Kurzbeschreibung
Neo Rauch, einer der bedeutendsten Maler Deutschlands, nimmt auch international bei Sammlern und Museen eine singuläre Position ein. 2007 widmete ihm das New Yorker Metropolitan Museum of Art als einem der ersten zeitgenössischen Künstler eine Einzelausstellung. Seine Bilder entspringen vor allem seinen Traum- und Alptraumwelten: Archetypische menschliche Figuren in alltäglichen Szenen vor desolaten, utopischen Hintergründen erzählen irritierende und zugleich faszinierende Geschichten.
Ob Surrealismus, sozialer Realismus oder Pop-Art - seine Kunst läßt sich nicht ohne weiters einordnen, was von Rauch durchaus beabsichtigt ist: "Ich würde mich jeder Sortiermaschine entwinden wollen", sagte er dazu in einem Interview. Dieses Künstlerbuch, dessen Design in enger Zusammenarbeit mit Neo Rauch entwickelt wurde, präsentiert bislang unveröffentlichte Papier-Arbeiten. Inmitten der großen Anzahl der Publikationen über Neo Rauch besticht dieser Band durch seinen ganz persönlichen Blick in die "Ideenfabrik" des Künstlers.
Über den Autor
Wolfgang Büscher, Kunsthistoriker, Journalist und Autor, schrieb für verschiedene Tageszeitungen und Zeitschriften wie die SZ, Die Zeit, FAZ und GEO und leitete bis 2005 das Ressort Reportage bei der Welt. Er erhielt mehrere Journalistenpreise - darunter 2006 den reonmmierten Ludwig-Börne-Preis.
Neo Rauch, 1960 in Leipzig geboren, studierte bei Bernhard Heisig und Arno Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 2005 wurde er dort zum Professor berufen. 2009 gab Rauch die Professur zurück, um sich wieder ganz seiner eigenen Kunst widmen zu können. Der Künstler lebt und arbeitet in Leipzig.