Das Endstille aus Norddeutschland kommen und nicht aus Norwegen, dürfte allen bekannt sein, die mit dem Namen was anfangen können. Doch damit hören die Unterschiede eigentlich schon auf, jedenfalls was die Musik angeht. So herrlich frostig und düster kommen selten Black Metal Scheiben daher, nicht mal, wenn sie aus Norwegen kommen.
Navigator ist sicherlich eingänglicher als die vorrangegangenenen Scheiben, trotzdem tut das der Musik keinen Abbruch. Iblis krächzt sich durch die Lieder, unstützt von gewaltigen Schlagzeugattacken von Mayhemic Destructor. Wachtfels sorgt für die nötige Monotomie die so prägend für Endstille ist. Trotzdem wird die CD an keiner Stelle langweilig, sondern kommt gewaltig daher und überrollt einen Stellenweise, wie ein Artillerieschlag. Definitiv 5 Sterne.