Ich möchte hiermit jeden vor diesem Buch warnen, der abhängig beschäftigt mit Ökonomie zu tun hat. Er wird von nun an alles in Zweifel ziehen, was man ihm ausbildungsmäßig beigebracht hat und was seine Vorgesetzten von ihm erwarten, nämlich das, was er gegen Geld zu tun verpflichtet ist, auch weiterhin mit seinem Gewissen vereinbaren zu können.
Dagegen sollte jeder Politiker, der sich bei seiner Arbeit mit wirtschaftlichen Problemen herumschlagen muss, dieses Buch auswendig lernen, um so davon informiert zu werden, wie ihn die Finanzlobby zu benutzen versucht und in welches Korsett er sich in finanziellen Dingen automatisch gepresst sehen muss.
Aber es ist auch hier wahrscheinlich wieder so, wie immer: Nur die, welche hier mit ihren Machenschaften angeprangert werden, haben die Zeit dazu, sich damit zu befassen. Nur sie können es sich leisten, das ernst zu nehmen, was der Autor uns mitteilt. Daraufhin können sie dann wieder neue Vernebelungstaktiken entwerfen lassen, mit denen dann wiederum verhindert werden kann, was uns aus den jeweiligen selbstfabrizierten Krisen helfen würde.
Zeit gewinnen, das ist doch das einzige Ziel unserer Führenden. Davon wurden die Reichen bisher immer reicher und die Armen immer ärmer; (denn bist du reich, hält man dich auch für klug).
Bekanntlich versuchen nur die Dummen die Welt zu verändern. Das Genie nutzt die Katastrophe, womit wohl die Genialität unserer führenden Manager und Bosse hinreichend erwiesen wäre.
Ich habe es doch immer gewusst: Diese ganze Sache mit der Ökonomie ist etwas für die Staatsanwaltschaft. Bert Brecht war auch dieser Meinung, als er meinte, was schon ein Bankraub gegen die Gründung einer Bank sei.
Dieses Buch wurde geschrieben, bevor der Euro eingeführt wurde. Auf den letzten Seiten beschreibt es allerdings genau die wirtschaftliche Situation, in welcher sich der Euroraum infolge der Einführung dieses Euro im Moment gerade befindet. Und es ist geradezu hirnrissig, zu beobachten, mit welcher vernagelten Unverfrorenheit man in Brüssel versucht, dem zu begegnen, indem man genau so weiterwurstelt, wie immer.