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We Need to Talk About Kevin (MediaBook)

Tilda Swinton , John C. Reilly , Lynne Ramsay    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Tilda Swinton, John C. Reilly, Ezra Miller
  • Regisseur(e): Lynne Ramsay
  • Komponist: Jonny Greenwood
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 8. November 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B009B4UDSA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.079 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Evas (Tilda Swinton) Welt bricht mit einem Knall in sich zusammen, als ihr Sohn Kevin (Ezra Miller, u.a.) kurz vor seinem sechzehnten Geburtstag in seiner Schule ein grausames Blutbad anrichtet. Völlig benommen steht sie vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens, während ihre Gedanken um die Frage toben, wie es so weit kommen konnte. Verzweifelt versucht sie irgendwo Halt zu finden in einer Welt, die ihr als Mutter Kevins Vermächtnis anlastet und ihren Alltag zur Hölle werden lässt. Ihre Erinnerungen zeichnen das beängstigende Bild eines unheilvollen Sprösslings, der sich unaufhaltsam zum Monster entwickelt.

Ice Age 4

Ice Age 4
Ice Age 4
Ice Age 4
Ice Age 4
Ice Age 4

Pressestimmen:
„Wir werden noch Jahre über Kevin reden“ The Guardian
„Swinton liefert die beste Leistung ihrer Karriere ab“ Newsweek
„Eine erstklassige Schauspielerin in Höchstform“ The Hollywood Reporter
„Hier zeigt sich eine Regisseurin, die alles draufhat, was Kino ausmacht.“ Der Tagesanzeiger


-Bedrückende Bestseller-Verfilmung nach dem Roman von Lionel Shriver.
-Offizieller, mit Preisen überhäufter Cannes-Wettbewerbsfilm. Mit Tilda Swinton und John C. Reilly prominent besetzt.
-Platz 2 der moviepilot Kino-Geheimtipps 2012

VideoMarkt

Als sich die Geburt ihres Sohnes ankündigt, ziehen Eva und ihr Mann von New York in die Vorstadt, wirken wie eine Vorzeigefamilie. Von Anfang an wehrt sich das Schreikind gegen Zuneigung, verwüstet sein Zimmer und spielt später die Eltern gegeneinander aus. Als Sechzehnjähriger richtet er in der Schule ein Blutbad an. Während der Vater und die jüngere Tochter wegziehen, bleibt Eva vor Ort, erleidet Demütigungen und Aggressionen. Auch im neuen Job holen sie die Schrecken der Vergangenheit wieder ein.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von fenjka
Format:DVD
Der Film ist eine vielfältige und mehrschichtige psychologische Studie, auch wenn, meiner Meinung nach, nicht ganz gelungen. Bemerkenswert ist die Interpretationsfreiheit. Ich zum Beispiel war erst ich vom Film enttäuscht: Ein böses Kind und eine arme Mutter mit beneidenswerter Geduld. Na und? Oder Kevin ist ein patologischer Soziopath und der Film erzählt von Ärzteversagen und wie schlimm ist es, mit einem geistigkranken Kind zu leben. Super.
Aber etwas stimmte doch nicht... Ein baby kann nicht manipulativ sein (ausser in horrorfilmen). Ein Kind kann nicht die ganze Zeit so abstossend sein. Warum zieht Eva nicht weg nach New York?

Nach langem Grübeln und Surfen (wozu der Film tatsächlich anregt) habe ich etwas rausgefunden, was aus dem Film nicht hervorgeht, für das Verstehen des Filmes aber unheimlich wichtig ist: Die Rückblicke in die Kindheit von Kevin sind nicht objektiv (was der Film durch die realistische Art ungewollt suggeriert), sondern sind die Erinnerungen der Mutter, also subjektiv sowohl in der Wahrnehmung als auch in der Auswahl von Momenten. Das ganze hat sich die Mutter zusammengereimt NACHDEM die Katastrophe passiert ist. Das ist ihr Alibi, mit derer Hilfe sie sich von Schuldgefühlen unbewusst verteidigt. In Wirklichkeit war alles genau umgekehrt. Das ständig böse Kind ist der Spiegel, in dem sie sich spiegelt, mit ihrer emotionalen Kälte und Unfähigkeit, ihr Kind zu lieben. Diese Unfähigkeit versucht Eva durch Spielchen mit kleinem Kevin zu ersetzen. Aber ein Kind kann man nicht um den Finger wickeln... Er spürt das ganz genau und ist dadurch stätig traumatisiert.

Ich musste den Film nochmals gucken, um meine These zu bestätigen. Und diesmal habe ich auf alle Erinnerungsszenen genau geachtet und kam zum Schluss, das die Vermutung stimmt. Diese Szenen sah ich nun im ganz anderen Licht: ein vereinsamter Junge, der anfangs ungeschickt nach Wärme und Körpernähe seiner Mutter sucht (sei es auch durch Windelwechel) und anstatt dessen einen Ball zugerollt kriegt oder nach Zahlen befragt wird. Eine Mutter, die das Baby niemals an sich drückt oder schaukelt, es nicht aus dem Kinderwagen nimmt, wenn es weihnt. Ein ist ein Kind, das spürt, von der Mutter abgelehnt zu sein, "gewöhnungsbedürftig" zu sein, dass Mutter ihre Arbeit oder Schwester ihm bevorzugt. Nicht Kevin guckt ständig böse, sondern die Mutter nimmt ihn so wahr und wie in selbsterfüllender Prophezeihung wird es auch nach und nach zu einem Monster. Die Zärtlichkeitstversuche der Mutter kommen zu spät: der Schaden ist irreparabel.

Diese Interpretation gibt dem Film natürlich ganz andere Qualität. Zum Beispiel die Zerspaltung der verstörten Eva: während ihr "innerer Verteidiger" ein Alibi zusammenstrickt, lässt sie ihre "innere Anklage" nicht aus der Hölle der Kleinstadt wegziehen... Echt stark...

Leider macht die Regisseurin es einem schwer, dahinter zu kommen. Vielleicht mit Absicht. Aber doch, viel zu sehr versteckt. Sogar fast alle Kritiker haben das ganze als "böses Kind" interpretiert. Schade.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll verstörend ... 17. September 2012
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
... ist dieser Film, der sicherlich - das sei gleich vorweg angemerkt - schwere Kost auch für Cineasten bedeutet, aber dafür mit spannender Ästhetik, großartigen Schauspielern (allen voran: Tilda Swinton, die 2011 für diese Rolle den europäischen Filmpreis erhielt) und einer zu vielfältigen Diskussionen anregenden Geschichte in seinen Bann zu ziehen versteht.

Im Kern handelt "We need to talk about Kevin" über eine von Beginn an gestörte Mutter-Sohn-Beziehung. Eva wirkt mit dem ständig schreienden Säugling überfordert. Wenig hilfreich ist, dass der kleine Kevin (ein klassisches Wunschkind im gut situierten Mittelstand)) sich bei Papa Franklin (John C. Reilly) völlig anders verhält. Dieses Missverhältnis - gute Beziehung zum Vater, Hassliebe zur Mutter - hält sich bis zum Teenageralter durch. Bereits das Kleinkind verweigert der Mutter Kommunikation, reagiert bösartig, ist noch als Fünfjähriger nicht gewillt zur Toilette zu gehen und trägt Windeln und macht in jeder Minute seiner Mutter das Leben so schwer wie möglich. So erzählt der Film nicht von Elternglück, sondern eher von einer Strafe. Sympathiebekundungen während einer Krankheit sind nur vorübergehend und münden in das selbe Muster wie zuvor. Der 15jährige verschließt sich nicht nur gegenüber seinen Mitmenschen (Freunde gibt es anscheinend keine und Schulszenen fehlen fast vollständig), sondern er wird seiner Umwelt gegenüber bösartig. So wird z.B. nicht ganz klar, inwieweit die inzwischen geborene jüngere Schwester bei einer Verletzung Opfer eines Unfalls oder Opfer ihres großen Bruders wird.
Dies alles wird in Rückblenden mit Zeitsprüngen und nicht chronologisch erzählt. In der Gegenwart ist Eva eine allein lebende Frau, die zutiefst traumatisiert ist, sich mit Alkohol und Tabletten betäubt und den Hass der Bevölkerung um sie herum immer wieder zu spüren bekommt. Erst in den letzten Rückblenden wird das Ausmaß der ganzen Katastrophe sichtbar, das den Sohn ins Gefängnis brachte und die Familie unwiderruflich zerstörte.

Das Verstörende des Films liegt in seiner Verweigerung, Ursachen zu benennen oder sich mit Psychologisierungen zu beschäftigen. Vielmehr wird ein fortdauernder Schockzustand in klare, aber zugleich hypnotische Bilder gefasst, die auch den Traum, das kaum Wahrnehmbare und die Auslassung mit einschließen. Entgegen seines Titels wird nicht über ein verhaltensauffälliges Kind und die Probleme seiner Familie gesprochen, sondern die Kamera ist immer nah am Geschehen, lässt eintauchen, mitleiden und zurückschrecken.
Genauso wie sich die Farbe Rot, wie sich Körperlichkeit (sexuell und alltäglich, z.B. Essensszenen) und Sprachlosigkeit durch diesen Film ziehen, genauso verweigert der Film durchgängig eine klar strukturierte Geschichte oder Momente der Entspannung. Es bleibt anstrengend am Familienleben der Khatchadourians teilzunehmen, zugleich aber auch spannend und eindrucksvoll verstörend.

Die britische Regisseurin Lynne Ramsay bleibt ihrer Vorliebe für kontroverse Familiengeschichten treu. Wie in Ratcatcher [UK Import] werden Schicksale am Rande der Gesellschaft geschildert, die aber zugleich auch Produkte dieser Gesellschaft sind und auf diese - manchmal verheerend wie im Fall von Kevin - wieder zurückwirken. Sehr sehenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutter und Sohn... 26. Dezember 2012
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Die Erinnerungen einer Mutter: Der Jugendliche Kevin Katchadourian (Ezra Miller) ist im Gefängnis, nachdem er grauenhaftes Massaker an seiner Highschool angerichtet hat.
Seine Mutter Eva (Tilda Swinton) war einmal eine erfolgreiche Reiseschriftstellerin, lebt aber inzwischen alleine in einem heruntergekommenen Haus und bekommt trotz des Amoklaufs ihres Sohns eine Anstellung in einem Reisebüro in einem Einkaufszentrum.
Noch immer bekommt sie den Haß ihrer Mitmenschen zu spüren, sie wird auf der Straße geohrfeigt oder ihr Haus ist mit roter Farbe versudelt wurde.
Dazwischen erinnert sie sich immer wieder an das Massaker und an das Verhältnis zu ihrem Sohn, das große Problem seit der Geburt von Kevin bestand darin, dass sie als Mutter nie eine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen konnte.
Von Anfang an war die etwas neurotische Frau überfordert mit Kevin. Schon als Kind treibt auch Kevin - wohl aus Reaktion - böse Spiele mit seiner Mutter. Man sieht, wie er genüsslich vor ihren Augen in seine Windeln kackt. Später werden die Spiele gefährlicher, mit seinem Vater Franklin (John C. Reilly) hat er aber ein vordergründig sehr gutes Verhältnis. Eifersüchtig reagiert er auch, als seine kleine Schwester Celia (Ashley Gerasimovich) zur Welt kommt. Der Junge ist verschlossen und geheimnisvoll.
Das Mutter-Sohn-Drama "We Need to Talk About Kevin" ist über Strecken inszeniert wie ein Horrorfilm. In der Wahrnehmung der Mutter wirkt der Junge wie Satan persönlich, als Teenager gleicht der Junge sogar optisch seiner Mutter. Lynne Ramsay liefert psychologisch einen ausgezeichneten, verstörenden Film ab, der keine Antworten gibt.
Zu einem Zeitpunkt der Geschichte hat Eva den Kampf gegen ihr Kind schon lange ganz verloren. Der sadistisch veranlagte Teenager spielt manipulativ mit ihren Gefühlen und behält stets die Oberhand.
Vor allem der zweite Teil des Films hat es in sich, dort liefern vor allem Tilda Swinton und der Jungstar Ezra Miller intensivstes Schauspielerkönnen ab.
Ein beklemmender Film, der sicherlich zu den besten dieses Jahres gehört - wenngleich auch keine leichte Kost bietet.
Tilda Swinton bekam für ihre Rolle den europäischen Filmpreis 2011 als beste Hauptdarstellerin.
Ein Film, der lange im Gedächtnis bleiben wird.
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5.0 von 5 Sternen We need to talk about Kevin/DVD
Was ist Mutterliebe? Was sind Egoismus und kühle Selbstliebe? Was ist mit den Vätern, die gerne auf (Familien)Flucht sind? Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Elisa Vázquez veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach dem Warum
Das Tilda Swinton eine brilliante Darstellerin ist weiß heute vermutlich jeder der gerne Filme sieht, hier ist mal wieder ein 1A Nachweis Ihrer Arbeit. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bernd Hammes veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Harte anspruchsvolle Kost
Ich las von dem Film in einer Fernsehzeitschrift.
Da ich vom Label "Kino kontrovers" schon andere Filme zu Hause habe,
wusste ich, dass dieser Film gut und anspruchsvoll... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Chris veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Hochaktuelle Thematik - aber, die filmische Umsetzung gefällt mir...
Leider, wirklich, trotz hervorragender Besetzung, die filmische Umsetzung dieser hochaktuellen Thematik gefällt mir ganz und gar nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Marion Boysen veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Porto ist oft zu viel
Meine Tochter bestellt sehr oft gebraucht DVD's und ist immer sehr zurfrieden mit dem Zustand der Artikel und auch die Lieferung ist immer in Ordnung. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Birgit Truckenbrodt veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Leider zu viele Unwahrscheinlichkeiten
Achtung, SPOILER!!

Möglich, dass in USA so etwas normal ist...
Aber mir als Europäer kam immer wieder in den Sinn "Warum lassen sie sich nicht helfen? Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Panurg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolle Stilmittel! Toller Film!
Jedem zu empfehlen der nicht zufrieden ist mit den ganzen 08 15 Filmen.... Einfach ein toller Film zu einem sehr aktuellen Thema
Vor 3 Monaten von Sebastian Hartmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Keine leichte Kost, aber gut!
Der Film "We need to talk about Kevin" beschreibt die Geschichte einer Mutter, die durch die Gräueltaten ihres Sohnes Kevin durch die Hölle gehen muss. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von nicigirl85 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen DVD - We need to talk about Kevin
Wir haben uns einen schlimmeren Film vorgestellt. Was man so gehört hat: danach kann man nicht mehr schlafen, hat bei uns nicht gestimmt.
Vor 4 Monaten von Birgit Meyer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Grandios
Was soll man dazu noch sagen?
Film genial, Schauspieler genial, Story genial, es ist einfach einer der besten Filme der Neuzeit! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Blablablub veröffentlicht
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