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Nero Corleone: Eine Katzengeschichte
 
 
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Nero Corleone: Eine Katzengeschichte [Gebundene Ausgabe]

Elke Heidenreich , Quint Buchholz
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist keine Frage, was entsteht, wenn sich eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen und mein Lieblingsillustrator zusammentun und ein Buch herausbringen: Eine wunderbare Geschichte natürlich -- eine Katzengeschichte, um genau zu sein, die Geschichte eines Katers!

Es ist die Story des mutigen italienischen Katers Nero Corleone -- er ist bis auf eine weiße Pfote pechschwarz. Für die dummen Hühner auf dem Bauernhof, den eingebildeten Hofhund und den philosophischen Esel allerdings ist er selbstverständlich Don Nero Corleone. Darauf legt er wert und setzt dies auch mit allem Nachdruck durch. Wie er es schafft, das Herz zweier deutscher Urlauber aus Köln zu erobern und sie dazu bringt, ihn und seine Freundin, die einfältige Rosa, freiwillig mit in ihr Heim nach Deutschland zu nehmen -- und damit seine Schäfchen dauerhaft ins Trockene zu bringen -- das ist eine wunderbar witzige Geschichte. Der gerissene Kater Nero ist eine unvergessliche Figur. Draufgängerisch und skrupellos setzt er seinen Willen durch, unabhängig davon, ob es sich um Zwei- oder Vierbeiner handelt.

Die Dialoge, die Katzengedanken, die typische freche Art von Katzen, das alles wurde von Elke Heidenreich trefflich eingefangen. Die passenden Bilder liefert Quint Buchholz. Wenn man genau hinschaut, sieht man Nero im Lauf der Geschichte auf den Bildern richtig altern und auch das lästige Schielen von Rosa, Neros Liebster, könnte nicht besser gezeichnet sein.

Es sind die großen Themen des Lebens, die in dieser Erzählung abgehandelt werden: Geburt, Heimat, Liebe, Sterben und Tod. Das alles spielt schließlich auch in einem Katzenleben eine wichtige Rolle. Was will man also von einer Erzählung mehr verlangen -- Weltliteratur für große und kleine Katzenfans. Schnurr! --Manuela Haselberger

Kurzbeschreibung

Nero, der kleine schwarze Kater mit den weißen Pfoten, braucht gerade mal sechs Wochen, bis er auf dem italienischen Bauernhof der Chef ist. Er hat die anderen Tiere voll im Griff. Angst hat er vor nichts und niemand, nicht einmal vor dem deutschen Ehepaar Robert und Isolde aus Köln am Rhein, das in den Ferien das Häuschen auf dem Hügel bewohnt. Dass er sich zu denen hintraut, bringt ihm den Beinamen »Corleone« ein: Löwenherz.

Nero fühlt sich zu Höherem berufen. Auf dem kleinen Bauernhof würde sein Talent verkümmern. Da wäre Köln am Rhein schon viel besser. Dort tobt das wahre Leben. Bleibt nur die Frage, wie man Isolde und Robert dazu bringt, ihn mitzunehmen, samt Rosa natürlich, seiner Liebsten – aber mit Schnurren und sanftem Katerblick kommt man ja fast immer ans Ziel … -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

»Auf seinem Bauernhof in Italien hat der schwarze Kater mit der einen weißen Pfote alle und alles im Griff – sogar den Hofhund. Aber eines Tages lernt er bei einem Urlauber-Ehepaar das Luxusleben kennen. Geschickt bringt er die beiden dazu, ihn mit nach Köln zu nehmen. „Nero Corleone“ von Elke Heidenreich ist ein Lesegenuss für große und kleine Katzenfans.« Neue Welt

»Die Geschichte des furchtlosen Katers Nero Corleone, der es, von einem kleinen italienischen Bauernhof stammend, in Köln am Rhein zu Ruhm und Ansehen bringt – eine Geschichte mitten aus dem Leben.« Vier Pfoten

»Eine mit Witz und Einfühlsamkeit geschriebene Geschichte […]« Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung

»Sehr empfehlenswert« Büchernachrichten

»Elke Heidenreich hat eine zauberhafte Geschichte geschrieben, in der einfach alles stimmt. […] Ausgezeichnet dazu die farbigen Illustrationen von Quint Buchholz.« Neue Osnabrücker Zeitung

»Es ist ein Genuß zu lesen, wie selbstironisch die Autorin manche Skurillität auf den Punkt gebracht hat.« Westdeutsche Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Elke Heidenreich , geboren 1943, war Moderatorin verschiedener Talkshows und schrieb lange Zeit die Brigitte-Kolumne. Mittlerweile begeistert sie als Autorin Kinder und Erwachsene gleichermaßen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Auszug aus Nero Corleone. Eine Katzengeschichte. von Elke Heidenreich. Copyright © 2003. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Madonnina lebte schon so lange auf dem Hof, dass niemand wusste, wie alt sie war. Zehn Jahre? Zwölf? Sechzehn? Oder vielleicht doch erst acht? Den Namen verdankte sie ihrem hellroten Kopf, dessen Fell genau in der Mitte fromm gescheitelt war, wie bei einer kleinen Madonna. Zweimal im Jahr bekam die Madonnina Junge, im Frühling und im Herbst, und wenn der Bauer die neugeborenen Katzen rechtzeitig in ihrem Versteck fand, dann ertränkte er sie. Rechtzeitig hieß: noch ehe sie die Augen offen hatten und hinter ihrer Mutter her auf den Hof getrippelt kamen. Dann nämlich brachte er es nicht mehr fertig und rief verzweifelt: »Troppi gattil Troppi gatti!«, was heißt: »Zu viele Katzen! Zu viele Katzen!« Aber er ließ sie leben, suchte ihnen Plätze auf anderen Höfen, verschenkte sie, und was dablieb, wurde mit durchgefüttert. Da gab es Paolo, einen alten schwarzgrau getigerten Kater, der kaum noch Zähne hatte; es gab den Schönen Felix, ganz in Hellgrau, sehr elegant, aber als er noch jung und vorwitzig war, hatten ihm die Hühner ein Auge ausgepickt; es gab die rote Messalma und Biff und Baff, zwei verfressene Raufbolde, die den Hof ratten- und mäusefrei hielten; und alle Jahre wieder kam irgendein Junges der Madonnina dazu, und wenn es stark genug war, um sich durchzusetzen, war das in Ordnung. Chef auf dem Hof war der alte mürrische Hund. Die Hühner waren zwar dämlich, wussten sich aber — siehe Schöner Felix — durchaus Respekt zu verschaffen, wenn man sie ärgerte oder ihnen die Eier unter dem Hintern klauen wollte, und bei den Katzen hatte die kleine, zähe Madonnina das Sagen. Alles hatte seine Ordnung.

Bis zu diesem Freitag, dem 17. November.

Dazu muss man wissen: Unsere Geschichte beginnt in Italien, und was bei uns in Deutschland Freitag, der 13. ist — ein gefährlicher Unglückstag, ein Tag der verlorenen Geldbörsen, versäumten Küsse und Pickel auf der Nase —, das ist in Italien Freitag, der 17. Und der November gilt als Unglücksmonat — wenn also der 17. November auf einen Freitag fällt und wenn noch dazu gerade an diesem Tag aus einem schlecht gelaunten, dunklen Himmel ein böse grollendes Wintergewitter mit Prasselregen kommt, dann bedeutet das nichts Gutes. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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