Das vorliegende Werk ist eine Kriminalgeschichte, die ähnlich Harris Fatherland dem What-if-Genre zuzuordnen ist.
Als 1945 die amerikanischen Streitkräfte Köln verwalten, wird vom Stadtkommandanten Col. Patterson und dem Bürgermeister Konrad Adenauer beschlossen, die zerbombten zwei Quadratkilometer der Kölner Innenstadt als Mahnmal des Krieges unrestauriert zu lassen. Mit der Zeit entwickelt sich diese Nekropolis Cologne zu einem düsteren Disneyland.
Ein ungewöhnlicher Roman, der eine deutsche Parallelwelt aufbaut, wie sie auch hätte gewesen sein können. Gelegentlich fallen Erläuterungen durch die Figuren ein wenig zu ausführlich aus, aber insgesamt ist Nekropolis Cologne ein überaus lesenswerter Roman.