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Nebra [Audiobook] [Audio CD]

Thomas Thiemeyer , Franziska Pigulla (Sprecherin)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD: 1 Seiten
  • Verlag: Argon Verlag GmbH; Auflage: 1 (12. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386610720X
  • ISBN-13: 978-3866107205
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 308.470 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Thiemeyer
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Ausnahmezustand am Brocken im Harz: Die Walpurgisnacht steht bevor. Spinner, Touristen und Wissenschaftler wappnen sich für die lustige Hexenhatz. Auch die Archäologin Hannah Peters ist auf dem Weg zum Brocken, sie untersucht eine Verbindung zwischen der Walpurgis-Tradition und der Himmelsscheibe von Nebra. Nachdem ein mysteriöser Fremder Hannah in viele Geheimnisse rund um den Brocken einweiht, tritt eine uralte Sekte auf den Plan, die nicht wenger will als die Welt zu zerstören. Ganz schön starker Tobak, den uns Thomas Thiemeyer da serviert - doch sein Mystery-Thriller funktioniert. Sympathische Figuren, ein Augenzwinkern hier und da sowie eine schier endlose Phantasie des Autors machen die Lektüre zu einem kurzweiligen Vergnügen. (am) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Walpurgisnacht. Schneestürme verwüsten das frühlingsgrüne Land. In den Tiefen des Berges will eine archaische Kraft entfesselt werden. Doch noch fehlt das entscheidende Element ...

Rund um den Brocken im Harz bereiten sich Hotels und Gemeinden auf den Touristenrummel zu Walpurgis vor. Auch die Archäologin Hannah Peters ist dort unterwegs; sie soll im Auftrag des Landesmuseums die geheimnisumwitterte Himmelsscheibe von Nebra erforschen, einen sensationellen bronzezeitlichen Fund aus der Gegend - und kommt keinen Schritt weiter. Was sie nicht wissen kann: Die Scheibe ist das Objekt der Begierde eines dunklen Kultes, der in den Höhlen des Harzgebirges seit langem darauf lauert, einen alles vernichtenden Ritus zu zelebrieren. Als Hannah einen Mann kennenlernt, der das Gebirge wie seine Westentasche zu kennen scheint, kommt endlich Bewegung in ihre Forschungen. Doch dann ist die Scheibe plötzlich verschwunden. Unwiderruflich wird Hannah hineingezogen in die Machenschaften jener uralten Sekte, und schon bald kündigen seltsame Himmelserscheinungen eine Walpurgisnacht an, die nie wieder enden wird ...


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Kundenrezensionen

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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Auch Thiemeyers neuester Abenteuerroman ist wieder ein Garant für beste Unterhaltung. Geschickt verknüpft der Autor Fiktion, Wissenschaft und Okkultismus zu einer hochspannenden Geschichte, so dass sich oftmals nur schwer sagen lässt, was wirklich und was erfunden ist.

Diesmal verschlägt es die Archäologin Hannah Peters (die bereits das Geheimnis von "Medusa" untersucht hat) in den Harz, wo sie dem Rätsel der mysteriösen Himmelsscheibe von Nebra auf die Spur kommen will. Dabei stößt sie auf einen uralten Kult, der ihre Entdeckungen um jeden Preis verhindern möchte. Bald schon muss Hannah nicht nur um ihr Leben kämpfen, sondern auch die Welt vor schlimmem Unheil bewahren. Denn wenn sie scheitern sollte, droht uns allen der Zorn einer gewaltigen Macht ...

Wieder einmal versteht es Thomas Thiemeyer, den Leser von der ersten Seite an in seine Geschichte zu ziehen, so dass man kaum noch davon loskommt. Eigentlich hatte ich am Freitagnachmittag nur ein wenig reinlesen wollen, nun ist Samstagnachmittag, ich bin am Ende der Geschichte angekommen und fühle mich wie nach einer wilden, erlebnisreichen Achterbahnfahrt. Hat Spaß gemacht!

Schön finde ich übrigens, dass der Autor sein hollywoodreifes Abenteuer diesmal in Deutschland stattfinden lässt. Denn auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft verbergen sich doch so einigerlei schaurig-schöne Geheimnisse ...

Fazit: Wer einen spannenden Abenteuerthriller aus Deutschland sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. Ganz klare Kaufempfehlung! Und das Cover (vom Autor selbst entworfen) ist mal wieder ein echter Hingucker.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Tja, wie hab ich mich auf Nebra gefreut...
Thomas Thiemeyer war gerade dabei eines meiner Lieblingsautoren zu werden, nachdem ich Reptilia und Magma gelesen habe.

Tolle Atmosphäre, gute Charaktere, angenehmer Schreibstil und gerade bei Magma eine bombastische Story.
Die Vorfreude auf Nebra war somit riesig. Vor allem nachdem ich erfahren habe, dass sein neues Buch in Deutschland, im Harz spielt.

Gleich zu Beginn geht es auch ordentlich los: Keine langweilige Charaktereinführung sondern eine gruselige Höhle, spannende Atmosphäre und sofort schockierende Geschehnisse. Was will man mehr?
Und das war's dann auch erst mal.
Es folgen unzählige Hin- und Herfahrten von Halle in den Harz und zurück, um in Museen und Restaurationswerkstätten den historischen Kram um die Himmelsscheibe durchzuackern.
Eine kurze Fahrt nach Irland (der Leser soll sich ja nicht über mangelnde Schauplätze beschweren) um sich -sie ahnen es schon- weitere Fundstücke und Infos zur Himmelsscheibe zu holen.
Langsam wird's ein bisschen öde...

Hier lässt Thiemeyer natürlich keine Gelegenheit aus, mit seiner Recherchearbeit zu protzen.
Straßennamen und Gegebenheiten in Halle, alle Örtchen rund um den Brocken, örtliche Gepflogenheiten bis hin zum Schierker Feuerstein (der lokale Kräuterschnaps) werden pingelichst aufgezählt.

Fast alle Protagonisten wirken aalglatt, die meisten sehen natürlich unglaublich gut aus und entsprechen 100% ihrem Stereotypen. Ok, für tiefe Charakterstudien war Thomas Thiemeyer noch nie die erste Wahl.

Alles eigentlich noch nicht so schlimm, aber irgendwie passiert lange Zeit erst mal nichts wirklich spannendes.

Man erahnt viel zu früh, woher die Gefahr kommt und wohin das alles führen soll.
Das meiste was der Fantasie des Autors entsprungen ist, wirkte entweder geklaut oder total hanebüchen. Ich bin übrigens wirklich kein Realitätsfanatiker und fand "Die Stadt der Regenfresser" wirklich toll. Aber für einen Roman für Erwachsene ging es mir manchmal einfach zu weit.

ACHTUNG SPOILER ANFANG
Vielleicht fehlt mir auch einfach die Fantasie, wenn ich mir einen Schamanen vorstellen soll, der in kompletter Fellmontur und Kriegsbemalungen mit zwei kotbeschmierten Wolfsmenschen in Halle ein Relikt aus einem Tresor klauen will.
SPOILER ENDE

Dazu kommt die absolut vorhersehbare Story. Ich weiß nicht, warum der Autor so früh so eindeutige Hinweise (äußerliche und charakterliche Eigenschaften) auf den Bösewicht gibt. Ich gehöre schon zu den Lesern, die praktisch nie vor der Auflösung den Mörder eines Krimis erraten.

Neue Charaktere, wie z.B. die Polizistin mit ihrem unerfahrenen Partner, müssen ebenfalls (aalglatt) beschrieben werden, bringen aber weder frischen Wind noch die Story voran. Ich hätte es verstanden, wenn sie zumindest am Ende entscheidend zur Handlung beigetragen hätten.

Der Showdown wird natürlich nicht über eine interessante oder irgendwie intelligente unerwartete Storywendung zum Abschluss gebracht, sondern über Action-Sequenzen, von denen man heutzutage schon von schlechten Hollywood-Movies genervt ist und die in Büchern erst recht nicht funktionieren. (Eigentlich der Grund, warum ich Bücher lese)
So kann die Hauptprotagonistin Hannah Peters noch mal zeigen, wie übermenschlich (ein Adjektiv, das der Autor in diesem Zusammenhang selbst gern benutzte) mutig, schnell und stark sie ist.

Auch der Schreibstil ließ diesmal ein wenig zu wünschen übrig. Kaum ansprechende, bildliche Beschreibungen, dafür ständige Wiederholungen und mäßige Wortvielfalt. "...und reckte ihr Kinn hervor" hab ich geschätzte 5 mal gelesen, was wohl die Trotzigkeit und das Selbstbewusstsein der Frau Peters beschreiben sollte.

Klar, ist natürlich alles Geschmackssache und ich schließe nicht aus, dass sich der eine oder andere Thiemeyer-Fan wieder gut unterhalten fühlt. Für mich war es allerdings eine Enttäuschung. Ein Teil meiner Kritik ist vielleicht auch "Meckern auf hohem Niveau", da ich wirklich viel erwartet, aber in meinen Augen nicht viel bekommen habe.

Bei aller Meckerei gebe ich dem Buch zwei Sterne, da einige Passagen auch Spaß gemacht haben und das Thema Himmelsscheibe und Brocken eine gute Idee war.

Hardcore-Thiemeyer Fans können zugreifen, allen anderen würde ich eher zu den anderen Werken raten. Lust auf Sci-Fi / Fantasy - Elemente sollte generell bei Thiemeyer Büchern vorhanden sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Blutige Walpurgisnacht 15. Juni 2010
Format:Taschenbuch
Thomas Thiemeyer ist durch seine bisherigen Bücher Medusa, Reptilia und Magma (alle im Knaur Verlag erschienen) mittlerweile bekannt für sorgfältig recherchierte Thriller mit einem leichten Anhauch von Mystik.

Seine bereits bekannte Protagonistin Hannah Peters findet sich in ihrer Eigenschaft als Archäologin Schritt für Schritt wieder in der Beschwörungszeremonie einer uralten Sekte, deren Schamane das alte, heilige Tor für den altbabylonischen Winddämon nach tausenden von Jahren wieder zu öffnen versucht.
Eine Schlüsselrolle spielt die, aus der Bronzezeit stammende, Himmelsscheibe von Nebra, die dem Buch auch ihren Titel gibt.

Im beschaulichen Harz beginnen nicht nur die Vorbereitungen für die 500 Jahrfeier der Walpurgisnacht auf und um den Brocken herum, innerhalb des Brockens beginnen ebenso die Vorbereitungen für das dunkle Ritual. Nicht nur das archäologische Einzelstück der Himmelsscheibe ist dabei das Objekt der Begierde für den uralten Kult, auch Hannah selbst, ihr neuer Liebhaber und ihr ehemaliger Lebensgefährte, geraten in den Fokus der Ereignisse. Schamanismus, die Seherin des Kultes, Wesen in Wolfsfellen mit Kräften, die die eines normalen Menschen weit übersteigen, ein pensionierter Kriminalkommissar und drei alte Freunde, die gemeinsam ein dunkles Geheimnis verbindet, machen sich auf jeweils unterschiedliche Wege in und um den Brocken im Harz herum. Die einen, um die Beschwörung zu vollenden, die anderen, um das Rätsel zu lösen.
Gefährlich wird es bald für alle Beteiligte.

Wie in seinen anderen Romanen zeichnet sich Thomas Thiemeyer auch hier durch eine profunde Detailkenntnis des wissenschaftlichen Hintergrundes auf. Eine ganze Reihe von Theorien im Blick auf die rätselhafte Himmelscheibe von Nebra bindet er fundiert in die Handlung seines Thrillers ein. Theorien, die durchaus widersprüchlich seit Jahren im Raume stehen und die in seiner Geschichte überraschende Wendungen und neue Hintergründe erfahren.

Sprachlich ist sein Stil einfach und plakativ strukturiert. Der erste Teil des Buches leidet in dieser Hinsicht ein wenig. Durch seine Art der direkten und knappen Beschreibung der Abläufe, Handlungen und der beteiligten Personen erhält die Geschichte wenig subtile Elemente, die eine sich steigernde Spannung aufbauen könnten.
Im zweiten Teil, in dem, etwa ab der Mitte des Buche, das überaus spannende und gelungene "Grande Finale" mehr und mehr vorbereitet wird, nimmt das Buch dann aber durchaus Fahrt auf, sicherlich auch durch eine Vielzahl von spannenden Momenten, deren Dichte sich merklich steigert.

Gut recherchiert, verständlich, knapp, zum Teil ein wenig zu vordergründig geschrieben, mit einem überraschenden Ende versehen und getragen von Personen, die durchaus erkennbar und individuelle gezeichnet sind, im Gesamten ein Stück informative und gute Unterhaltung.
(rezensions-seite)
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Die neuesten Kundenrezensionen
schade
leider kein gutes buch, habe mir mehr erwartet viel mehr
der anfang war schon holbrig
aber ich gratuliere mir selbst das ich bis zum schluss durchgehalten habe... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Der Kaktuszüchter veröffentlicht
Action in der Heimat
Wer sagt denn, dass gute Actiongeschichten immer wo anders spielen müssen?
Das Buch ist wirklich spannend und lesenswert. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Joey veröffentlicht
Guter Schreibstil
Es gibt viele Autoren, bei denen man jede Zeile zweimal lesen muss um sie zu verstehen. Thiemeyer schreibt dermaßen gut, dass sich das Buch fast von selbst liest. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von M. Nieder veröffentlicht
spannend erzählte Wirklichkeit und Fiktion
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der gerne Krimis und Thriller liest. Spannende Geschichte, die Wirklichkeit und Fiktion miteinander sehr gut verbindet.
Vor 17 Monaten von Thomas Schuster veröffentlicht
Ideengeber
Hallo, Hollywood! Dir gehen die Ideen aus? Dann lies mal die Bücher von Thomas Thiemeyer...

Bessere Vorlagen für einen ausgezeichneten Abenteurfilm gibt es... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Daniel Mucha veröffentlicht
So spannend kann Archäologie sein
Die Archäologin Hannah Peters ist nach Jahren der einsamen Feldforschung auf dem afrikanischen Kontinent in ihr Heimatland Deutschland zurückgekehrt. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Florian Hilleberg veröffentlicht
Schade - da hätte was draus werden können..
Super - dachte ich: Endlich mal etwas mysteriöses mit der Handlung in Deutschland! Aber schade: Thomas Thiemeyer verpasst die Chance; die Geschichte um die Archäologin... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Stefan Frank veröffentlicht
Internationales Format
'Nebra' ist ein ein Thriller, der vieles von dem verwebt, was zum Beispiel explizit das Erfolgsrezept der Romane von Douglas Preston und Lincoln Child oder Michael Crichton... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Sven veröffentlicht
Spannender Thriller aus Deutschland
Nebra ist bereits der 3. von Thomas Thiemeyers Wissenschafts-Thrillern, den ich gelesen habe. Und ich muss sagen, er steigert sich von Buch zu Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Julia veröffentlicht
Gute Romanidee grottenschlecht umgesetzt
Schade um die Grundidee dieses Romans. Um die geheimnisumwitterte Himmelsscheibe aus Nebra ließe sich gewiss ein phantasievoller Thriller stricken. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von MPMelle veröffentlicht
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