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Negative Dialektik [Taschenbuch]

Theodor W. Adorno
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 409 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 10. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518277138
  • ISBN-13: 978-3518277133
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 353.335 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die Kritische Theorie erlebt in der gegenwärtigen Philosophie nicht gerade eine Hochkonjunktur. Bücher wie die Negative Dialektik werden kaum mehr gelesen; allzu sperrig ist der Text, allzu verästelt, dicht und anspielungsreich die Gedankenführung. Sie kommen der Mentalität eines Publikums nicht entgegen, das die Philosophie dem Rationalitätsideal der formalen Logik anzugleichen pflegt und sie damit zu einer Art Denksport regredieren lässt. Wendungen wie diejenige, dass es nach dem Zusammenbruch der klassischen Systemphilosophie gelte, mit der Metaphysik im Augenblick ihres Sturzes solidarisch zu sein, sind indessen in die Feuilletons eingegangen. Die Wendung ist geeignet die Grundintention des Buches zu beschreiben: Antisystematisch ist darzulegen, dass die Kraft des denkenden Subjekts sich nur in der Kritik erhält, indem sie das System als etwas in Gedanken nicht mehr Herstellbares zeigt. Die Ohnmacht des Denkens deutet zugleich auf die falsche Macht bestehender Verhältnisse und entlarvt die Unmöglichkeit, Vernunft in der Gesellschaft wirklich werden zu lassen.

In diesem Kontext ist eine der Grundeinsichten Adornos die Diskrepanz zwischen dem begreifenden Denken und seinem Gegenstand. Gerade das, was dem identifizierenden Gedanken entgleitet, was er als allgemeiner vom Besonderen abschneidet, wäre auf den Begriff zu bringen. Dies geschieht mittels der Dialektik, die deshalb negativ heißt, weil sie, anders als bei Hegel, die Negation nicht wieder in die affirmative Setzung einer versöhnenden Position aufgehen lässt. Aber gerade im Festhalten der Negativität manifestiert sich die Solidarität mit der Metaphysik und überlebt die Sehnsucht nach der nicht mehr möglichen Versöhnung. Damit ist die Negative Dialektik der subjektphilosophischen Tradition des Deutschen Idealismus verpflichtet, nämlich als deren bestimmte Negation. --Jens Kertscher


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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kritische Philosophie mit Herz und Verstand 23. Dezember 2009
Format:Taschenbuch
Vielen, wenn nicht allen, die sich ausgiebig mit Philosophie beschäftigten, ergeht es früher oder später so, dass sie auf einen Autor bzw. eine Schule stoßen, die ihnen zumindest fürs erste einleuchtend erscheint. So werden sie zumindest zeitweise zu Anhängern der betreffenden Richtung. Vieles erscheint durch die so erworbene Sichtweise in einem neuen Licht und wird dadurch klarer oder überhaupt erst erkennbar. Dieser nicht zu verachtende Zugewinn an Wahrnehmungsfähigkeit hat jedoch auch seinen Preis. Unvermeidlich werden dabei andere Aspekte, Teile der Dinge, ja fast immer sogar ganze Gegenstandsbereiche unserer Welt als irrelevant gebrandmarkt und damit aus der erworbenen Wahrnehmung ausgeschlossen. Diese Erfahrung gilt übrigens nicht nur für die Philosophie, sondern letztlich für jede Wissenschaft bzw. Erkenntnisweise (ganz zu schweigen von Scharlatanerien wie etwa Religionen, Esoterik oder auch das Gros der Gesundheitsmoden, die letztlich NUR Erkenntnisausschluss und noch nicht einmal eine echte neue Sichtweise der Dinge bringen). Jeder Mensch hat daher auch mulmige Gefühle beim Erwerb einer neuen Sichtweise der Dinge. Nur werden diese in aller Regel ignoriert und anschließend verdrängt bzw. schlicht vergessen. Im schlimmsten Fall wird man zum Anhänger einer Doktrin und verhärtet sich gegen alles, was nicht passend ist. Oder aber genauso schlimm: Man erkennt das Grundproblem und reagiert darauf mit einem vollkommen gleich-gültigem Relativismus. Hier besteht der schlimmste Fall darin, dass man sich nahezu restlos von allem kritschen Denken lossagt und auch dem allergrößten Unsinn nichts mehr entgegen zu setzen hat. Lesen Sie weiter... ›
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20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Adorno für Leistungsdenker 9. März 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wem der Einstieg in Adornos Denken über die "Minima Moralia" oder die "Stichworte" bereits gelungen ist, macht hier mit Adorno richtig große Schritte. An vielen Stellen gerät das eigene Denken ins Stocken und doch muß man Adorno folgen in seinen dialektischen Wendungen, die zuletzt auch die Methode der Negation selbst negiert. Zentraler Gedanke ist die Forderung nach Erkenntnis, die sich nicht mehr ans Denken und den Gedanken als Moment der Naturbeherrschung heftet. Dieses Moment findet sich bei Adorno in der Kunst, weshalb sich die Lektüre der "Ästhetischen Theorie" anschließt. Als Spätwerk Adornos faßt die "Negative Dialektik" die wichtigen Zweifel Adornos am menschlichen Denken zusammen und ist mit Sicherheit eine der fruchtbarsten Auseinandersetzungen mit den Möglichkeiten menschlicher Erkenntnis.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genau so herr adorno! 29. August 2006
Format:Taschenbuch
Die negative Dialektik ist Adorno in Hochform. Jegliches Denken, ob von Links oder von Rechts, welches versucht alles Gedachte in einem, dem Denken innewohnenden Totalitätszwang zu begreifen wird von Adorno radikal verurteilt und als Verblendung entlarvt. Nur durch Denken gegen das eigene Denken überwindet man immer wieder diese Barriere. Es werden sowohl Heideggers Ontologie ("Das Sein lockt, beredt kommt es daher wie das Rauschen der Blätter im Wind schlechter Gedichte") wie auch die positive Negativität Hegels radikal verurteilt. Durch List und Widerspruch wird versucht dem Zwang zu entkommen, durch welchen das Subjekt stets versucht das Objekt zu eliminieren. Meiner Ansicht nach ist diese Operation gelungen. Ich muss nicht dazu sagen, dass das Buch schwer zu lesen ist. Vor der Lektüre empfiehlt es sich mindestens die Dialektik der Aufklärung einmal gelesen und auch verstanden zu haben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Adornos Hauptwerk 1. Februar 2011
Von Opernglas
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Die "Negative Dialektik" Adornos gehört in der Tat zu den schwierigen Werken der Philosophiegeschichte. Nach einer sehr langen, an die von Hegels PG erinnernde Einleitung folgen die drei Hauptteile des Buches: Verhältnis zur Ontologie, Negative Dialektik (Begriff u. Kategorien), Modelle. Die Struktur macht den Eindruck von Ordnung und Linie, aber beim Lesen fehlt m.E. eine eingehende Systematik. Dieses von Adorno bezeichnete Hauptwerk seines Schaffens lege den Grundstein zur Kritischen Theorie, heißt es; es impliziert demnach seine Programmatik, seine Methodik, seine Technik.
Im Wesentlichen diskutiert Adorno im verdichteten, hyperintellektuellen Text über den Heidegger (Ontologiekritik meint hier wesentlich Metaphysikkritik), über Kants transzendentale Dialektik und - naheliegenderweise - über Hegels Dialektik (die nicht mit dessen Phänomenologie zu verwechseln ist).
Der Vorwurf, den Adorno dem Heidegger macht - wir wissen, dass Adorno Heidegger stets auch zertrümmern wollte - ist dessen Erkenntnismangel infolge seiner tautologietrunkenen Hauptschrift. Was den Begriff der Dialektik so schwer macht, ist, dass Adorno ihn auf unterschiedliche Weise benützt. Wenn er schreibt: "Indem [das Einheitsdenken] auf seine Grenze aufprallt, übersteigt es sich. Dialektik ist das konsequente Bewusstsein von Nichtidentität", geht er gewiss auf die Hegelsche Dialektik ein, m.a.W.: die Affirmation im Sinne omnis determinatio est negatio. Was heißt das in concreto?
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rezensionen am thema vorbei 0 10.07.2007
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