Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Dämonentor, 29. Oktober 2007
Die Geschichte dürfte bei Band 6 nun mittlerweile allen Freunden und Interessierten der Serie NECROSCOPE bekannt sein, deswegen werde ich sie hier nicht noch einmal aufrollen. Es geht hier vielmehr um die nunmehr 6. Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte, welche Brian Lumley ins Leben gerufen hat. NECROSCOPE ist eine fantastische Ausarbeitung des Vampirthemas, manches Mal etwas deftig und kurios, doch oftmals spannend und absolut begeisternd. Die Folge 6 beschreibt die Geschehnisse in einer Forschungsstation unter dem Ural. Dort experimentierten Russen mit einem energetischen Abwehrschild, welcher sich aber wegen eines Baufehlers katastrophal beim ersten Test auswirkte. Der Schild kam nicht zu Stande, die Energie implodierte und riss Menschen und Maschinen ins Nichts. Übrig blieb ein Loch im Raum, ein Zugang zur Dimension der Vampyri. Was folgt ist eine sehr unerfreuliche Begegnung mit Vampyri der unterschiedlichsten Art und dem Problem, das Loch nicht schließen zu können. Das Hörbuch beginnt leider am Anfang etwas langatmig mit Erklärungen und Beschreibungen, bis den endlich die Spannung steigt. Auch dass es sich hier nur um einen einzelnen Schauplatz handelt, macht die Geschichte nicht eben super - spannend. Die Highlights sind schnell erreicht und die Geschichte stoppt nach 4 CDs etwas unbeholfen und lässt den Zuhörer mit einem: kommt da nicht noch mehr - jetzt wird es doch spannend" zurück. Der Leser Lutz Riedel hat wieder einmal sein Bestes gegeben, was man auch hört und das ist schön so, doch es hilft diesem Interimsteil nicht aus der Klemme, da hilft nur Teil 7 ... und auf den müssen wir alle noch warten, doch dann geht es los mit der Erkundung der Welt der Vampyri. Alles in allem für Fans der Serie in Ordnung, wenn auch etwas schwach und bei weitem nicht so deftig und aggressiv wie seine Vorgänger. Empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
4.0 von 5 Sternen
Spannende Fortsetzung, 25. November 2007
Im sechsten Hörbuch dieser hochwertigen Serie steht eigentlich nicht Harry Keogh als Hauptfigur im Mittelpunkt, sondern der Agent Michael "Jazz" Simmons. Brian Lumley schuf mit "Das Dämonentor" eine spannende Mischung aus Horror- und Spionagethriller, die auch ein wenig an Star Gate erinnert. Die Stärken des Autors liegen in seinen düsteren Szenarien und der klaren, bildhaften Sprache. Perfekte Vorrausetzungen für ein spannendes Hörbuch. Als Neuling in der Serie Necroscope sind die Passagen mit der eigentlichen Hauptfigur der Serie, Harry Keogh, nicht immer leicht zu verstehen oder nachzuvollziehen. Ansonsten hat man aber auch als Nichtkenner der Materie seinen Spaß an dem Text, der sehr lebhaft und mitreißend von Lutz Riedel gelesen wird. Das Label LPL-Records hat den Sprecher sicherlich nicht umsonst seit Band 3 als Stammsprecher engagiert. Die markante und angenehme Stimme, die der Mime schon Jan Tenner aus der gleichnamigen Hörspielserie und Kommissar Will Mallmann aus der Serie John Sinclair lieh, ermöglichen dem Hörer sich zurückzulehnen und die Ereignisse bildlich vor seinem geistigen Auge entstehen zu lassen. Mit der richtigen Betonung zum richtigen Zeitpunkt und viel Elan ist Riedel bei der Sache. Er verleiht jedem Charakter seinen eigenen Sprachrhythmus, so dass der Hörer nie in die Verlegenheit kommt, nicht zu wissen welche Person gerade spricht. Mit insgesamt vier CDs und einer Gesamtspieldauer von 302 Minuten ist das Hörbuch auch keinesfalls zu lang. Wegen der Geradlinigkeit der Story kommt man auch nach einigen Pause wieder gut in das Geschehen hinein. Zudem sind die Tracks auch nicht zu lang ausgefallen, so dass man einzelne Szenen schnell anwählen kann. Die Musik ist stimmig und wird sehr dezent und wirkungsvoll eingesetzt. Bei der Aufmachung sind die Macher ihrem Serien-Layout treu geblieben. In einer stabilen Klapphülle aus Pappe sind die CDs eingebettet, hinter denen sich Hintergrundinformationen zu Sprecher, Autor und Label verbergen. Im beiliegenden Begleitheft ist lediglich das Verlagsprogramm enthalten. Hier wäre es generell hilfreich, wenn Fakten zu der Serie angeboten werden würden. Dies würde dem Laien den Einstieg in die Serie erheblich erleichtern. Fazit: Spannende Fortsetzung der Hörbuch-Adaption von Lumleys komplexer Vampir-Saga. Lutz Riedel ist wie geschaffen dafür die Romane auch dem Lesefaulen nahe zu bringen. Mit insgesamt 302 Minuten gehört das Hörbuch glücklicherweise nicht zu den Mammutwerken, bei denen man auf der letzten CD nicht mehr weiß, was auf der ersten geschah. Für Neueinsteiger gestalten sich lediglich die Passagen mit dem Protagonisten Harry Keogh als schwierig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Minimierter Horror, 13. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Necroscope Bd. 6, Das Dämonentor (Taschenbuch)
Fast annähernd die Hälfte des 172 Seiten starken Buches erzählt die Story des Agenten Jazz Simons (--> Agent 007 James Bond läßt grüßen). Danach Horror im Mittelmass (--> Steven King als Reverenz!!!). Das Produkt ist eindeutig zu teuer für die inhaltliche und qualitative Präsentation (Taschenbuch in Low-Print-Quality!). Mein Urteil: Höchstens 2 Sterne (--> Das Buchcover verdienst dabei mindestens 1. Stern).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
|