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Nein! Ich will keinen Seniorenteller: Das Tagebuch der Marie Sharp
 
 
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Nein! Ich will keinen Seniorenteller: Das Tagebuch der Marie Sharp [Gebundene Ausgabe]

Virginia Ironside , Gertrud Wittich
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 10. Auflage (5. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442311012
  • ISBN-13: 978-3442311019
  • Originaltitel: No, I don't want to join a bookclub!
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.030 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Virginia Ironside
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Keine leeren Floskeln, keine leeren Entmutigungen. Sondern die Erfahrungen einer liebenswerten Frau, die um keinen Preis jünger sein möchte, als sie ist und gerade dadurch wesentlich jugendlicher erscheint als manche, die dem Jugendkult verfallen sind.“ (NDR 1 )

„Ein bezauberndes Buch, das sich auf äußerst vergnügliche Weise mit dem Thema Altern beschäftigt.“ (Mannheimer Morgen )

"Noch mehr Aufmunterung der ängstlich in die Zukunft blickenden Leser verspricht Marie, die Protagonistin in Virgina Ironsides witziger Auseinandersetzung mit dem Thema Altern 'Nein! Ich will keinen Seniorenteller'. In Form eines Tagebuches berichtet die Endfünfzigerin von ihrem fröhlichen Alltag, in dem es 'Gott sei Dank!' für vieles 'sehr wohl zu spät' ist." (dpa )

Kurzbeschreibung

Älterwerden ist nichts für Feiglinge!

Marie Sharp, das Alter Ego der Journalistin Virginia Ironside, ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen, aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen, die sie viel unterhaltsamer findet als Hochzeiten, sie tauscht den Gynäkologen gegen einen Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt – und ist verdammt froh darüber. Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt Marie, ein Tagebuch zu beginnen und all die Ereignisse der nächsten Monate festzuhalten. Es wird ein turbulentes Jahr, in dessen Verlauf Marie Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert; ein Jahr, in dem sie Feste feiert, neue Bekanntschaften schließt und sich schließlich erneut in ihren Jugendschwarm Archie verliebt. Vor allem aber ist es eine Zeit, in der sie es genießt, endlich nicht mehr jung sein zu müssen …

Ein wunderbares Lesevergnügen für alle, die sich so alt fühlen, wie sie sind.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
89 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lu Latsch
Format:Taschenbuch
Ich hatte das Glück, dass ich dieses Buch geschenkt bekam, denn aus eigenem Antrieb hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Vielleicht weil es so bescheiden und unprätentiös und bisher ohne gefeierte Buchbesprechung und ohne Vorschusslorbeeren einfach so auf dem Büchermarkt erschienen ist.
Glück hatte ich deswegen, weil sich dieses Tagebuch einer Endfünfzigerin (geschieden, allein in London lebend, eine verheiratete Tochter und ein Kater) als ein wundervoller Lesespaß entpuppte.

Die Heldin, Marie Sharp, hat beschlossen, sich ihrem nun nicht mehr zu verleugnendem Alter "60 plus" zu stellen.
Ihre künftige Lebensmaxime lautete unsentimental und realitätsoffen: "Man ist so alt wie man ist". Alle Versuche, den schleichenden Verfall zu beschönigen, etwa mit Sätzen wie: "Man ist so alt, wie man sich fühlt" oder "Man ist erst alt, wenn man nichts mehr vom Leben will", lehnt sie ab. Sie nimmt sich vor, anders zu sein, als die ewig "jungen Alten", die sich nicht eingestehen, dass der aufregende Teil des Lebens vorüber ist und dass es sinnlos ist, gar noch auf einen romantischen Prinz zu hoffen und endlos Geld und Zeit in eine Erwartung zu investieren, die sich letztlich doch nur als "Schadensbegrenzung" erweist. So beschließt sie trotzig, künftig und für den Rest ihres Lebens auch auf Sex zu verzichten.
Marie steht über allem. Selbst ihren eigenen Verfall beschreibt sie mit ironischer und gelegentlich auch schon sarkastischer Distanz.
Kein gutes Haar lässt sie u. a. an denen, die sich nicht eingestehen können, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Die sich eine Unentbehrlichkeit erzwingen, in dem sie sich beispielsweise mit einer Art Affenliebe über ihre Enkelkinder hermachen, um so ihrer eigenen Leere und Inhaltslosigkeit zu entgehen.

Aus der Perspektive der Darüberstehenden lästert sie mit einer erfrischenden Schnodderigkeit über die haarsträubenden Internetamouren ihrer Freundinnen, die verzweifelten Versuche, sich mit gespielter Coolness auf dem schmalen Grat zwischen "In" und "Out" der Party- und Kontaktszene zu bewegen. Sie beschreibt die unvermeidlichen Rückschläge und die damit einhergehenden Depressionen derer, die nicht aufhören, sich einzureden, dass die Errungenschaften der Zivilisation ewige Jugend ermögliche.

Maries Überlegenheit und auch Überheblichkeit ändern sich erst als sie selbst Großmutter wird und entgegen ihrer Postulate eine schier leidenschaftliche Zuneigung zu ihrem Enkelsohn Gene entwickelt und als noch zwei weitere Begebenheiten, die aber der Spannung wegen hier nicht verraten werden, ihre mutige und schonungslose Lebensmaxime nachhaltig erschüttern. Sie muss sich eingestehen, dass das Leben eben auch nach 60 noch weiter geht und dass ihre gepriesene Distanz zum Alter vielleicht gerade d i e Alterserscheinung war, der sie so "cool" zu entgehen trachtete.

Das Buch gibt vielerlei Anlass zum Schmunzeln. Die Autorin spricht aus dem Herzen, bestätigt und entlarvt und zerrt den Leser selbst gelegentlich ins harte Licht der Realität, fordert Eingeständnisse eigener Beschönigungen,
Das Buch regt aber auch an, über die Sinngebung des Alters nachzudenken und mit dem Eingeständnis der Protagonistin, dass man auch im Alter das Leben nicht inszenieren, sondern nur unvoreingenommen und gefühlsbereit leben kann, versöhnt sie und verbreitet Gelassenheit und Zuversicht.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lenartz
Format:Gebundene Ausgabe
Ein ganz wunderbares Buch! Für mich eine Offenbarung, die nicht unbedingt Lust aufs Älterwerden macht, aber das Unvermeidliche so witzig beschreibt, dass ich mich laut lachend auf dem Sofa kringelte. Endlich ein Buch, in dem nicht gebotoxt wird auf Teufel komm raus. Endlich ein Buch in dem ich nicht lesen muss, wie 60jährige den K2 erkraxeln oder mit dem Mountainbike durch Kirgisien radeln. Yap endlich mal ein Buch, das die einzig wahre Wahrheit enthält: Wenn Du keinen Bock auf solche abstrusen Abenteuer hast, dann lass es doch einfach! Du brauchst das nicht mehr tun. Kein Wettbewerb mehr, sondern nimm Dich selber ernst und hör auf Dich. Perfekt - denn genau so möchte ich alt werden. Ich kann dieses Buch nur von Herzen empfehlen!
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ela Flury
Format:Audio CD
Keine andere als Hannelore Hoger hätte diesen Text lesen dürfen! Man nimmt ihr jedes einzelne Wort ab und amüsiert sich prächtig über die Tagebucheinträge von Marie, einer 60jährigen Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ihrem Alter d a s abgewinnt, was es an Besonderem bietet. Anstatt sich über die Widrigkeiten aufzuregen, findet sie die Rosinen darin und verspeist diese mit Genuss.
Das bedeutet keineswegs, dass Virginia Ironside (die Autorin) alles schön redet, durchaus nicht. Sie beschreibt auch vollkommen unverblümt die Schattenseiten des Älterwerdens, dieses aber in versöhnlichem Ton, immer mit einer Prise Selbstironie.
Das Hörbuch ist witzig, komisch und traurig zugleich und der Hörer erinnert sich gerne an die schönen unterhaltsamen Stunden! Unbedingt anhören!
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Die neuesten Kundenrezensionen
hält was das Angebot verspricht,
das Buch entspricht absolut der Zustandsbeschreibung im Angebot und sieht aus wie Ladenneu. eine kurzweilige Unterhaltungslektüre die sich insbesondere als Geschenk für... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von marion vogt veröffentlicht
Von wegen alt...
Das Buch räumt auf mit Klisches! Man bemerkt, die Autorin denkt nicht, dass man Menschen mit speziellen Ambitionen oder Krankheiten in Schubladen stecken sollte! Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Dorothea Möller veröffentlicht
Seniorenteller? Her damit!
Eine wunderbare Geschichte, voll mit feinstem englischen, daher ab und an schwarzem bis gar bitterbösem Humor, voll mit durchaus weise zu nennenden Betrachtungen über das... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Susanne Preusker veröffentlicht
Ein sehr amüsantes Buch
Sehr, sehr lustig. Das humorvollste Buch, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Auch wenn man etwas jünger ist, kann man schallend darüber lachen. Sehr zu empfehlen.
Vor 3 Monaten von PleuSus veröffentlicht
teilweise ganz nett
Teilweise war es sehr lustig zu lesen und ich ertappte mich dabei mich selbst im Spiegel zu sehen. Teilweise war es aber auch sehr langatmig zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Tom veröffentlicht
Lustige Tatsachen
Ich habe das Buch meiner Mutter geschenkt, die sich nicht nur köstlich amüsiert, sondern sich in vielen Situationen wiedergefunden hat. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Risch veröffentlicht
Humorvoller Umgang mit dem Älterwerden
Hab das Buch zu Weihnachten verschenkt, Empfängerin ist 60+ und hatte viel Spaß beim Lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Michaela Beddies veröffentlicht
Bloß keinen Jugendwahn - das Älterwerden hat auch seine...
Mit 60 Jahren steht man heutzutage an der Schwelle zum Rentenalter. Eigentlich fühlt man sich noch fit, doch immer öfter stellt man auch fest, dass es früher doch... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Skatersally veröffentlicht
Ein Spaß
Ich habe das Buch gelesen und es hat mir gefallen. Dann aber hat mir eine Freundin das Hörbuch geschenkt -
das ist einfach ein unvergleichlicher Spaß. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von A. B. Lemm veröffentlicht
mittelmässig
Das Buch hält inhaltlich nicht das, was es verspricht. Finde es langweilig und sehr zäh zu lesen,bin daher noch nicht fertig.
Vor 8 Monaten von pohl veröffentlicht
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