Nebraska [OV] 2013

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From Academy Award winner Alexander Payne, comes the story of a father and his adult son who embark on a journey to claim a million-dollar prize. What begins as a fool's errand becomes a search for the road to redemption.

Darsteller:
Bruce Dern,Bob Odenkirk
Laufzeit:
1 Stunde, 54 Minuten

Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Alexander Payne
Darsteller Bruce Dern, Bob Odenkirk
Nebendarsteller Stacey Keach, June Squibb, Will Forte
Studio Paramount
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von j.h. TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. September 2014
Format: Blu-ray
Woody Grant (Bruce Dern) ist bald 80, leicht senil und langjähriger Alkoholiker, der aus gesundheitlichen Gründe dabei nun etwas kürzer treten muss. Nur ein Bier hin und wieder - Bier ist doch kein Alkohol. Als er einen der üblichen Lotterie-Werbebriefe mit Versprechen auf einen Sofort-Gewinn von 1 Million Dollar (das Kleingedruckte übersieht er natürlich) erhält, macht sich der inzwischen führerscheinlose Woody zu Fuss von Billings (Montana) auf in Richtung Lincoln (Nebraska). Die Polizei holt ihn zurück und verständigt den jüngeren Sohn David (Will Forte). Der durchschaut natürlich das leicht betrügerische Anschreiben, begibt sich aber dennoch gegen den Willen der Mutter mit Woody auf große Fahrt. David, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde, flieht ein Stückweit auch vor der eigenen Einsamkeit und will vor allem etwas Zeit mit seinem Vater verbringen, den er als Kind für seinen Alkoholismus verachtete. Bei einem Zwischenhalt in Woods Heimatstadt Hawthorne spricht der Alte über seinen vermeintlichen Reichtum und umgehend versuchen Fremde wie Verwandte, etwas von Woodys Vermögen abzubekommen ...

Alexander Payne (*1961) gelang ein wunderbares Roadmovie vor dem Hintergrund einer durchaus schwierigen Vater-Sohn-Beziehung. Die US-Provinz zeichnet er dabei mit einer Mischung aus Zynismus und Hoffnungslosigkeit. Es ist nicht mehr das "freie Land" von einst, in dem nun sichtbar Perspektivlosigkeit und Verfall den Lauf der Zeit bestimmen. In stilvollen Schwarz-Weiß-Bildern gefilmt bietet NEBRASKA faszinierende Landschaftspanoramen und zeichnet die handelnden Personen farbiger, als es eine Aufnahme in Technicolor vermögen würde.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 9. Juli 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Kameramann Phedon Papamichael (Sideways, Walk the Line, The Ides of March) ist für die grandiosen schwarz-weiß Bilder in Alexander Paynes bislang bestem Film "Nebraska" verantwortlich. Der Film wurde sechsmal für den Oscar nominiert, auch Papamichael wurde diese Ehre zuteil. Doch sowohl er als auch die Hauptdarsteller Bruce Dern, Nebendarstellerin June Squibb, Drehbuchautor Bob Nelson und Payne selbst gingen leer aus. Auch der Preis für den besten Film ging an "12 Years a Slave" von Steve McQueen. Dennoch ist es unbestreitbar, dass Alexander Payne einen echten Klassiker des amerikanischen Kinos geschaffen hat. Die Geschichte ist rührend, ohne jemals in Kitsch abzugleiten. Dies gelang vor allem durch die großartigen Darstellerleistungen von Bruce Dern und June Squibb. Aber auch Willl Forte und Bob Odenkirk als die beiden Söhne darf man gerne lobend erwähnen. In der Geschichte geht es vor allem um den einfachen Mann, um den amerikanischen Alltag. Der inzwischen alte und leicht senile Alkoholiker Woody Grant (Bruce Dern) ist fest davon überzeugt, dass er eine Million Dollar in einer Lotterie gewonnen hat. Dabei findet Sohn David (Will Forte) mit einem Blick auf den besagten Werbebrief heraus, dass es sich ledliglich um ein Lockangebot für ein Zeitschriften-Abonnement handelt. Doch der alte Kauz lässt sich unbeeindruckt von der Meinung seiner Mitmenschen. Seine resolute Frau Kate (June Squibb) ist völlig überfordert, denn Woody wird inzwischen täglich von der Polizei auf der Straße aufgelesen, der Alte will den Weg von Billings, Montana nach Lincoln, Nebraska notfalls zu Fuß gehen. Schliesslich gewinnt man ja nicht täglich eine Million Dollar. Ist der Umzug in ein Pflegeheim unumgänglich ?Lesen Sie weiter... ›
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Linden TOP 1000 REZENSENT am 8. Juni 2014
Format: Blu-ray
Woody Grant, seines Zeichens Rentner, Alkoholiker und Träumer, erhält eine Mitteilung das er eine Million Dollar gewonnen hat.
Also macht er sich zu Fuß auf von Billings/Montana nach Lincoln/Nebraska wo er das Geld abholen soll.
Auf dem Weg dorthin wird er allerdings von einem Polizisten aufgehalten der ihn sicherheitshalber in eine Zelle verfrachtet wo er von seinem jüngsten Sohn abgeholt wird. Dann gehts wieder nach Hause zu seiner grantigen Frau.
Sein Sohn David will die Chance aber nutzen den Kontakt zu seinem Vater zu vertiefen und bietet an ihn nach Lincoln zu fahren.
Woody nimmt an und so machen sich beide auf zu einem Roadtrip der etwas anderen Art.
Auf dem Weg nach Lincoln machen sie u.a. am Mt. Rushmore halt und besuchen bizarre Verwandschaft und alte Freunde.
Als selbige erfahren das Woody wohl Millionär ist verfolgen sie aber andere Pläne als ein Familientreffen....gut das David dabei ist der seinen sturen Vater immer mehr ins Herz schließt.

Vorab:
The Straight Story von David Lynch ist neben Broken Flowers von Jim Jarmusch und Into the Wild von Sean Penn mein absoluter Favorit in Sachen Roadmovie.
Beide Filme ähneln sich auch ein wenig den im Grunde will ein alter Mensch von A nach B.
Also Vergleiche ich alle ähnlichen Filme mit The Straight Story.

Zum Film:
Kommt Nebraska von Alexander Payne (u.a. The Descendants + Sideways) an eben jenen Lieblingsfilm heran?
Nein!
Das heißt aber nicht das dieses in Schwarz-Weiß gehaltenen Roadmovie schlecht ist...im Gegenteil.
Nebraska glänzt durch Melancholie, Humor, Dialoge und Atmosphäre.
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