Produktinformation
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| 1. Naughty But Nice |
| 2. Living To Love You |
| 3. Paradise |
| 4. From Zero To Hero |
| 5. I Just Started Being Bad |
| 6. Thank You |
| 7. You're The Kinda Man |
| 8. One More Night |
| 9. Keep Imagining |
| 10. Happy Anniversary |
| 11. You Are My Desire |
| 12. Change |
| 13. Dolce Vita |
| 14. Call Me |
| 15. Ohhh (Private Party) |
| 16. From Zero To Hero |
| 17. From Zero To Hero |
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Vor allem die Balladen ("Living to love you", "Thank you", "Happy Anniversary", "One more night", "Call me") fallen deutlich anders aus als bekannt. Jetzt schlägt Sarah eher die Richtung Soul ein (besonders bei "One more night" und "Thank you", die von einem Gospelchor unterstützt werden). Die Balladen sind nicht allesamt ein Abklatsch von "From Sarah with love", sondern haben endgültig etwas ganz Neues. Das zeichnete sich ja auch schon bei "Living to love you" ab.
Die schnelleren Nummern auf der CD klingen frisch, jung, groovig und gehen sofort ins Ohr. Einige Melodien findet man auf ihrer 1. und 2. LP wieder, jedoch sind sie durch gute Beats und Gitarrenriffs völlig neu in Szene gesetzt.
Auch kleine, musikalische Experimente wie das lateinamerikanisch-orientalisch klingende "You are my desire", das durch eine sexy Melodie wie man sie von Britney Spears kennt, und einem Rap-Part à la Shaggy heraussticht, beweisen eindeutig künstlerische Kreativität.
Auch die anderen Up-Tempo-Nummern zeigen sich tanzbar und leicht angerockt, getragen von Sarahs sexy Stimme.
Einen Pluspunkt gibts auch für das Booklet, das wirklich ausführlich, d.h. mit vielen Fotos und allen Lyriks, ausgefallen ist.
Einen Minuspunkt dagegen für die Tatsache, dass einige Lieder nicht abgerundet sind, sondern entweder plötzlich aufhören und die ganze Zeit vor sich hin plätschern, also keinen (stimmlichen) Höhepunkt haben.
Insgesamt präsentiert sich "Naughty but nice" amerikanisch. Das liegt nicht nur an den souligeren Balladen, sondern vor allem auch an den überwiegenden Up-Tempo-Songs, die fast alle einen kleinen Rap-Part enthalten.
Schade ist, dass Sarah kaum ihr stimmliches Volumen präsentiert. Nur in einigen Songs zeigt sie kurz den Umfang ihrer Stimme.
Ich finde, dass die Balladen etwas schlechter und die schnelleren Lieder besser ausgefallen sind, als auf ihrem Vorgängeralbum.
Fazit: Das Album ist nicht revolutionär, enthält aber durchaus gute Melodien ("Living to love you", "Call me", "Paradise") und Pop-Lieder, die gut "aufgearbeitet" sind. Nichts Neues, aber in guter Verpackung und so noch nicht auf einem Album einer deutschen Künstlerin dagewesen. Sarahs Stimme passt perfekt zu allem Liedern.
Ein Fehlkauf ist diese CD bestimmt nicht.
Anspieltipps: Living to love you, You are my desire, One more night, Dolce Vita
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