Der Klappentext des Buches hat mich neugierig gemacht - habe ich doch ein ähnliches Buch wir "P.S. Ich liebe dich" erwartet.
Meine Erwartungen wurden jedoch zutiefst enttäuscht - Lexi, die Künstlerin, die hauptberuflich Masken von Verstorbenen fertigt, kommt auf ungeklärte Weise ums Leben; ihr Mann, ein Linguistikprofessor zweifelt daran, dass es ein Unfall gewesen war. Die Langweiligkeit beider Charaktere zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch, nur dass beiden Personen im Verlauf der Geschichte immer abstrusere Züge zugedacht werden.
Die Frage nach dem Wie - Wie Lexi letztlich starb und aus welchen Gründen, wird nie befriedigend geklärt - der Leser bleibt im Dunklen.
Bis dahin hätte ich dem Buch noch 2 Sterne zugeteilt - dass der hinterbliebende Mann jedoch seinem Hund versucht sprechen beizubringen, um so die letzten Stunden seiner Frau zu rekonstruieren, ist schon an den Haaren herbeigezogen. Dass dann aber auch noch eine tierquälende Gesellschaft auftaucht, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Hunde so zu operieren, dass es ihnen möglich wird, menschliche Laute von sich zu geben, entzieht dem Buch jegliche Glaubwürdigkeit. Leider gibt Amazon nicht die Möglichkeit, ein Buch mit 0 Sternen zu bewerten, denn mehr hat dieses Buch nicht verdient.