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Neandertal, Tal des Lebens
 
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Neandertal, Tal des Lebens [Taschenbuch]

John Darnton
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442440904
  • ISBN-13: 978-3442440900
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 12,6 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 435.725 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Pamir-Gebirge von Tadschikistan verschwindet unter geheimnisvollen Umständen der Paläontologe Professor Kellicut. Als letztes Lebenszeichen schickt er ein Paket. Der Inhalt: ein überraschend gut erhaltener Schädel eines Neandertalers, einer menschlichen Spezies, die seit 40.000 Jahren als ausgestorben gilt. Doch das Alter des von Kellicut geschickten Schädels beträgt nur 25 Jahre! Eine geschickte Fälschung? Oder die Bestätigung einer unglaublichen Vermutung -- daß nämlich ein Stamm dieser Hominiden bis heute überlebt hat!

In Maryland, USA, schrillen am Institute for Prehistoric Research die Alarmglocken. Bei einer von hier gesteuerten topgeheimen Mission muß etwas schiefgelaufen sein. Ziel der Mission: In einem abgelegenen Gebirgstal soll es einen Stamm Neandertaler geben, die über eine ungewöhnliche Gabe verfügen. Sie beherrschen Remote Viewing, die Fähigkeit, mit den Augen eines anderen sehen zu können. Und durch Empathie wissen sie genau, wie es ihrem Stammesgenossen geht. Kein Wunder, daß sich auch die CIA dafür interessiert. Sie steckt hinter dem Institute, und ihr Leiter ist der an den Rollstuhl gefesselte Mr. Eagleton. Eagleton hatte Kellicut in den Pamir geschickt, ohne daß Kellicut wußte, wer sein wahrer Auftraggeber war.

Um eine neue Suchexepedition mit Experten losschicken zu können, ködert Eagleton die einstigen Schüler Kellicuts, Susan Arnot und Matt Mattison. Die beiden, durch eine alte vergangene Liebe verbunden, sind inzwischen als Vertreter zweier konträrer wissenschaftlicher Ansichten über das Verschwinden des Neandertalers erbitterte Rivalen. Sie brechen zu einem gefährlichen Abenteuer auf.

Über die weitere Handlung soll nicht mehr verraten werden. Nur soviel: Sie finden gleich zwei Neandertalerstämme, die einander feindlich gesinnt sind, und von denen einer den beiden Wissenschaftlern das Leben wirklich schwer macht.
Hat die Welt von den lebenden Hominiden erfahren, fragt man sich am Schluß? Nein, denn Susan und Matt schützen die Alternative zum weltbeherrschenden Homo sapiens als eine Art Hoffnung für die Menschheit. Dies erinnert stark an den Schluß von Philip Kerrs Roman Esau, in dem der Yeti geschützt wird. Auch die Neandertaler sind eine Art Yeti.

Fazit: Darntons Roman ist kurzweilig und spannend erzählt; eine Art Thriller mit wissenschaftlichem Hintergrund. Doch wer befürchtet, daß Darnton die wissenschaftlichen Erklärungen und Thesen seitenlang dozierend ausbreitet, sieht sich angenehm enttäuscht. Im Gegenteil. Die beiden Menschenforscher Susan und Matt diskutieren über die Thesen und Ideen auf so lebendige und emotionale Weise, daß zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Das ganze Buch ist auf eine so kunstvolle Weise aufgebaut, daß Darnton eine permanente Spannung erzeugt, selbst in ruhigen Passagen. Der Leser wird mit immer neuen Erkenntnissen und tieferen Rätseln gelockt, daß der Schluß viel zu früh zu kommen scheint. Paläontologen als Nachfahren des Odysseus. Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. --Michael Matzer

Kurzbeschreibung

Im unzulänglichen Gebirge von Tadschikistan verschwindet ein Guerillakämpfer spurlos. Als auch noch eine englische Touristin ermordet aufgefunden wird und sich ein Professor für Paläontologie in Luft auflöst, schrillen in Maryland am Institute for Prehistoric Research alle Alarmglocken. Irgendetwas muß bei einer geheimen Expedition schiefgegangen sein. Immerhin geht es um eine unglaubliche Entdeckung:
In einem abgeschiedenen tadschikistanischen Gebirgstal soll ein Stamm von Neandertalern überlebt haben, was einer Sensation gleichkäme. Darüberhinaus sollen diese Neandertaler Gedanken lesen können.

Kein Wunder, daß sich auch der amerikanische Geheimdienst für diese Entdeckung interessiert. Unter strengster Geheimhaltung wird eine Suchexpedition vorbereitet: an der Spitze die beiden Archäologen Susan Arnot und Matt Mattison. Die beiden verbindet eine alte, unglückliche Liebe, heute vertreten die konträre Theorien über das Verschwinden der Neandertaler und sind seitdem erbitterte Rivalen. Nun brechen sie gemeinsam zum größten Abenteuer der Wissenschaft auf...


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Neandertal" 29. Juli 2009
Von R. U. W.
Format:Taschenbuch
Darntons "Neandertal" ist ein packender, atmosphärischer Abenteuer-Roman, der den Vergleich mit Crichton und Co. nicht zu scheuen braucht.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet - sprich: haben Vergangenheit und handeln meist (!) nachvollziehbar -, es gibt spannende Wendungen und hin und wieder knappe wissenschaftliche Exkurse und philosophische Denkansätze, und nicht zuletzt verzichtet der Autor auf allzu krasse Handlungsbrüche und Schachtelsätze - das Buch ist also entsprechend flüssig zu lesen.
Als Goldmann-Taschenbuch (siehe Produktabbildung) macht der Roman auch optisch einiges her.

Empfehlenswert!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Kein Jahr vergeht, in der nicht irgendeine Geschichte über den Yeti, den Sasquatch oder ein anderes intelligentes und menschenähnliches Lebewesen in den Zeitungen der Welt landet. Reinhold Messner erklärt uns jetzt „sein" Yeti sei ein pfeifender Bär, und so werden wir sicher auch in den nächsten Jahren noch mit weiteren Thesen und Erklärungsversuchen konfrontiert werden. Auch John Darnton versucht sich an einer möglichen Erklärung für die hunderten von Geschichten, die auf unserem Planeten kursieren und die alle von solchen Kreaturen berichten. Und so phantastisch sein Ansatz auch klingen mag, er ist keineswegs nur Darntons Einbildungskraft zu verdanken. So scheint er möglicherweise sogar die realistischste Erklärung in sich zu tragen, die bisher diskutiert wurde. Könnte es denn nicht sein, daß einige dieser Wesen nichts anderes sind als Nachkommen der eigentlich als ausgestorben geltenden Vorfahren von uns Menschen? Ja, Darntons Buch gehört nicht zur Fachliteratur dieses Gebietes, es ist ein Roman. Trotzdem entbehrt es nicht einer fundierten Grundlage. Der Autor hat seine Hausaufgaben gründlich gemacht und ausführlich recherchiert. So schafft er es in ein spannendes Buch viele Fakten und tatsächlich real diskutierte Theorien reinzupacken, ohne daß man sich als Leser dadurch überfordert fühlt. Die Charaktere sind vielleicht etwas zu klischeehaft und oberflächlich, das stört aber sicher nur denjenigen, den die Geschichte eigentlich nicht wirklich interessiert. Eine ideale Sommerlektüre und vielleicht die Grundlage, sich etwas mehr mit dem Thema zu beschäftigen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Kleerbaum TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wow! Kaum ein Abenteuer-Roman hat mich derart zu fesseln verstanden wie dieser. Er ist spannend, hat einige nicht zu unterschätzende Horror-Elemente und eignet sich hervorragend dazu, sich an einem Schlechtwettertag damit auf die Couch zu verkrümeln. Der Autor erzählt diese, eigentlich unglaubliche Story in einer so tollen Sprache, das man den Roman nur wiederstrebend aus der Hand legt, weil eigentlich auf jeder nächsten Seite was spannendes passiert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Tolle Geschichte
Tolle Story und fasziniernder Schreibstiel. Das Ende ist leider etwas früh vorhersehbar, daher nur 4 Sterne, aber: Alle, die gerne James Rollins, Preston und Child (Nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juli 2009 von Bücherwurm
Unrealistisch
Dass es unrealistisch ist, in der heutigen Zeit noch Neandertaler auf der Erde zu vermuten, ist klar. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2004 von Sunstorm
Nette Unterhaltung
Das Buch beinhaltet ein paar interessante Ideen zum Thema Entwicklungsgeschichte.
Interessant ist die Idee, daß Neanderthaler die Steinzeit überlebt haben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2003 von J. Hameister
Gefesselt
Das beste Buch was ich bis jetzt gelesen habe. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Lesen Sie weiter...
Am 7. Mai 2002 veröffentlicht
Eine fesselnde Geschichte
Dieses Buch hat mich völlig überzeugt. Ich war von Seite 1 an gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so spannend und gut geschrieben ist es. Lesen Sie weiter...
Am 23. Dezember 1999 veröffentlicht
Interessante Idee wurde zum Flop
Was hätte aus diesem Buch werden können! Doch leider: Unlogik, Dein Name ist John Darnton! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 1999 von Alexander Fechter
spannend, gut lesbar, unterhaltend
Dieses Buch gehört sicher nicht zur gehobensten Weltliteratur. Es ist aber spannend geschrieben und ich war immer neugierig, wie die Geschichte weitergeht. Lesen Sie weiter...
Am 8. Juni 1999 veröffentlicht
Spannend, aber doch seicht.
Der Anfang des Romanes ist sehr spannend. Das Buch ließt sich sehr leicht und ist auch für Nichtkenner der Materie Kryptozoologie sehr verständlich. Lesen Sie weiter...
Am 21. Mai 1999 veröffentlicht
Neandertal lebt
Die Buch-Idee ist fantastisch. Viele Passagen könnten etwas literarischer, runder und ausführlicher in der Beschreibung sein, aber : Die Geschichte und viele ihrer... Lesen Sie weiter...
Am 20. Mai 1999 veröffentlicht
Empfehlenswerter Ausflug nicht nur in die Phantasie
Eine interessante Reise in eine mögliche Vergangenheit die auch zum Nachdenken über die menschliche Psyche anregt.
Am 23. Februar 1999 veröffentlicht
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