Autor des Buches ist Paul Maar, der 1937 in Schweinfurt geboren wurde. Illustriert wurde das Buch von Verena Ballhaus.
Zielgruppe sind Kinder ab sieben bis zwölf Jahren. Die Inhalte des Buches sind der Zielgruppe angemessen.
Das Buch "Neben mir ist noch Platz" erzählt die Geschichte von Steffi, einem deutschen und Aischa, einem libanesischen Mädchen, die eine Freundschaft aufbauen. Beide lernen so die Kultur des anderen kennen. Durch ein Missverständnis wäre ihre Freundschaft fast zerbrochen.
Der Inhalt ist für die Zielgruppe sehr sinnvoll, da in diesem Alter Themen wie Freundschaft, Toleranz und Migranten sehr wichtig und interessant sind. Viele Kinder fragen sich vielleicht, "Wieso kommt ein Kind das kaum deutsch sprechen kann in meine Klasse?", oder "Leben Ausländer anders und wie leben sie?". Diese Fragen kann das Buch inhaltlich beantworten. Es vermittelt die unterschiedlichen Lebensweisen der deutschen und der libanesischen Kultur.
"Neben mir ist noch Platz" ist eine fortlaufende Geschichte. Das Buch ist informativ und enthält mehrere Spannungen. Auch sprachlich ist das Buch der Zielgruppe angemessen. Die Sätze sind verständlich und nicht zu lang. Das Buch ist sinnvoll bebildert.
Ich fand das Buch sehr wahrheitsentsprechend, zum Beispiel den Teil, wo die Fenster der libanesischen Familie eingeschlagen wurden. Auch heutzutage kommt so etwas vor. Das Buch ist gut geschrieben, so dass ich es gerne gelesen habe. Die Zielgruppe ist auch angemessen. Ein Kritikpunkt sind für mich die Bilder, da sie für mich nicht immer ansprechend wirkten, doch das ist Geschmackssache. Das offene Ende finde ich dann gut, wenn man die Kinder ihre Meinung zu der Situation sagen lässt, was sie tun würden, oder was sie glauben, was geschieht.
Im Großen und Ganzen würde ich das Buch weiterempfehlen.