Pressestimmen
"Die stringenten Einzelinterpretationen, die WARNING im Kontext ihrer Studie leistet, bieten wesentliche Einsichten zu Aufbau, Argumentationslogik und insbesondere zur Rollenkonfiguration der behandelten Lieder."Ingrid Bennewitz in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 1/2010 "[...] empfiehlt sich die Arbeit nachdrücklich zur Lektüre. Die sorgfältige und klar strukturierte Auseinandersetzung mit der Überlieferung bringt die Erforschung der Sommerlieder entscheidend voran, nicht nur hinsichtlich der poetologischen Beschreibung des Genres, sondern auch der Erschließung bislang kaum beachteter Textbestände."Anna Kathrin Bleuler in: ZfdPh - Zs. für dt. Philologie 1/2009
Kurzbeschreibung
Die Untersuchung widmet sich der Poetologie von Neidharts Sommerliedern und fragt nach den Konturen einer möglichen Autoridentität. Textgrundlage sind die ältesten Neidhart-Handschriften. Als Rezeptionsstufen präsentieren sie verschiedene Autorbilder, deren poetologische Differenz in ausführlichen Textanalysen erarbeitet wird. Aus diesen Autorbildern wird ein konsistenter ältester Kern erarbeitet, dessen poetologische Identität am ehesten als neidhartsche gelten kann. Thematisch artikuliert sie sich als dekonstruktives Spiel mit der Opposition von höfischer und naturhaft-sinnlicher vreude.