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Kundenrezensionen

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am 16. Juli 2002
Genau da findet man eine deutsche Band, die wohl innovativste und beste (neben Tocotronic oder auch De Phazz) derzeit. Hochglanzmusik ohne den Boden zu verlieren made in Germany! Dass es so etwas im Zeitalter der No Angels noch gibt. Na schön: die echten Notwistfans der ersten Stunden werden dieses Album nicht mögen, vielleicht bis auf den track One with the freaks (da klingt noch der typische Notwist-sound mit), andere werden die immense Entwicklung loben, die Notwist innerhalb der letzten Jahre durchschritten haben - und das zurecht! Und genau hier fällt einem die Verbindung zu Radiohead auf: aus einer Punk-Rock-Alternativegruppe wird über mehrere Stadien (vergleichbar sind die Alben Nook - Pablo honey // Twelve - OK computer // Shrink - Kid A (mit Einschränkungen) und das Paar Neon golden - Amnesiac) des Hitcharakterisierens, des Anvangardisierens und wieder des Zurückkehrens zu einem gefestigteren Stil, eine ganz große Band. Da ist Notwist mit Neon golden schließlich angelangt: eine perfekte Verbindung elektronischer Elemente mit dem natürlichen Gitarrensound, von atmosphärischer Gestaltung und bodenfestem Songwriting. Notwist hat es geschafft, ist da angelangt, wo auch Radiohead steht. Dass Notwist nicht an der Spitze steht, da wo sie hingehören, das haben wir leider leider dem schlechten Musikgeschmack in Deutschland zu verdanken. Das mag etwas hart klingen, trifft aber zu. Wer qualitativ hochwertige Musik zu schätzen weiß, der sollte sich mal mit Neon golden beschäfftigen. Viel Spaß dabei!
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am 18. März 2002
Als Notwist-Fan früherer Stunden mag man sich mit dieser Platte zunächst schwer tun: Sie wirkt beim ersten Durchhören unertwartet soft, weich, fast uninteressant, die Knurpseleien von Gretschmann erscheinen bisweilen zufällig oder fallen gar aus dem Rahmen und brechen die ansonsten sanften Songteppiche unangenehm auf. Man möchte glauben, dass die unglaubliche Entwicklung der Band doch einen Knacks erfahren hat. So hart und anstrengend die Erstlingswerke teilweise waren, so poppig und nichtssagend wirkt diese Scheibe beim ersten Durchhören. Sollen lediglich "12" und "shrink" gelungene Alben gewesen sein?
Aber dann hört man sich die Platte nochmals an. Dann nochmals. Und schließlich immer wieder! Seltsam, die Knurpseleien fallen gar nicht mehr aus dem Rahmen, bilden vielmehr wunderbare Kontra(st)punkte zu Gesang, Orgel, Gitarre, Streichern oder diesem irren Banjo. Das Stück Neon Golden etwa, das zunächst wie ein Witz herüberkommt, erstrahlt in unglaublicher, zarter Schönheit. Diese sanfte und doch so bestimmte Schönheit zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album und gipfelt schließlich in den letzten beiden Songs, die eine magische Energie zu enfalten scheinen; die Zeit bleibt stehen - läuft sie wieder, so bleibt nur ein Hechtsprung zum CD-Spieler, um sie erneut anzuhalten.
Auf einmal wird einem dann auch klar, warum nach "shrink" "neon golden" kommen musste...
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am 29. Januar 2002
muchas gracias - das Warten auf die neue Notwist hat sich wirklich gelohnt. Bei dieser CD wünsche ich mich fast wieder in den Winter zurück, so unglaublich schön traurige songs liefern the NOtwist mir ihrem Album neon gold ab. Immer verspielt und bis ins letzte durchgesamplet verstehen sie es -ähnlich wie auf shrink- ihre songs doch immer absolut simpel (positiv) und bodenständig aufzubauen. Zwar fängt die CD für mich eigentlich erst richtig ab Lied 3 an, dann aber so richtig. Ich habe die CD seit ein paar Stunden, aber die habe ich definitiv mit nichts anderem mehr zugebracht. Sofort kaufen - und wer die Möglichkeit hat, the NOtwist im kommenden MOnat live zu sehen - ich beneide Euch elendig !!!! (nebenbei: Lali Puna - ein Nebenprojekt von the notwist-ist auch ganz ordentlich --- weitere Anspieltips: Sigur Ros und Godspeed you black emperor!)
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am 1. Dezember 2003
The Notwist waren schon immer etwas Besonderes. Egal ob national oder international. Noch mehr fällt die Entwicklung der Band auf, wenn man sich ansieht, woher diese Band kommt. Früher wurde noch hardcore-indie-mäßig gerockt - und jetzt: perfektionierter Elektro-Indie-Pop mit einem Hauch Rock.
NEON GOLDEN macht es einem nicht einfach. Erst nach mehrmaligem Hören springt der Funke über. Vielmehr noch: ein Blitz. Das Album gewinnt von Hörgang zu Hörgang an Klasse. Dieses Zusammenspiel von echten Drums und Drum-Maschinen, von Geräuschen und Melodien, von Keyboards und echten Instrumenten (Gitarren, Violinen, Cello usw..) erzeugen eine ungeheuere Dynamik und Transparenz im Klang. Die Produzenten holen aus allen Beteiligten das Maximum heraus. Und über allem thront sozusagen der leicht abwesenden Gesang von Mr. Acher.
Die Songs sind trotz komplizierter Strukturen (Einflüsse von Reggea, Dub und Jazz inkl.) extrem eingängig und gehen sehr schnell ins Ohr. Vor allem "Pilot" und "Pick up the Phone" sind ideal zum Einstieg ins Album. Aber nach und nach kristallisieren sich immer neue Lieblingstracks heraus.
TIP: Licht aus und per Headphone das Album geniessen. Man entdeckt immer neue Details. Aber auch sonst passt diese CD zu wirklich jeder Gelegenheit, wobei sie zum "Nebenbei-Hören" fast schon zu schade ist.
Fazit: Eines der wenigen Alben, dass ich als Klassiker oder "Jahrhundert-CD" beschreiben würde - aber es trifft auf nahezu keine CD so zu wie auf diese (das will bei einer CD-Sammlung von über 1000 CDs etwas bedeuten).
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am 27. Januar 2005
Auffallend edel und gleichzeitig subtil verlockend präsentiert sich das rostrote Cover des "Neon Golden" Cover von The Notwist. Im CD-Laden mag das Auge vielleicht daran vorbei schweifen, doch sollte man einen nähern Blick wagen, offenbart sich einem ein wahres Meisterwerk musikalischer Größe.
Aufmerksam wurde ich auf diese Band durch ihren Song "Pilot", ein zunächst unscheinbares und etwas merkwürdiges Musikstück. Zurückhaltende Instrumente, unterlegt mit einem scheun Rhythmus, balladenänlich, aber doch anders. Hinzukam dann eine einschmeichelnde und sanftraue Stimme, im Refrain von wunderbarem Streichinstrumenten begleitet - ich war gebannt. Vom ersten Mal an ließ mich das Lied nicht mehr los und ich wusste, dass ich umbedingt mehr von "The Notwist" brauchte. Was mir dann mit "Neon Golden" präsentiert wurde, übertraf jede meiner Erwartungen.
"Anders", ist wohl die perfekte Beschreibung für dieses Album. Unkonventionell geraten die Jungs von "The Notwist" auf eine schiefe Tonbahn. Seltsame, bemerkenswerte Taktschläge zieren beinahe jedes Lied - man merkt, dass jeder der Titel mit ungewöhnlicher Konzentration und Sorgfalt produziert bzw. arrangiert wurde.
...anders... und dann - genial. Wunderbar, unverzichtbar... "Neon Golden" mutiert mit jedem Stück zu einem Erlebnis, langsam, manchmal belastend & deppresiv trägt es eine fröhliche Traurigkeit, hoffend und verloren singt sich eine nie aufbrausende Stimme durch das Album. Was "The Notwist" jetzt sind oder (nicht) sein wollen, kann man dabei schwer definieren: einerseits haltet sich die Musik auf teils elektronischer Ebene, andererseits zeichenen sich deutlich alternative Rockeinflüsse ab - die Frage nur; wie hört sich sowas an? Wie kann sich sowas anhören? Änlich wie Björk kann man "The Notwist" kaum auf etwas fixieren - manchmal, schön rhythmisch und melodisch, dann änlich wie die isländische Musikelfe, unnatürlich und experementiell, einiges hört sich vorerst "falsch" an, löst sich aber dann in eine, um nicht zu sagen, perfekte Melodie auf... "The Notwist" sind DAS, was Musik wohl letztendlich ausmacht: gefühlsbetont, ergreifend und (ganz simpel) nie langweilig.
"Neon Golden" besitzt eine Vielfalt an Abwechslung; "Pick up the Phone", "One with the Freaks" & "Consquence" gehören sicherlich zu den schon oft genannten Diamanten dieser Schatztruhe, gelten auch als Anspieltipp, wenn man sich aber das beste bis zum Schluss aufheben will, hört man sich das Album doch erst zu Hause an - einstimmend und dem Titel ensprechend passend zu Beginn "One Step Inside Doesn't Mean You Don't Understand", eine Strophe Text, ruhig dahin gleitende Musik - und man weiß jetzt schon: dieses Album nehm' ich bis zum Ende hin nicht mehr aus dem CD-Player! Dann begegnen einen Glanzstücke wie "Pilot", die Vielfalt und Innovativität von "The Notwist" kommt hier besonders gut zur Geltung, weil das Lied von Beginn, Refrain hindurch, bis zum Ende seine verschiedenste Seiten zeigt - wie eigerntlich die ganze Zeit bei "Neon Golden". Später zerreist es einen innerlich bei "Pick Up the Phone", was ist das, fragt man sich bei "Trashing Days", noch bemerkensmerkwürdiger geht es bei "This Room" und "Solitaire" zu, wobei "One With the Freaks" erfrischt. Doch "The Notwist" will nicht aufhören zu überraschen, beinahe quälend und geradezu "seltsam" gibt sich Namensgeber "Neon Golden" die Ehre, vielleicht deshalb das anstrengentse Lied der CD - dann in "Off the Rails" mischen sie sogar klassische Elemente bei. Wow...und wenn man denkt man hätte schon alles gehört, dann - dann kann man sich völlig in "Consequence" fallen lassen, "...you're not in this movie, you're not in this song..." - spüren Sie die Gänsehaut?
Und wieder: was haben die sich dabei gedacht? Einmal hören sie sich an wie "Björk", dann wie "Sophia", dann kommt einen doch "Lali Puna" in denn Sinn, dann alles zusammen, streng elektronisch - hört man da Industrial heraus? Und im nächsten Moment doch IndependentRock? Kann das sein? Irgendwann geht's nicht mehr, "Neon Golden" lässt sich zwar in jede einzelne Note zerlegen, so sehr man aber auch versucht alles genauestens zu analysieren, am Ende hört sich dann doch wie "The Notwist" an: einzigartig - einfach schön. Punkt.
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am 11. März 2002
Der Opener "One step doesn't mean you understand" führt einen ein in eine gut 40 Minuten gehende, fesselnde Reise. Harmonische Melodien gespickt mit Elektronikfrikeleien, die einem bei jedem hören neue Nuancen aufweisen. Teilweise popig, teilweise sehr introvertiert und ruhig. Das erwachsenste und durchdachteste Album von Notwist - trotzdem nicht kopflastig und sehr eingängig.
Das abschliessende "Consequence" ist für mich der Höhepunkt der CD und hinterlässt das zwanghafte Gefühl nochmals die "Play"-Taste drücken zu müssen.
Anspieltips: Pilot, Pick up the Phone, Consequence
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am 21. Juni 2002
Ich kenne Notwist auch noch aus ihren Hardcore Tagen und habe sie dann aus den Augen verloren. Erst kürzlich wurde ich wieder auf die Band aufmerksam und sie ist zur Zeit bei mir in Heavy Rotation. Die ideale Frühstücks, Frust oder gute Nacht Platte. Nie aufdringlich, sehr vielschichtig, sehr professionell und kein bisschen überproduziert. Ich bin schwer beeindruckt wieweit die Notwists gekommen sind, es gibt wenige Bands die sich heutzutage noch selbst erfinden. Definitiv meine Sommerplatte für 2002.
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am 13. November 2009
Wenn ich The Notwist auf diesem Album höre, will sie für meine Freunde und mich in einem winzigen Club haben.
Der Club soll genug Platz zum sinnigen Tanzen bieten, Platz für alle Instrumente, Platz natürlich für die Bandeder Achers - eine kleine Bar gehört vielleicht hinein.

Das ist ein einfallsreicher Auswuchs des Indie-Rock, schön und feingeistig.
Es klackert, klickert, knirscht, knarzt, rauscht, das Tempo wechselt, dann sind da die scheinbar zahllosen Instrumente und die wunderbar bedächtige Stimme von Markus Acher.
Neon Golden lädt Dich zum aktiven Zuhören ein, es ist nichts für nebenbei. Du brauchst nur ein Abspielgerät für CD oder Vinyl und einen Raum sowie Zeit.

"Pilot" geht sofort in Gehör und Beine, das anschließende "Pick Up The Phone" geht dann ins Mark und reißt Dich auf den Hosenboden. Das sind nur zwei von insgesamt 10 feinen Liedern, auf einem unverwechselbaren Album. Bestnoten hat es sich verdient und Lobpreisungen.

Die Hülle/Verpackung zeigt zudem, warum man Musik kaufen und anfassen sollte. Herunterladen zählt nicht.

"You know this place, you know this gloom?", fragt Markus.
Ja, kenne ich. Doch zum Glück bietet Neon Golden auch das Gegenstück zu Schwermut, nämlich sich selbst - Musik in der Färbung Neon Golden.
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am 20. November 2007
Obwohl ich schon seit Jahren Fan von Radiohead bin, habe ich bis vor einigen Wochen nichts von den "elektronischen" The Notwist mitbekommen, mir war bis dahin der Name nur aus dem Metal-Genre bekannt.

Jetzt finde ich The Notwist fast noch besser als Radiohead. Es ist nicht einfach zu beschreiben, aber die Lieder sind irgendwie "runder" als die von Radiohead (wobei letztere sicher auch einen anderen Anspruch haben). Teilweise ebenso abstrakte Samples und Geräusche vereinen sich mit der wunderschönen Stimme des Sängers, und mitunter folkig anmutenden Gitarren, zu einem perfekt durchkomponierten Klangteppich, der einen einfach nicht loslässt. Vom Sound her so zart wie Björk (manchmal ist), sind auch die Texte auf den Punkt gebracht, schnörkellos schön. Den jenigen, die elektronische Musik mögen, denen aber Radiohead vielleicht schon ein wenig zu avantgardistisch und kompliziert ist, sei diese Band unbedingt empfohlen. Und allen anderen auch!
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HALL OF FAMEam 11. Juli 2003
Eine deutsche Band, die "schwierige" Musik in englischen Texten präsentiert? Das ist normalerweise ein Fall für die Kategorie "ambitioniert, aber unverkäuflich".
Glücklicherweise nicht so bei der Band aus Weilheim in Oberbayern - wie ihr letztes Album "Shrink" zeigte. Neben ihrer eigenen Band beglückten uns die Musiker mit diversen Nebenprojekten wie Lali Puna oder Console. Aber zusammen sind sie darüber hinaus äußerst kreativ. Ihr atmosphärischer Mix aus ungelenk anmutenden Blues-Gitarren ("Neon Golden"), elektronischen Spielereien und dem Einsatz verschiedenster Instrumente wie Banjo ("Trashing Days"), Cello und Bläsern gibt Songs wie dem elegischen "Pick Up The Phone" oder "One With The Freaks" eine unverwechselbare Note. Weitere Ingredenzien in ihrem Soundkosmos sind Streicherarrangements, Percussion sowie die markant näselnde Stimme ihres Sängers und Gründungsmitglied (neben seinem Bruder Micha) Markus Archer. Der teilweise rohe Sound einzelner Zutaten wird eingebettet in eine filigrane, wunderbar kuschelig anmutende Produktion, die zu Hause in Weiheim aufgenommen und in den renommierten Studios der Abbey Road abgeschlossen wurde. Dieser erfrischenden Mischung aus gutem Songwriting und intelligenter Soundmalerei ist hoffentlich ein ähnlicher Erfolg beschieden wie dem Vorgänger-Album.
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