Ich kann von mir nicht behaupten, ein Liebhaber von Hunden zu sein, besonders wenn sie einen Kultstatus besitzen, wenn ich auch anerkenne, dass die Vierbeiner für viele Menschen eine soziale Funktion von Bedeutung ausüben.
Das Buch von Andrea Reichart, ihr erster Roman, zu lesen hat mir dennoch großen Spaß bereitet. Flott und witzig geschrieben.
Ein Mann namens Norbert verliert seine Frau durch eine Krankheit. Sie bedeutet ihm in ihren letzten Stunden, sich einen Hund zuzulegen. In einem Tierheim wird Norbert fündig und rettet einem Hund, der zufällig auch Norbert heißt, vor dem Einschläfern. Nach und nach freundet er sich immer mehr mit dem Tier an. Der Leser lernt dabei eine Menge über das Verhältnis von Mensch und Tier, selbst wenn er als Laie manches vielleicht ein wenig merkwürdig finden mag. Ich will nicht zu viel verraten. Norbert und Norbert bestehen einige Abenteuer gemeinsam, die sogar dazu führen, eine neue Liebe zu finden. Die Handlung spielt weitgehend auf einem Dorf im Sauerland und beschreibt so ganz nebenbei ein Dorfleben, bei dem jeder für jeden da ist - vor allem wenn genug Bier das Zusammenleben unterstützt.
Leser und Leserinnen werden begreifen, wie kostbar Freunde sind und warum Millionen von Menschen für ihren Vierbeiner durch die Hölle gehen ' und zurück.
Ein Lesevergnügen, nicht nur für Hundeliebhaber! Zum Lachen, zum Lieben, zum Weiterempfehlen!