Yeah, Maghrebika bringen uns den ultimativen Kick in die sonst ziemlich öde Weltmusik Landschaft. Groovyger Algerisch-Marokkanischer Trip Hop und halluzinogener Dub gepaart mit Rai, Oriental Sounds, heavy Gitarren Riffs, Electronica, Arabic Lounge und chilligen Sequenzen, versetzen den Hörer in die kosmopoliten Kasbas und Medinas der Islamischen Welt des nächsten Jahrzehnts. Immer wieder neu erzeugte Spannungen und endlose Steigerungen bewegen sich auf massivem Laswell Bass. Die Stimmen der beiden Hauptsänger, werden von den rauhen Frauenstimmen der Marokkanischen Shikhats von B-Net Marrakech, welche auch schon mit Rachid Taha und Dar Beida 04 gearbeitet haben, unterstützt. Orientalische Geigen, Flöten, Saz, Laute und Kanoun, besänftigen die manchmal aggressiven Wutausbrüche der noisy Gitarren. Arabisch ist die Hauptsprache, aber es wird auch mal auf Französisch Ragga getoastet oder auf Türkisch gerappt (von Makale). Dieses Album ist der Hammer, ein Meilenstein, welches bestimmt noch viel von sich zu reden geben wird.