Der Reiseführer hat wirklich schöne Farbbilder und auch nette Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten: " - eine verschwenderische Farbkomposition unzähliger Erdtöne macht aus dieser Wüste ein Tal zum Träumen." (über das Death Valley) Um vom Urlaub träumen zu können, braucht man keinen Reiseführer. Doch das Buch kann noch mehr. Es beschreibt Reiserouten von hier nach dort, die man mit dem Mietwagen bequem mit Famlie in ein paar Tagen oder Wochen absolvieren kann, je nachdem, wie lange man sich an den Orten des Interesses aufhalten möchte. Die Ratschläge für den Aufenthalt an den jeweiligen Orten, mögen sie Übernachtungsmöglichkeiten oder Ausflugsziele betreffen, sind aber weniger als ich am Eingang jedes Nationalparks an Information bekommen kann. Für Städte ist die Info des Reiseführers sowieso unzureichend, da allein San Francisco schon ein ganzes Buch füllen könnte. Wer nach echten Insiderinformationen sucht, ist mit diesem Buch schlecht beraten. Auch zur Planung einer Reise ist es nicht geeignet, da eigentlich nur Sehenswürdigkeiten beschrieben sind. Nach Fahrzeiten, detaillierteren Karten, Wanderrouten, Campingmöglichkeiten, Eintrittspreisen, etc. sucht man vergeblich. Ich habe mit diesem Reiseführer fast nichts anfangen können, ausser meine Vorfreude auf die Reise zu verstärken, und dafür ist er zu teuer. Nützlich sind lediglich die Hinweise im Anhang bezüglich technischer Dinge wie Verkehrsregeln, Notruf, Pannenhilfe, Trinkgelder, etc. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)