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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nero Wolfe auf Reisen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nero Wolfe in Montenegro. (Taschenbuch)
1954 ist der Roman erstmals erschienen und ist damit ein Nero Wolfe-Roman der 'mittleren' Jahre: davor und danach hat Stout jeweils 16 weitere Romane mit dem übergewichtigen New Yorker Privatdetektiv geschrieben.Für Kenner der Nero Wolfe-Romane stellt dieses Buch eine Ausnahme dar, weil Wolfe hier sein Büro verlässt, seine Stadt, sein Land und nach Montenegro reist, wo Wolfe geboren wurde, um den Mörder seines besten Freundes zu 'fangen'. Darin liegt in allen Wolfe-Romanen ein Teil des Vergnügens: Wolfe hasst es sein Haus zu verlassen und muss es dennoch immer wieder tun. Diesmal reist er unter abenteuerlichsten Umständen nach Jugoslawien und muss Nachtwanderungen in unwegsamstem Gelände hinter sich bringen. Erzählt wird die Geschichte (wie immer) von seinem Gehilfen und dem Ich-Erzähler Archie Goodwin. In den Gedanken und Beobachtungen Goodwins kommt es immer wieder auch zu trockenen und witzigen Bemerkungen: 'Seit mehr als zwei Kilometern hatte ich keine menschliche Behausung gesehen und ich überlegte, dass Wolfe offenbar in einem Adlerhorst geboren sein musste'. Das Buch ist auch eine Ausnahme, weil es mit 141 Seiten kürzer ist als die meisten Wolfe-Romane, von den Kurzgeschichten natürlich abgesehen. Für Nero Wolfe-Neulinge ist dieses Buch als Einstieg vielleicht weniger gut geeignet, weil es erstens untypisch für diese Serie ist und weil sich zweitens der Wahrscheinlichkeitsfaktor der Story in Grenzen hält: nicht Wolfe's Kombinationsgabe ist diesmal gefragt, sondern sein Geschick zwischen Regierung und Partisanen zu verhandeln. Dabei kommt es immer wieder zu Szenen, die eher unwahrscheinlich wirken. Aber es ist das Verdienst Rex Stout's, dass man der Handlung dieses Romans trotzdem mit großem Vergnügen folgt! Für Wolfe-Einsteiger noch ein Tipp: 'Orchideen für sechzehn Mädchen' ist als Erstlings-Roman besser geeignet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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1.0 von 5 Sternen
Nero Wolfe ermittelt in seiner Heimat,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nero Wolfe in Montenegro (Taschenbuch)
Nachdem ein alter Bekannter von Privatdetektiv Nero Wolfe in New York ermordet wurde, reisen Wolfe und sein Assistent Archie Goodwin nach Jugoslawien, um hier den Hintergründen der Tat auf den Grund zu gehen und den flüchtigen Mörder zu stellen.Sehr anspruchslose und extrem einfach gestrickte Kriminalhandlung, die sich durch die Abwesenheit von Spannungs- und Überraschungsmomenten auszeichnet. Serienheld Nero Wolfe brilliert hier nicht durch seine geistigen Fähigkeiten und der Entwirrung von undurchschaubaren kriminellen Verwicklungen, sondern stapft durch die unzulänglichen Gebirgsgegenden Montenegros und spührt plump vorgehenden Geheimdienstlern und Verschwörern nach. Dabei entsteht Langeweile pur und jeglicher Flair der Nero-Wolfe-Romane geht abhanden. Fazit: Der schlechteste Nero-Wolfe-Roman den es gibt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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4.0 von 5 Sternen
Ein Reiseabenteuer mit einem Mord als Aufhänger,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nero Wolfe in Montenegro. (Taschenbuch)
Kenner von Stout-Krimis werden feststellen, dass diese Erzählung ziemlich aus der Art schlägt. Als sein bester Freund Marko Vukcic in New York erschossen wird, ermittelt Privatdetektiv Nero Wolfe erfolglos im Umfeld des Opfers. Als er einen Hinweis erhält, wonach sich der Mörder in Montenegro aufhält, wo Wolfe seine Kindheit verbrachte und Marko eine Widerstandsbewegung gegen das kommunistische Regime unter Tito unterstützte, beschließt Wolfe, mit seinem Assistenten Archie Goodwin inkognito dorthin zu reisen, um den Täter zu fassen. Damit beginnt ein Reiseabenteuer, das sich nahtlos in Karl Mays „Durch das Land der Skipetaren" einfügen würde. Abseits der westlichen Zivilisation sieht sich Wolfe gezwungen, seine Alltagsprinzipien über den Haufen zu werfen, Archie als seinen Sohn auszugeben und überdies den Dolmetscher zu spielen, da Archie die Landessprache nicht versteht. Seinen Scharfsinn setzt Wolfe dabei nicht für die Aufklärung des Mordes ein, sondern um zwischen Staatspolizei und Partisanen zu lavieren.Wenn man die weitschweifige Schilderung erfolgloser Nachforschungen in New York in Kauf nimmt und sich mit dem Handlungsrahmen abfindet, wonach ein 140 kg schwerer Amerikaner in den Bergen eines kommunistisch regierten Landes herumstapft, dort zufällig auf den Mörder und die Tatwaffe trifft und zugleich eine Art Geständnis präsentiert bekommt, dann sind die Reiseerlebnisse in Italien und Jugoslawien eine ebenso amüsante wie fesselnde Lektüre, die vier Sterne verdient. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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