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Neighbors: The Destruction of the Jewish Community in Jedwabne, Poland
 
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Neighbors: The Destruction of the Jewish Community in Jedwabne, Poland [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Jan T. Gross , Jant T. Gross
1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 260 Seiten
  • Verlag: Princeton Univ Pr; Auflage: illustrated edition (10. April 2001)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0691086672
  • ISBN-13: 978-0691086675
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,2 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Jan Tomasz Gross
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Amazon.com's Best of 2001

"One day, in July 1941, half of the population of a small east European town murdered the other half--some 1,600 men, women and children." This short sentence summarizes the subject of Neighbors, historian Jan Gross's account of a massacre that occurred in Jedwabne, in northeastern Poland. Gross describes the atrocities of Jedwabne in almost unbearable detail. Men and women were hacked to death with knives, iron hooks, and axes. Small children were thrown with pitchforks onto a bonfire. A woman's decapitated head was kicked like a football. Historians before now have blamed the massacre on the Nazis--whose participation in and responsibility for these crimes has been exaggerated, Gross says. In fact, he argues, a virulent Polish anti-Semitism was liberated by German occupation. Instead of explaining the horrors of Jedwabne, which would be impossible, Neighbors sets the record straight as to the identity of the criminals. In doing so, Gross has ensured that future histories of the Holocaust, particularly in Poland, will be more honest, because future historians will be answerable to his argument that the evil of the Nazis was not only forced on the Poles. In places such as Jedwabne, it was welcomed by them. --Michael Joseph Gross

From Booklist

On July 10, 1941, in Jedwabne, Poland, the town's 1,600 Jews were murdered by its 1,600 Christians. The non-Jews armed themselves with axes, clubs studded with nails, and other instruments of torture and chased the Jews into the street. Some Jews were butchered and thrown into a hole they had been forced to dig. Beards of old Jews were burned, newborn babies were killed at their mothers' breasts, and some people were beaten and forced to sing and dance. The Jews that were still alive were herded into a barn that was doused with kerosene and set on fire. After the fire, the townspeople used axes to knock gold teeth from still not entirely decomposed bodies, and in other ways violated the corpses. The sources the author used to chronicle this horrible episode include evidence recorded during trials in 1949 and 1953 and a memorial book of the Jedwabne Jews published in 1980, in which several eyewitnesses described the tragedy of their hometown. George Cohen
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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bedrückend! 11. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch beschreibt einen grausamen Mord, der an der jüdischen Bevölkerung von Jedwabno ausgeübt wurde. Ohne Zweifel, ein erschütternder Mord. Nach ausführlichen Recherchen, so Gross, wird die polnische Bevölkerung des Mordes beschuldigt.

Gross hatte Zugang zu polnischen Archiven, in denen Aussagen einiger polnischer Bürger zu finden sind, denen das kommunistische Regime den Prozeß wg Mord in Jedwabno gemacht hat.

Und Gross stützt sich auf die Aussage von einem Juden, namens Wasserstein, der von Gross als wichtiger Zeuge bezeichnet wird. Die bislang geltende Auffasung, daß dieser Mord von deutschen Sonderkommandos im Rahmen einer großflächigen Aktion gegen die polnischen Juden durchgeführt wurde, erklärt Gross für falsch und behauptet, die deustchen Truppen seien so gut wie gar nicht anwesend und dieses Verbrechen wäre nur auf die Mordlust der Polen zurückzuführen.

Gross klagte somit in seinem Buch die polnische Bevölkerung an, die er für diesen Mord für verantwortlich hält. Das Buch erschütterte viele Polen. Namhafte Historiker und die polnische "Gauck-Behörde" fingen an, diesen Fall zu untersuchen. Doch noch bevor die Untersuchungen zu Ende geführt werden, mehren sich Aufforderungen aus dem Ausland, Polen müsse sich für die Judenverfolgung sofort entschuldigen. Man nahm diesen erschütternden Sachverhalt für aufgeklärt und prangerte die Polen an.

Doch die durch die führenden Historiker, denen mangelnde Objektivität nicht vorgeworfen werden kann, durchgeführten Untersuchungen fordern ein erstaunliches Bild zu Tage. Dieses wird noch durch die neuesten Entdeckungen in Ludwigsburg bestätigt: es waren doch die deutschen Sonderkommandos, die diesen Mord durchgeführt haben, die örtliche Bevölkerung wurde lediglich, unter der Androhung der Todesstrafe, zur Mithilfe gezwungen. Und zwar zur Bewachung der zusammengetriebenen Juden auf dem Markplatz und nicht zu deren Vernichtung! Mittlerweile gibt es keinen Zweifel mehr, daß dies der wahre Ablauf des am 10.Juli ausgeübten Massenmordes war...

Nun liegt die Vermutung nahe: Gross konnte es offensichtlich nicht wissen und beging einen tragischen Fehler. Denn, rund tausend Menschen eines grausamen Massenmordes zu beschuldigen, hat eine andere Dimension, als wenn man dies einem verkommenen Verbrecher anlasten würde. Man klagt hier nahezu ein ganzes Volk an.

Der polnische konservative Historiker Prof. Strzemosz bekam die Aktenansicht, also die Hauptquelle der Informationen von Gross und fing an zu recherchieren. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen waren nicht mider erschütternd: Gross hätte relativ schnell aufgrund der Aktenlage erkennen müssen, daß die Deutschen für den Mord verantwortlich waren. Gross hätte, so Strzembosz, nur Akten zur Begründung seiner Thesen heragezogen, die diese unterstützten. Er hätte nahezu 40 andere Aussagen, unter anderen der Augenzeugen, ignoriert und sich auf Aussagen der Menschen (Wasserstein und ein Rabiner) gestützt, die nachweislich nicht vor Ort waren! Die Ergebnisse der Untersuchungen von Strzembosz wurden vor einigen Tagen in der polnischen Tageszeitung "Rzeczpospolita" veröffentlicht, die der politischen Mitte zuzuordnen ist. Seitdem hüllt sich Gross in Schweigen. Das Buch, das man jetzt eigentlich als gefährliches Pamphlet bezeichnet kann verbreitet unwahre Geschichten, die von den meisten Menschen für wahr gehalten werden. Gross "vergißt" wahrhafttig, daß das polnische Dorf Jedwabno zunächst von den Sovjets besetzt wurde und dann von den deuschten terrorisiert wurde. Auch die polnische Bevölkerung wurde doch den "Untermenschen" zugeordnet.

Nun ist auch der polnische President in die Bredouille gekommen. Noch vor drei Wochen, als Reaktion auf das Buch von Gross und die Auffroderung der jüdischen Kreise in den USA hat er sein Haupt geneigt und eine offizielle Entschuldigung für das polnische Volk versprochen. Sehr zum Ärger konservativer Kreise, die das Abwarten der Ergebnisse der Untersuchungen gefordert haben. Versprochen ist versprochen und jetzt die dumme Situation: man kann sich nicht für etwas nicht entschuldigen, was nicht geschehen ist. Tut man das, so verleumdet 1000 Polen aufs übelste, tut man das nicht, so werden dies die jüdischen Kreise in den USA nicht akzeptieren, um so mehr, daß der Jüdische Weltkongreß jetzt einen Entschädigungsprozeß wegen Enteignung gegen Polen anstrebt.

Das Buch von Gross ist ein Beispiel dafür, wie gefährlich unehrliche Recherchen für die Politik sein können, wie jemand, der sich Historiker nennt, der Versuchung nicht widerstehen kann, auf die Kosten der Wahrheit und vieler unschuldiger Menschen nach Sensation zu jagen und diese als erwiesene Wahrheit auszuweisen. Warum? Ist es ein Zeichen unserer Zeit, daß man versucht, aus dem Leid tausender von Menschen, aus der hergebeiführten politischen Unruhe, Profit zu schlagen? Diese Fragen müßte man Gross stellen und hoffen, daß nicht das Schweigen die einzige Antwort sein wird.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen auf Amazon.com (beta)
Amazon.com:  84 Rezensionen
63 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Cautious Skepticism" 20. November 2002
Von Ein Kunde - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch
While interesting reading, and somewhat overdone in terms of the gory detail, one is still lead to not fully take at face value all that is stated by Gross as "fact" in the book.

By his own admission in the chapter titled "New Approach To Sources", Gross offers us the new way of studying history by suggesting that we should accept "...what we read in a particular account as fact, until we find persuasive arguments to the contrary, we would avoid more mistakes than we are likely to commit by adopting the opposite approach, which calls for cautious skepticism toward any testimony until independent confirmation of it's content has been found".

If all "historians" were to follow that approach than our historical texts (which are based on empirical evidence) might be full of false information. I am not suggesting that the events described in the book did not happen at all (to the contrary there is independent confirmation of some of what is written), but I am suggesting that all historical subjects be treated with the same "cautious skepticism". The Holocaust of the WW II era should not be afforded any different treatment, just because it may be politically correct to do so.

Gross has cheated the process by which a historical thesis is made, investigated, proven, and documented, by simply taking a few uncorroborated testimonies at face value. As a respected historian and Professor at New York University, Gross should both know better, and should be ashamed of his behavior as a "historian" in the writing of this book.

40 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
How many revisionists does it take to screw up a rating? 2. Januar 2002
Von Ein Kunde - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
Despite the attempt to manipulate the record, this book is of such historical and social importance it will endure. There are two myths--One that the Poles did nothing to protect their Jewish neighbors and another that they did not collaborate with the Germans. No nation has more trees on the Avenue of the Just at Yad Vashem and no other nation has the need for antisemitism that Poland has exhibited. Nothing is simple and the impact of this book on the national character of Poland will be felt as the struggle to come to grips with the past continues into the future
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
A Disturbing Reality Check 17. Februar 2012
Von Jerry Spingarn - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
I always thought that the Holocaust was purely a German directed affair; if others were involved, such as the Poles, it was only to prevent themselves and their families from sharing a similar unpleasant fate. However, this scholarly book paints a very different picture of the extermination of the Jewish population of a Polish town. It is alleged that the Poles themselves enthusiastically liquidated Jewish residents of a small town, with no German help.
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