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Nebraska [Vinyl LP] [Schallplatte]


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Musik

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Bruce Springsteen - We Take Care Of Our Own

Biografie

Sänger, Musiker und Songwriter Bruce Springsteen wurde am 23. September 1949 in Long Branch im Bundestaat New Jersey geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Freehold, New Jersey, als ältester Sohn von drei Geschwistern. Neben der katholischen Erziehung prägte vor allem die Working Class-Mentalität des Elternhauses den Heranwachsenden.

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Produktinformation

  • Vinyl
  • Erscheinungsdatum: 1982
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: CBS Records
  • ASIN: B004GJU7YK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 677.101 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

Bruce Springsteen Solo-Album, mit deutschen Textübersetzungen. 10 Songs:

Side 1:
Nebraska
Atlantic City
Mansion on the Hill
Johnny 99
Highway Patrolman
State Trooper

Side 2:
Used Cars
Open All Night
My Father's House
Reason to Believe


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. September 2004
Format: Audio CD
Bruce Springsteen lässt uns mit diesen Aufnahmen so nah an sich heran wie nie zuvor.
Das Album entstand Anfang 1982 als Bruce mit einem Vierspurrecorder ein paar Demoversionen aufnahm. Als die Songs mit der Band eingespielt wurden, kam er zu dem Schluss, dass diese Versionen die wirklich authentischen sind und beschloss, sie so wie sie sind zu veröffentlichen.
Das Resultat ist ein Meisterwerk. Die Songs werden getragen von seiner Stimme und vom bittersüßen Mundharmonikaklang. Sie sind ungeschmückt und es bleibt umso mehr Platz für die bitteren Wahrheiten, die sie in sich tragen. Sie sind karg und mächtig zugleich. Das Coverfoto spiegelt die Athmosphäre wider.
Faszinierend ist das bleibende Gefühl, bei den Aufnahmen dabei gewesen zu sein.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 14. Januar 2000
Format: Audio CD
Was konnte der inzwischen überall als 'der Boss' bekannte Bruce Springsteen nach seinem digital eingespielten und sehr erfolgreichen THE RIVER (1981) überhaupt noch machen, um im Pop-Zirkus nicht am eigenen Starkult zugrundezugehen? Die Antwort darauf war so einfach wie mutig, nämlich ein ruhiges Soloalbum, auf dem Springsteen ganz alleine mit Gitarre und Mundharmonika über ein angeschlagenes Amerika singt, das sich nur durch Aussaugen seiner Bevölkerung über Wasser hält. Im Vokabular am Folk-Hero Woody Guthrie und an Hank Williams orientiert, im Gesang an den frühen Dylan erinnernd, und dazu stark die Bibel miteinbeziehend, liefert der Boss mit NEBRASKA sein intimstes und bedrückendstes Werk: "My Father's House" erweitert den Zyklus von Springsteens Liedern über das oft erdrückende Erbe der Väter; "Atlantic City" beschreibt eine Zukunft ohne Aussicht für junge Arbeitslose, die sich nur noch in Kriminalität flüchten können. Alle Stücke sind dabei mit ungeheurer Intensität gespielt, kommen in unmißverständlicher Sprache (und manchmal im Predigerton) auf den Punkt, unterstreichen in ihren spartanischen Arrangements den Aussagegehalt. Bei allen düster-unbehaglichen Facetten seines Porträts hat Bruce auch noch den Mut, das Album mit "Reason To Believe" abzuschließen. NEBRASKA, das ist überall in den USA (und nicht etwa auch bei uns?) - aber auch eine glaubwürdige Meisterleistung zum strategisch wirkungsvollsten Karrierezeitpunkt. Ein echter Klassiker. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von junior-soprano TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 17. April 2004
Format: Audio CD
Ein Roadmovie als Hörspiel, ein großer amerikanischer Roman in wenigen Worten erzählt - „Nebraska" ist ganz große Kunst! Nur der letzte Song „Reason to believe" ist Springsteen-typisch, alle anderen Lieder sind musikalisch so karg wie die Landschaften, die er besingt und so einfach gestrickt, wie die Charaktere, deren Geschichten er erzählt. Mörder, die keine Reue für ihre Taten empfinden. Männer, die an ihren Schulden zu Grunde gehen. Arbeitslose, die den Kopf verlieren. Gestrandete, Depressive, Verlierer. Manche sind einem sympathisch, andere sind einfach nur da. Hier kommt alles zusammen, was in den USA nicht funktioniert. Ein tiefschwarzes und nachdenkliches Album. Ein Unwetter, mit einem Lichtstrahl am Ende.

Wer nur den Über-Amerikaner Springsteen mit seinen großen Hymnen mag, wird wenig mit diesem Album anfangen können. Eventuell sollten diese Hörer sich erst „Darkness on the edge of town" gönnen, das liegt musikalisch ziemlich in der Mitte zwischen „Born in the USA" und „Nebraska".
„The ghoast of Tom Joad" von 1995 ist eine Art Fortsetzung von „Nebraska", leider nicht so großartig wie dieses Album hier, aber ebenfalls hörenswert.
Anspieltipps: Atlantic city, Johnny 99, State trooper
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter-Thilo Hasler HALL OF FAME REZENSENT am 1. August 2002
Format: Audio CD
Definitiv Springsteens beste CD. Bereits wenn ich das Album aus dem Schrank ziehe und mein Blick auf das Cover fällt, werden zahllose Erinnerungen hochgekehrt. Schwarz-weiß ist das zerschlissene Coverfoto, die Schrift in übergroßen roten Lettern. Ein Blick aus dem Wageninneren, die Straße verliert sich am Horizont im Leeren. Kein strahlender Himmel, statt dessen Wolken, wie "un-amerikanisch", immerhin erschien Nebraska 1982 inmitten des Kalten Krieges, da wurden von Künstlern in der Regel weniger kritische Aspekte gefragt. Auf der Motorhaube liegt schmutziger Schnee, das Licht ist diffus. Ein schmuckloses Stück Land, und genau diese Stimmung wird in der Musik widergespiegelt.
Auf Nebraska kehrt Springsteen der E-Street-Band zum ersten Mal den Rücken zu. Es ist sein erstes Solo-Album, voller Balladen, nichts als Springsteens Gitarre und seine Mundharmonika. Es geht um den einfachen Mann von der Straße, der keine Zukunft mehr hat ("Thunder Road") und sich täglich aufs Neue motivieren muss ("How at the end of every hard earned day - People find some reason to believe"). Es geht um die Armen, die ihren Stolz nicht verloren haben ("Mansion On The Hill"), es geht um Autobahnpolizisten, aber auch ein Serienkiller kommt zu Wort ("Johnny 99"). Es geht um einfache Alltagseindrücke, um den Mond, um das Rauschen der Kornfelder im Wind.
Bezeichnend ist, dass Nebraska keinen echten Hit vorzuweisen hat - insofern wird sich Springsteen untreu, wurde er doch wenige Jahre zuvor als „Zukunft des Rock 'n' Roll bezeichnet. Nebraska ist ein künstlerisches Gesamtwerk, ein Roadmovie, den zu mögen weniger eine Frage des musikalischen Geschmacks ist als eine Frage der Lebenseinstellung.
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