Story:
„Ich bin Screw. Meinen wirklichen Namen kenne ich nicht. Im Jahr 1992 wurden meine Freundin Snow White und ich umgebracht und anschließend eingefroren. Im Jahr 2033 holte mich die Regierung G.E.R.A. ins Leben zurück. Ich bin ein Wiederkehrer ohne Gedächtnis. Und nicht nur das: Ich soll meine übernatürlichen Kräfte als Attentäter in den Dienst der Regierung stellen!"
So steht es im Manga, wenn man den Deckel aufschlägt.
Ein junger Mann mit langen weißen Haaren erwacht in einem sterilen, futuristischen Raum und kann sich nicht mehr an seinen Namen erinnern. Kurzentschlossen nennt er sich „Screw". Ihm wird erklärt, dass er ein ESPler ist. (ESP = Extra sensory perception (Außersinnliche Wahrnehmung)) Er hat mehrere Psikräfte, die er mit verschiedenen Trainingsaufgaben zu beherrschen lernen soll und dann damit im Auftrag der Regierung als Killer arbeiten soll. Falls er sich nicht beugt wird seine Freundin, die alle „Snow White" nennen, als Versuchsobjekt zur Autopsie frei gegeben.
Zeichnungen:
Der Zeichenstil von Kaori Yuki ist zwar schön, aber meiner Meinung nach hat er noch lange nicht das Niveau von „Angel Sanctuary" erreicht. Die Gesichter sind noch leicht deformiert und manchmal sitzen die Augen nicht an der richtigen Stelle. Trotzdem sieht man auch hier schon das große Talent, das in „AS" dann endgültig „hervorbricht". ;D
Die Aufteilung der Panels ist leider etwas unübersichtlich und da dieser Manga zu meinen ersten gehörte, habe ich am Anfang noch oft den Überblick verloren und musste ein Kapitel mehrer Male lesen. Mittlerweile habe ich keine Probleme mehr die Charaktere auseinander zu halten, aber am Anfang hatte ich auch damit Probleme.
Einband:
Das ist nun zwar mehr als subjektiv, aber: Ich liebe das Cover! ^__^
Im Gegensatz zu den Zeichnungen „innen" kann man hier meiner Meinung nach schon das große Talent von Kaori Yuki erkennen. Die Falten auf Screws Kleidung sind wirklich toll gezeichnet. (Ich möchte nicht wissen, was das für eine Arbeit war..) Die Mischung aus weiß, grün und rot sieht außerdem toll aus.
Die Qualität des Einbandes hingegen ist eigentlich eher durchschnittlich. Meiner Meinung nach neigt auch das Papier zum Vergilben, aber das kann auch daran liegen, dass ich die Ausgabe gebraucht gekauft habe. ; )
Fazit:
Wie schon erwähnt gehört „Neji" zu meinen ersten Mangas, und obwohl manchmal wirklich schwer durchzublicken ist, war ich ziemlich begeistert. ^__^ Naja, ich mag den Manga immer noch, allerdings hat sich mein „Angebot" mittlerweile auch etwas ausgeweitet und ich kann „Neji" besser einordnen. Nachdem ich „Angel Sanctuary" gelesen habe und nun weiß zu was Kaori Yuki wirklich fähig ist, erscheinen mir die Zeichnungen von „Neji" in einem ganz anderen Licht. Sie sind gut, keine Frage, aber es gibt besseres. ; ) Ich gebe einfach mal 4 Sterne dafür.
Die Story.. hrm.. nunja.. Im Grunde sind es drei Kurzgeschichten mit gleich bleibenden Charakteren, die im One-Shot „Neji" präsentiert werden. Es sind alles interessante Ideen, nur teilweise etwas konfus umgesetzt. Auch hier 4 Sterne.
(4+4)/2=4 ;)