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Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität
 
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Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität [Gebundene Ausgabe]

Henning Genz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 364 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser (18. März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446201459
  • ISBN-13: 978-3446201453
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 651.435 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Henning Genz
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Vorsicht! Falls Sie dieses Buch einem lieben Bekannten mit philosophischen Neigungen schenken, könnte es ungelesen liegen bleiben, denn es bietet einigermaßen schwere Kost. Sein Erscheinen in einem Publikumsverlag birgt ein Missverständnis: Es handelt sich bei dem jüngsten Werk von Henning Genz nicht unbedingt um populär geschriebene Wissenschaft, sondern um einen Ausflug des Physikers in die Erkenntnistheorie.

Der Verfasser -- er lehrt Theoretische Physik in Karlsruhe -- wählt zwar seine Beispiele häufig aus der Alltagswelt, aber was er dann aus Pendel, Feder, Mondschein und Sonnenaufgang herausinterpretiert, das verlangt nicht nur große Übung im logischen Denken, der Leser sollte auch wenigstens den Physik-Lehrstoff aus Abiturzeiten noch parat haben, sonst wird er allzu häufig nicht folgen können oder ganze Passagen immer wieder lesen müssen, um zu verstehen, worauf der Verfasser hinaus will.

Der Rezensent jedenfalls, promoviert in einem nicht-mathematisierten Fach, bekennt rundheraus: zwar gab es auf nahezu jeder Seite etwas zu staunen, Genz weiß, was Leute unterhält und verblüfft, verstanden aber habe ich nicht, wie es sich nun dem Verfasser zufolge verhält mit Naturgesetzen und Wirklichkeit, irgendwann ging mir in jedem Kapitel der Faden verloren.

Trotzdem habe ich durchaus Vergnügen an dem Unternehmen gefunden: Genz nimmt den Leser mit auf einen Ausflug in die Geschichte der naturwissenschaftlichen Weltbilder seit der Antike, erlaubt Einblicke in die eigenartige Welt der Teilchenphysik, der Quarks, Elektronen etc., deren Eigenschaften sich wohl beschreiben, aber nicht mehr direkt beobachten lassen. Das klingt vertraut: von solchen Dingen haben die Mystiker aller Zeiten schon immer berichtet. --Michael Winteroll

Kurzbeschreibung

Genz zeichnet in seinem Buch die Entwicklung physikalischer Methoden vor dem Hintergrund wechselnder Weltbilder von der Antike bis zur Gegenwart, von den Griechen und den Babyloniern bis zu Galilei, von Newton und Einstein bis Heisenberg nach. Er entfaltet dabei seine brisante Kernaussage: Die Wirklichkeit der Naturgesetze ist die klarste und härteste aller uns zugänglichen Wirklichkeiten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wie schon bei Steven Weinbergs "Der Traum von der Einheit des Universums" geht es bei "Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen" nur vordergründig um Physik, es ist vielmehr ein philosophisches und wissenschaftstheoretisches Buch. Und es ist ein hervorragendes philosophisches Buch. Henning Genz ist Professor am Institut für Theoretische Teilchenphysik an der Universität Karlsruhe, das garantiert, daß die physikalischen Theorien umfassend und richtig dargestellt werden. Und wirklich: ich lernte viel Neues über die Entstehung des wissenschaftlichen Weltbilds, die Relativitätstheorien, die Quantenmechanik. Doch der große Vorteil dieses Buches ist, daß auch die philosophischen Aspekte angemessen berücksichtigt und diskutiert werden. Da geht es um Platon, Aristoteles, Descartes, Leibniz, Hume, Kant, Russell, Carnap, Popper. Vielleicht geht Genz dabei zu kategorisch davon aus, daß alle Philosophen Position gegen den Realismus beziehen. Das trifft nicht zu.
Ganz wichtig ist dem Autor die Berechtigung induktiver Schlüsse zu untermauern. Entscheidend dafür ist ein Antwort auf die Frage: Weshalb? Dabei gesteht Genz jederzeit zu: Ein sicheres Wissen über die Zukunft gibt es nicht. Aber ein Verständnis der Vergangenheit, am besten durch ein Naturgesetz formuliert, begründet die Erwartungen an die Zukunft.
Wer eine - zugegeben anspruchsvolle - Darstellung des physikalischen / philosophischen Weltbilds aus der Sicht eines engagierten Physikers lesen will, der ist mit "Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen" bestens bedient. Sehr empfehlenswert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anspruchsvoll!!! 2. Februar 2004
Von Kaan
Format:Taschenbuch
Der Karlsruher Prof. H. Genz widmet sich in diesem Buch vorwiegend den Naturgesetzen und deren Beschaffenheit sowie deren Wirkungen auf die uns "erfahrbare Realität". Genz liefert eine Menge an Informationen (die sehr gut recherchiert wurden, s. umfangreiches Litv.) und "versucht" diese dann zusammenhängend zu erklären. Es bleibt leider beim (sehr guten) Versuch! Was natürlich auch daran liegt, dass der behandelte Themenkomplex von den gegenwärtigen Erkenntnissen der Wissenschaft nicht beantwortet bzw. getragen werden kann. Nichts desto Trotz ist dieses Buch lesenwert! H. Genz ist einer der wenigen aktiven Autoren in Deutschland die sich mit deratigen Themen beschäftigen und den "Mut" haben diese zu publizieren. Ein paar mehr von dieser Sorte könnte nicht schaden....
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwieriges 18. Dezember 2002
Von Physikus
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, das Buch ist nicht leicht zu lesen. Das hängt nur zum Teil an den häufigen Verweisen zur Quantentheorie, die vielen nicht vertraut ist. Schlimmer sind der konfuse Aufbau des Buches, der recht eigenartige, tlw. sprachwidrige Schreibstil des Autors, unklare Gedankengänge, uneinheitliche Darstellung - manchmal leicht und locker zu lesen, dann wieder sehr tiefschürfende Betrachtungen. Am meisten störte mich, daß auch nach zwei-maligem Lesen des Buches es mir immer noch unklar war, welche These(n) der Autor unterbreiten wollte. Auch: Warum nicht mal ein paar Förmelchen; das erwartet man doch von einem Physiker.
Trotzdem ist das Buch lesenswert für alle, die sich einige Tage/Wochen mit Fragen an der Grenze zwischen Physik und Philosophie beschäftigen wollen. Jedoch: Gribbin, Barrow, Pais,
Penrose, Vollmer, Randow verstehen sich besser auszudrücken.
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