Als Fan von ostfriesischen Kriminalromanen (auch mit einen starken persönlichen Bezug zu Norderney) war ich sehr gespannt auf das Buch.
Leider konnte ich jedoch überhaupt keinen Spaß an ihm finden.
Das Buch beginnt mit einem Abarbeiten von Kurzbiografien diverser Personen, deren Verknüpfung auch nach 40 Seiten (es werden immer noch irgendwelche Personen vorgestellt) nur in Ansätzen erkennbar ist (außer, dass sie alle Bezug zu Baltrum haben).
Dabei verliert sich der Autor ermüdend in Details, die offensichtlich nicht relevant für die Story sind.
Nach rund 50 Seiten habe ich verärgert aufgegeben (was mir eigentlich sonst nicht passiert).
Bei einem letzten auszugsweisen Lesen zwischendurch und am Ende des Buches hat sich gezeigt, dass der Erzählstil scheinbar durchgehend sprachlich einfach und fantasielos formuliert ist und dass das Buch so langweilig aufhört, wie es anfing.