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Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook - Ein SPIEGEL-Buch [Broschiert]

Christian Stöcker
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

29. August 2011
Eine Reise zu den Schauplätzen der digitalen Revolution

Die Revolution begann in Kinderzimmern: Mit dem C64, dem ersten millionenfach verbreiteten Heimcomputer, eroberten sich Kinder und Jugendliche in den achtziger Jahren die digitale Welt und trieben die Entwicklung mit voran, als Hacker, Cracker, Nerds, Bastler und neugierige User. Christian Stöcker, Ressortleiter Netzwelt bei SPIEGEL ONLINE und mit dem Computer aufgewachsen, beschreibt in seiner persönlich gefärbten Geschichte der Netzkultur die Akteure der digitalen Szene und ihr Selbstverständnis, die Einflüsse von Film und fantastischer Literatur, die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft und Wirtschaft sowie die Auseinandersetzungen über den viel beschworenen digitalen Graben hinweg. Sein Buch ist nicht nur ein unterhaltsamer Streifzug durch die digitalen Welten, sondern auch ein Appell, die Möglichkeiten zu nutzen, die digitale Medien und Technologien bieten.


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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 4 (29. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421045097
  • ISBN-13: 978-3421045096
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.864 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Lesenswert ist Stöckers Buch, weil es zeigt, was auf dem Spiel steht, wenn digitale Inkompetenz den Ton angibt.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Eine lebendige, autobiographisch angereicherte Zeitreise.« (Süddeutsche Zeitung, 1.12.2011)

»Christian Stöcker hilft allen Zweiflern mit seinem gut recherchierten, lesenswerten Buch, ihren Blick auf das Internet der Realität anzupassen.« (Deutschlandradio Kultur)

Über den Autor

Christian Stöcker, geboren 1973, studierte Psychologie in Würzburg und Bristol sowie Kulturkritik an der Bayerischen Theaterakademie München. 2005 wurde er Redakteur in den Ressorts Wissenschaft und Netzwelt bei SPIEGEL ONLINE, seit Februar 2011 ist er dort Ressortleiter Netzwelt. 2010 erhielt er den Preis für Wissenschaftspublizistik der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andreas Wiedermann (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
"Nerd Attack!" ist eine sehr gelungene Einführung über die Geschichte der digitalen Entwicklung seit den 1980er Jahren, die sowohl informativ als auch unterhaltsam ist. Der Autor lässt keinen Zweifel an seinen Sympathien für diejenigen, die mit ihrem Know-How und ihren Entscheidungen ein Internet ermöglichten, in dem jeder die gleichen Möglichkeiten hat, an Informationen zu gelangen und selbst zu verbreiten.

Das Buch lebt sehr von Nostalgie. Alle Leser, die in den 1970er oder 1980er geboren wurden, dürften sich in dem einen oder anderen Kapitel wiederfinden. Christian Stöcker erzählt beispielsweise von seinen ersten Verstößen gegen das Urheberrecht, als er sich Kopien von C-64-Spiele besorgte, oder von den ersten Shootern, die Debatten über Gewalt in Computerspielen auslösten. Wahrscheinlich kann fast jeder unter 35-Jährige ein paar Geschichten in dem Buch finden, die er ebenfalls erlebt hat.

Das meiste in "Nerd Attack!" dürfte den jüngeren Generationen also bekannt sein. Doch der Autor versammelt nicht nur eine Fülle von kulturhistorischen Fakten. Er verbindet sie zu einer systematischen Geschichte der digitalen Welt. Dem Leser wird vermittelt, wie umkämpft die Ausrichtung dieser Welt war und bis heute ist. Die Freiheit des Netzes ist keine Selbstverständlichkeit, seine Möglichkeiten können stets begrenzt werden. Diese Freiheit wurde von Menschen durchgesetzt, die eine neue Mentalität, eine neue Kultur entwickelten und bis heute ausleben. Diesen "Nerds" haben wir einiges zu verdanken. Ihre Geschichte zu lesen ist nachdrücklich zu empfehlen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner, umfassender Überblick mit Nostalgie 14. November 2011
Format:Broschiert
Eigentlich bin ich nicht ganz die richtige Zielgruppe für dieses Buch.

Ich hatte nämlich gar keinen Commodore 64. Den hatten nur die coolen Kinder. Ich hatte nur einen Commodore 16. Den gab es, glaube ich, irgendwann mal bei Aldi - der Urahn aller Aldi-Computer. Den hatte mein Vater gekauft. Und irgendwann bekam ich ihn dann. Für den C16 gab es nicht so viel Software wie für den C64. Meist musste man sich "Computerzeitschriften' kaufen, da waren dann Programme drin. Abgedruckt. Auf Papier! Listings! Basic-Programme! Oder sogar Maschinencode. Könnt ihr euch vorstellen, wie es war, 20 Seiten mit je vier Spalten Hex-Code abzutippen? Zeile für Zeile? Und wehe, man hatte auch nur EINEN Zahlendreher ...

Aber ich schweife ab.

Christian Stöcker, Jahrgang 1973, ist Journalist und Chef der ... wie sage ich es am nettesten ... qualitativ hochwertigsten Abteilung von Spiegel Online, der Sparte "Netzwelt'. Seit Jahren begleitet er die Entwicklung der IT-Szene sowohl aus technischer als auch aus gesellschaftlich-politischer Sicht.

Als besondere Qualifikation bringt er die Tatsache mit, dass er selbst diese Entwicklung mitgemacht hat. Vom pickligen Nerd, der im Elektroladen um die Ecke stundenlang auf die Tastatur des "Brotkastens' eingehackt hat, bis er endlich seinen eigenen C64 bekommen hat, bis zum Netzjournalisten, dessen privates und professionelles Leben ohne Rechner, Gadgets und natürlich das Internet nicht denkbar ist.

Dabei macht Stöcker wirklich den großen Rundumschlag: erzählt Anekdoten aus seinem Leben und aus dem Leben derjenigen, die die Entwicklung in Gang gebracht haben: Hacker, Programmierer, Aktivisten.

Er zieht Linien von ... bis ... die zeigen, wie sich was in der Gesellschaft durch die Technologie geändert hat - oder auch nicht. Zeigt Politik und Reaktionen der Gesellschaft. Es kommen vor: Phreaker, Hacker, amerikanische Aktivisten, Unternehmer, deutsche KGB-Spione, tragische Figuren, große Visionäre, Diktatoren, Verbrecher, Verbrechensbekämpfer, lahme Politiker, arabische Revolutionen, Wikileaks ...

Ein bisschen viel auf einmal. Manches wirkt unstrukturiert, durcheinander. Mehr als einmal habe ich mich gefragt: warum reißt er jetzt diesen interessanten Ansatz in einem halben Absatz ab ... um festzustellen, dass genau dies zehn Seiten später noch passieren wird. Ungewöhnlich, auf jeden Fall. Allerdings hat Stöckers unkonventionelle Erzählweise den Vorteil, dass es unterhaltsam bleibt - und irgendwie auch für den spannend, der all die Geschichten schon kennt.

Und ... ja, ich war mir auch ein wenig selbst im Weg. "Kenn ich schon ... ah, jetzt kommt Karl Koch ... jetzt müsste eigentlich was über Apple kommen'. Das ist das, was ich eingangs mit "vielleicht falsche Zielgruppe' meinte.

Aber es war durchaus spannend, all die Sachen, die ich bislang nur aus Informationshäppchen kenne, mal stringent erzählt zu bekommen, und den Job des Erzählers macht Stöcker wirklich gut.

Außerdem bringt der Autor tatsächlich einen Aspekt, den ich so noch nicht gesehen habe: nämlich die Hacker-Entwicklung aus Deutscher Sicht und in speziellem Hinblick auf die deutsche Gesellschaft. Natürlich wird die "Weltgeschichte des Hackens' weitgehend in den USA erzählt. Aber Stöcker bringt einen sehr, sehr deutschen Aspekt - nämlich die totale Technikfeindlichkeit und das ultimative Misstrauen Computern und ihren Nutzern gegenüber - in Zusammenhang mit einigen Hacker-PR-Katastrophen der 80er Jahre - Stichwort "Karl Koch' -, der krassen Technikfeindlichkeit der Grünen Partei, die in den 80er Jahren den linken Diskurs neu belebten und den entsprechend ablehnenden bis gleichgültigen Haltungen der Sozialdemokraten und Konservativen.

Dies war für mich ein Erkenntnisgewinn, so hatte ich das noch nicht gesehen. Stöcker liefert hier eine sehr gute Erklärung, wie eine komplette Generation von ignoranten Politikern quer durch alle Parteien entstehen könnte, die in Computern nur Teufelszeug, Arbeitsvernichter und/oder Kontrollinstrumente sehen.

Und im Gegensatz dazu gelingt es Stöcker, glaubhaft darzustellen, dass es eben Menschen gibt, für die Computer Werkzeuge sind, mit denen man Spaß und Freude haben kann. Mit denen man Schönes, Schreckliches und Wunderbares erschaffen kann. Ich finde, das sollten mehr Menschen wissen ...

Jetzt müsste man sich doch noch fragen, für wen das Buch interessant sein könnte?

Für Menschen, die von all dem gar nichts wissen, aber endlich mal wissen wollen, was es mit diesen "Computer-Chaoten' eigentlich auf sich hat.

Für Menschen, die wissen wollen, wie es dazu kam, dass Deutschland so verdammt misstrauisch allem gegenüber ist, was einen Mikrochip hat.

Für Menschen, die die Netzwelt nur so kennen, wie sie jetzt ist, und wissen wollen, wo das alles herkommt.

Für Menschen, die im Netz ihre Heimat gefunden haben und deren Lebensstil mit "digital' wohl am besten beschrieben wäre.

Wenn ich mir das so überlege ... eigentlich bin ich doch die richtige Zielgruppe für dieses Buch.

Dortmund, 111024_2242

B.

http://www.bombasstard.de

diesen Beitrag auf meinem Blog lesen: http://www.bombasstard.de/2011/10/24/christian-stocker-nerd-attack-eine-geschichte-der-digitalen-welt-vom-c64-bis-zu-twitter-und-facebook/
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kleine Info 20. Februar 2013
Format:Broschiert
Erst einmal:

Ich finde das Buch sehr gut, auch wenn es mir ein bisschen zu persönlich geschrieben wurde. Ich hätte mir ein Sachbuch gewünscht, dass noch ein Stückchen universeller geschrieben ist. Aber das nur als ein kleiner Kritikpunkt.

So viel zum Buch an sich

Ich habe diese Rezension geschrieben, um darauf aufmerksam zu machen, dass es das Buch deutlich günstiger auch bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gibt. Die schlechte Bewertung habe ich gegeben, damit Leute diesen Fakt schneller sehen.

Hier der Link zur bpb-Version des Buches:

[...]

Ich weiß nicht, ob Christian Stöcker an der bpb weniger verdient als an der Amazon-Version oder umgekehrt, aber diese Information nicht mit Anderen zu teilen ist sicherlich nicht-nicht in seinem Sinne.
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