Einleitend schreibt Rickels in dem vielleicht schwersten Band der Trilogie:" Given the psychotechnical investments and connections I fought to reconstruct in the 2 preceding volumes, science fiction seems the next best place to excavate. In the works of psy fi, the reproductive mourning assignment gets recast as the ballast dropped of by a more futural force of replication, the force of fantasy that is our ongoíng technologization.(p 6).
Schwierig ist dieser Band, weil er am stärksten die Verflechtung unserer technologischen Zivilisation und Gegenwart mit dem dunklesten Kapitel der europäischen Geschichte zeigt. Unheimliche Gedanken. Auch die Annahme der Verflechtung von "techno-force" und "Mourning" zieht sich durch diesen Band, der zum schwierigsten und zugleich schönsten gehört, was Rickels bisher geschrieben hat. Der Band beginnt bei Goethes Werther und läuft weiter über Schreber zu H.G. Wells zu Alfred Döblin und Alan Turing. Ein wunderbares Abenteuer ist dieser Band. Benjamin Bennett schreibt in diesem Sinne am Ende seiner Einleitung zu diesem Band:"You are never going to have all of this book anyway. The way you in fact are, as yourself, named, scarred, broken, accidental, radically compromised, like modernity itself, is how this book wants ist reader, and how you, the reader, want the book" (XIV)
Dem ist nichts hinzufügen. Ein unfassbar brilliantes Buchprojekt ist an sein Ende gekommen. Alle, die originelle Denkbewegungen lieben, werden hier bestens bedient. 5 Sterne,.