An Johnny Rogans Buch dürfte heute wohl niemand vorbeikommen, der sich mit dem Werk Neil Youngs näher befasst. Ein Standardwerk - wenn auch mit kleinen Schwächen. Gut zu lesen (wenn auch nicht gerade umwerfend vom literarischen Anspruch her) gibt es einen - mitunter allerdings sehr subjektiven - Überblick über Youngs Leben anhand der Veröffentlichungen, deren Besprechung den größten Teil des Buchs ausmacht. Anders als Einarsen, dessen Buch über die "kanadischen Jahre", das wohl als das zweite Standardwerk zum Thema bezeichnet werden darf, sich sehr viel intensiver mit dem (Privat-)Mensch Neil Young (vor allem dessen Entwicklung vor den großen Erfolgen!)befasst, konzentriert sich Rogan auf die Rezension der Plattenveröffentlichungen, womit der nicht-öffentliche Teil von Neils Leben für meine Begriffe leider deutlich zu kurz kommt... Nichtsdestotrotz: ein insgesamt empfehlenswertes Buch.