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Kundenrezensionen

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1925

Obwohl die Geschäfte gut laufen fühlt sich Piratenkönigin Janni, Tochter des berühmten Kapitän Nemos, nicht sonderlich erfüllt, vor allem da sie im Hintergrund weiterhin den großen Schatten ihres Vaters über sich geworfen fühlt. Um endlich mehr als nur die Tochter ihres Vaters zu sein durchsucht sie einige seiner Aufzeichnungen und stößt auf Hinweise auf eine abgebrochene Expedition ihres alten Herrn und beschließt spontan diese zu beenden und dort erfolgreich zu sein, wo er scheiterte.

Doch in der eisigen Kälte des Südpols lauern Gefahren, die keiner erahnen kann und außerdem sind der jungen Piraten weitere Feinde auf den Fersen, deren Fähigkeiten ebenfalls nicht zu unterschätzen sind.

Nach der in dem Wulst von Referenzen und im Metakommentar über den kaputten Zustand der modernen Fiktion jammernden "Century-Trilogie" haben wir es mit dem vorliegenden Band wieder mit einer klassischen Abenteuergeschichte in der Welt der Liga zu tun. Kevin O'Neills Zeichnungen sind gekonnt, die üblichen Referenzen vorhanden (diesmal haben Charles Foster Kane aus "Citizen Kane" und einige obskure, britische Science- Heroes ihren Auftritt), da bleiben nur noch die Fragen wie sich der vorliegende Band insgesamt macht und ob er an den Spaß und die Qualität der ersten beiden Bände herankommt.

Die Fragen lassen sich mit jeweils einem Wort in umgekehrter Reihenfolge beantworten: "Nein" und "Nett".

Es ist einfach ein "netter" Abenteuercomic mit schönen Referenzen an Lovecraft und eventuell einem angedeuteten Konflikt der Generationen, wie die Alten die Jungen beeinflussen und wie letztere die ihnen nun überlassene Welt formen und das alles liest sich einfach ganz "nett", ohne dass man großartig überanstrengt oder ein weiteres Mal von der schieren Genialität des langsam wohl auch älter werdenden Comicgurus Alan Moores überwältigt wird. Man öffnet den Band, liest ihn, nickt kurz und legt ihn wieder beiseite, ohne groß etwas dabei zu empfinden. Nichts anderes als bei einem durchschnittlichen (die Betonung liegt wirklich auf "durchschnittlich" und nicht "durchschnittlich gut") Comic also und mehr gibt es nicht mehr zu sagen. Man könnte sich jetzt durchaus darüber beschweren, dass Mister Moore scheinbar nicht in der Lage ist die hohen Ansprüche die er an die Fiktion von heute stellt selbst nicht halten kann ( und seit Beginn der Liga, wenn man ehrlich ist), aber das wäre verschwendete Zeit, die man in andere, viel erquicklichere Comics stecken könnte, was der Rezensent auch tun wird.

3 Sterne und hoffentlich findet Mister Moore auf seine alten Tagen doch nochmal zu alter Stärke zurück, wie er es Ende der 90er zu Beginn der Liga einmal getan hat.
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Kaum ist der wieder mal etwas schwierige Abschlussband zu "Century" erschienen, schieben die Autoren der "League of Extraordinary Gentlemen" noch einen Band nach. Und dieser ist direkt erzählt, stellt einige, wenige, literarische Vorlagen in den Mittelpunkt und erzählt ein Abenteuer einfach gerade heraus. Das allein schon liest sich dann schnell, gut und spannend, und die Story macht selbst dann Sinn, wenn man die Vorlagen noch nicht gelesen hat. Das für die League auch so prägende Thema Sex bleibt diesmal außen vor.

Insgsamt erscheint es mir so, dass die einzelnen Bände aus der Welt der League inzwischen in zwei Kategorien zerfallen. Mit dem "Black Dossier" ist die Welt in der Nachkriegszeit eingetroffen, also faktisch in der Gegenwart, jedenfalls in der Lebenszeit von Allan Moore, dem Schöpfer dieser Welt. Die Bände wirken auf viele Leser zu abgefahren. Ich vermute einfach mal folgenden Hintergrund: Die Welt der "League" baut auf der Populärkultur der jeweiligen Zeit auf, in der ein Band spielt. Nun mag Moore offenbar die Mythen des 19. Jahrhunderts, auch die Pulp Fiction der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, von den entsprechenden Werken unserer Zeit scheint er aber weit weniger begeistert zu sein. Anders ausgedrückt, bis zum Auftreten von Hynkel zitiert er mit Liebe, danach dekonstruiert er. Was nicht jeden Leser so recht begeistern will.

"Nemo: Heart of Ice" spielt in den 20er Jahren. Es geht um eine Entdeckungsreise zum Südpol, oder besser ausgedrückt: Es geht um "At the Mountains of Madness" von Lovecraft und "Der Bericht des Arthur Gordon Pym" von Poe. Dann tauchen auch noch Figuren aus Filmen auf, so "She" und "Citizen Kane". Protagonistin ist die Seeräuber-Jenny (alias Janni) aus der "Dreigroschenoper" von Brecht, die wir in Century 1910 schon kennen gelernt haben. Weitere Nebenfiguren haben natürlich auch wieder ihren Hintergrund, bleiben aber eher etwas blass. Wichtig für die Welt der League ist hier, dass die Familiengeschichte der Nemos weiter erzählt wird, diese mögen in der Zukunft noch eine Rolle spielen. Die hier beschriebene Reise mag auch einige Leser etwas unmotoviert wirken, angesichts der Zeit, in der sie spielt, macht sie auf mich aber Sinn - noch war das Zeitalter der Entdeckungen nicht ganz abgeschlossen.

Das ganze erscheint diesmal wieder in Form eines Hardcovers, mit leicht größerem Format als "Century". Für mich passt das weit besser zu den schönen Zeichnungen von Kevin O'Neill. Die Kurzgeschichte am Ende liest sich diesmal eher leicht und witzig. Für Fans braucht man da nicht mal eine Empfehlung abzugeben, oder?
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am 23. März 2013
Hat mir prinzipiell ganz gut gefallen, zumal ich auch Lovecraft-Fan bin, aber letztlich ist es mir doch zu sehr verdichtet, zu knapp, zu sehr auf Action hin erzählt. Hier fehlen mehrere großformatige Panels, die dem Ozean, der Antarktis und den Bergen des Wahnsinns Raum geben. Auch die Figuren bekommen nicht genug Platz. Es sind zu viele, und sie sterben wie die Fliegen, da wäre Reduktion auf wenige angebracht gewesen. Die Erzählungen von Lovecraft und Poe leben von Leerstellen, von Landschaften, Atmosphären, Hirngespinsten... Vielleicht zeigt sich bei den beiden Altmeistern Poe und Lovecraft auch grundsätzlich, was Literatur kann und Film und Comic eben nicht. Grundsätzlich gefällt mir aber diese Art relativ straighter Abenteuerstory besser als die letzten Ausflüge ins Universum der gentlemen.
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am 29. Juli 2014
Die Handlung ist so mit das Langweiligste was ich bisher gelesen habe.
Sicherlich muß man die Zeichnungen mögen, auf den ersten Anhieb sind diese
auch irgendwie gut aber im Fortlauf der Geschichte mag man die Zeichnungen nicht mehr.
Keine Kaufempfehlung....höchsten als digitales Format, dann schmerzt die Ausgabe nicht so.
Denn besitzen muß man dieses Buch in Papierform nicht wirklich.
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am 30. April 2013
Nemo Heart of Ice ist zwar nur eine Nebenhandlung zu LOEG, aber eine schön düstere, die anderes als zuletzt LOEG III: Century auch eine solide erzählte Geschichte vorweisen kann.

Mit schönen Bezügen zu den Lovecraft-Cthullu-Geschichten.

Empfehlenswert.
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am 8. Mai 2014
Die bisherigen "League-Stories" gefielen mir extrem gut- doch dieses Werk hat mich extrem enttäuscht: Eine platte Kurzzusammenfassung von Lovecrafts "Mountains of Madness", mehr ist es nicht. Schade!
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Die an anderer Stelle erwähnte Zitatkultur der "League"-Geschichten und ihrer Spin-Offs ist auch hier wieder deutlich zu erkennen, aber man fragt sich, ob diese Geschichte um die Nebenfigur eine wichtigen Figur der ersten Reihe wirklich den Aufwand wert gewesen ist - und ob Alan moore den überhaupt wirklich betrieb. Es sieht ehrr wie ein hingeworfener Nachgedanke aus - und ist für mich definitv der letzte Ausflug in dieses Erzähluniversum.
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