und zwang die meisten von ihnen, ihre Gedanken als einen Schnürschuh zu empfinden, der nur mittels einer gebundenen Schleife auch einen echten Nutzen ergab." Da muss man erstmal drauf kommen! Genauso muss einem erstmal der Plot zu "Nervöse Fische" einfallen: Auf dem Dach eines Wiener Hochhauses wird in einem Swimmingpool die Leiche eines Mannes gefunden, der einer Hai-Attacke zum Opfer fiel. Wie kam der Mann in den Pool? Wo ist der Hai? Alles Fragen, mit denen sich Inspektor Lukastik beschäftigen muss, ein schräger Endvierziger, der noch bei seinen Eltern lebt und kein wirklicher Menschenfreund ist. Er ist so skuril, wie die ganze Geschichte. Heinrich Steinfests Schreibstil ist eigenwillig und dadurch auch manchmal etwas mühsam, man muss sich auf ihn einlassen - dann erwartet einen bittersüßer schwarzer Humor mit einem fulminanten Wortwitz!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Hervorragend
Ein sehr guter und unkonventioneller Krimi. Er besticht durch einen subtilen Humor und durch eine wirklich gelungene Bildersprache. Unbedingt empfehlenswert.
Vor 3 Monaten von Jan van Leyden veröffentlicht
, Sehr guter Zustand!
Das Buch, dass ich erhielt, war trotz gebraucht gemeldet, in einem einmaligen Zustand!
Dieses Buch brauche ich, um mich auf die Goethe Pruefung C2 vorzubereiten, deshalb... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von meleniamel veröffentlicht
Enttäuschung, zu viel eitles Geschwätz
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, denn ich lese gerne Krimis, auch gerne verschlüsselte Romane und bin philosophisch interessiert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Marimar Azul veröffentlicht
Haialarm in Wien
Ein Mann wird tot in einem Pool auf einem Dach eines Hochhauses in Wien aufgefunden. Offenbar wurde er Opfer einer Haiattacke. Wie soll das möglich sein? Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von zueribueb veröffentlicht
skurril skurril
Ein Todesfall durch einen Haiunfall. Eigentlich nichts so ungewöhnliches, wenn die Leiche nicht gerade in einem Swimmingpool auf dem Dach eines Hochhauses in Wien gefunden... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Tobias Möser veröffentlicht
Und der Haifisch, der hat Zähne.
Und jede Gattung ihr eigenes Zahnprofil. Und das ist gut so. Denn wenn schon eine Leiche im Dachpool eines 28stöckigen Hauses in Wien aufgefunden wird, dann ist Chefinspektor... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Eckhard Wittulski veröffentlicht
Ein bisschen Südsee in Wien gefällig?
Heinrich Steinfest hat mit "Nervöse Fische" einen turbulenten Krimi geschrieben, in dem von Seite zu Seite die Handlung immer spannend und unbemüht zielsicher voran... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von buechermaxe veröffentlicht
einfach herrlich skurril!
liebe freunde der hohen buchkunst,
wenn ihr freude an einer etwas andersartigen krimiliteratur habt, seid ihr hier genau richtig - ob es einem mankell-anhänger... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2009 von tirolerin ohne fernseher
Langweilig, grauenvoll
Das Buch "Nervöse Fische" von Steinfest wurde mir in einer Buchhandlung als ungewöhnlicher, humorvoller Krimi empfohlen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2008 von totoro
Alles ein bisserl übertrieben und kein echter Krimi
Steinfest-Freunde werden es wissen und alle anderen seien gewarnt: Der hochtalentierte Österreicher schreibt Krimis, die nur sehr bedingt ins gängige Raster passen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2008 von hartmutw
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