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Nature via Nurture: Genes, Experience and What Makes Us Human
 
 
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Nature via Nurture: Genes, Experience and What Makes Us Human [Taschenbuch]

Matt Ridley
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Harpercollins UK; Auflage: New Ed (4. Mai 2004)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1841157465
  • ISBN-13: 978-1841157467
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Nature Via Nurture follows on from Matt Ridley's bestselling Genome. He takes on a centuries-old question: is it nature or nurture that makes us who we are? Ridley asserts that the question itself is a "false dichotomy". Using copious examples of human and animal behaviour, he presents the notion that our environment affects the way our genes express themselves.

Ridley writes that the switches controlling our 30,000 or so genes not only form the structures of our brains but do so in such a way as to cue off the outside environment in a tidy feedback loop of body and behaviour. In fact, it seems clear that we have genetic "thermostats" that are turned up and down by environmental factors. He challenges both scientific and folk concepts, from assumptions of what's malleable in a person to sociobiological theories based solely on the "selfish gene".

Ridley's proof is in the pudding for such touchy subjects as monogamy, aggression, and parenting, which we now understand have some genetic controls. Nevertheless, "the more we understand both our genes and our instincts, the less inevitable they seem". A consummate populariser of science, Ridley once again provides a perfect mix of history, genetics, and sociology for readers hungry to understand the implications of the human genome sequence. --Therese Littleton, Amazon.com -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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In the follow-up to his bestseller, Genome, Matt Ridley takes on a centuries-old question: is it nature or nurture that makes us who we are? Ridley asserts that the question itself is a "false dichotomy." Using copious examples from human and animal behavior, he presents the notion that our environment affects the way our genes express themselves.

Ridley writes that the switches controlling our 30,000 or so genes not only form the structures of our brains but do so in such a way as to cue off the outside environment in a tidy feedback loop of body and behavior. In fact, it seems clear that we have genetic "thermostats" that are turned up and down by environmental factors. He challenges both scientific and folk concepts, from assumptions of what's malleable in a person to sociobiological theories based solely on the "selfish gene."

Ridley's proof is in the pudding for such touchy subjects as monogamy, aggression, and parenting, which we now understand have some genetic controls. Nevertheless, "the more we understand both our genes and our instincts, the less inevitable they seem." A consummate popularizer of science, Ridley once again provides a perfect mix of history, genetics, and sociology for readers hungry to understand the implications of the human genome sequence. --Therese Littleton -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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4.0 von 5 Sternen Sensationell! Wirklich Neues über Gene & Charakter, 5. Mai 2003
Matt Ridley, englischer Wissenschaftsautor mit dem anerkannt besten Stil seiner Zunft, wirft sich in den alten Kampf zwischen jenen, die den Menschen durch Vererbung bestimmt sehen wollen, und ihren Gegnern, die Erziehung und Umwelt für prägend halten. Er versucht zu beweisen:
Unser Charakter wird zwar vom elulutionären Erbe stark beeinflusst, aber unsere Gene sind nur Schalter.
Wer draufdrückt, um sie an- oder abzuschalten? Die Umwelteinflüsse. Und: je älter wir werden, um so weniger können die Gene unseren Charakter, unser Verhalten, unser Schicksal beeinflssen, denn im Lauf der Jahre übernimmt der Verstand die Herrschaft über den angeborenen (durch Gene festgelegten) Instinkt.
Deshalb nennt Ridley sein Buch "Nature VIA Nurture". Den alten Slogan "Nature versus nature" hält er nach dem aktuellen Forschungen für absolut überholt. Diese Forschungen aus Biologie, Anthropologie, Psychologie und z. B. Gehirnbeobachtung zitiert er ausgiebig und sehr anschaulich. Aus allen Ecken der Menschen- und Tierwissenschaften holt er sich Beweise dafür, dass der durch Gene ausgelöste Instinkt von der Außenwelt beeinflusst und verändert wird. Nicht immer, aber in gewissen Zeitfenstern während der frühen Jugend, und immer weniger, je erwachsener wir werden.
Anders gesagt: Gene machen geneigt, sie zwingen nicht zu etwas. Sie erhöhen das Risiko auf Brustkrebs oder Alzheimer, aber wer vernünftigt lebt, kann ihren Einfluss minimieren. Sie vererben die Neigung zu einem kriminellen Leben, aber Kinder, die in nicht-kriminellen Familien aufwachsen, werden genauso selten krininell wie ihre Adoptivgeschwister. Gene liefern den Hang zu Jähzorn, Schüchternheit oder Altruismus, aber eine Umgebung, die solche Eigenschaft nicht fördert, schaltet sie nicht an oder dämpft ihren Einfluss.
Wie gesagt: Matt Ridleys Schlussfolgerungen aus den aktuellen Forschungen sind absolut neu. Garantiert wird die Wissenschaftsgemeinde sich heftig darüber streiten - so wie sie seit mehr als 50 Jahren über das Maß streitet, in dem Vererbung unser Leben beeinflusst. Dieser Streit wird spannend. Noch spannender aber ist an Ridleys Buch:
Es erklärt vieles aus dem Leben des Lesers, zeigt ihm, wo er sich durch genetisch bedingte Instinkte leiten lässt und wo er gelernt hat, seinen Verstand ein- und diesen Einfluss auszuschalten. "Nature VIA Nurture" liefert einleuchtende Belege für die Freiheit, die wir im Umgang mit unseren Erbe haben - nicht als Kinder, aber spätestens nach der Lust- und Lovephase ab etwa 30 Jahre. Insofern ist es sogar ein Trostbuch (auch wenn Ridley es wahrscheinlich nicht so gemeint hat): Es zeigt dem Leser, dass seine "jugendlichen Dummheiten" nicht auf Charakterfehlern beruhen, sondern von der Evolution ererbt wurden und deshalb entschuldbar sind - zumindest solange wir daraus lernen.
Ist "Nature VIA Nurture" deshalb ein Ratgeberbuch? Nein, aber es macht eindeutig schlauer, nicht nur intellektuell, zum Mitredenkönnen, sondern fürs ganz private Leserleben.
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4.0 von 5 Sternen Unser Instinkt braucht Erfahrung, 4. Mai 2003
Der Streit ist alt und gleichzeitig brandaktuell: Was bestimmt unser Leben mehr - das genetische Erbe, das uns kaum von den Affen unterscheidet, oder unsere Umwelt, Erziehung und Erfahrung, das tägliche Leben? Anders gesagt: Werden wir von Instinkten beherrscht oder haben wir einen freien Willen?
Darüber wird seit Jahrhunderten gestritten. Die moderne Genetik schien ein für alle Mal zu beweisen: No chance! Auch der menschliche Charakter wird von den ererbten Genen bestimmt. Ob wir Genies werden oder Fließbandarbeiter, Mutter Theresa oder Saddam Hussein - wir können nichts dafür.
Quatsch, sagt der Wissenschaftsautor Matt Ridley. Gene können nur mit Hilfe unserer Umwelt wirken. Erziehung, der Einfluss der Peer-Groups in der Jugend, unsere erwachsene Umwelt - sie alle beeinflussen ihre Wirkung, schalten sie ab und an. Gene sind, so weist er in dem wissenschaftlich hart diskutierten Buch "Nature VIA Nature" (flapsig übersetzt "Gene brauchen Erfahrung") nach, nicht einfach "da" und tun ihre Wirkung unabhängig vor der Umwelt des Menschen, der sie trägt. Sie sind "die Diener der Erfahrung", reagieren höchst sensibel auf das, was ihr Träger erlebt.
Das passt vielen Forschern nicht ins Konzept. Ein großer Teil glaubt nämlich fest daran, dass Gene alles bestimmen. Ein zur Zeit kleinerer hält fest an der Überzeugung, dass Erziehung und Umwelt uns weit mehr prägen als das Erbe der Urzeit. Matt Ridley sammelte quer durch alle Forschungsgebiete, die auch nur am Rande mit menschlichemn Verhalten zu tun haben, Beweise für seinen Kompromiss. Der heißt nicht etwa wie bisher: 50:50, also: wir werden etwa zur einen Hälfte von den Genen gesteuert, zur anderen von Umwelteinflüssen ab der Geburt. Ridley zeigt:
Gene sind Schalter, die z. B. bei einem Kind aus einer Vebrecherfamilie, das in einer Verbrecherfamilie aufwächst, mit größerer Wahrscheinlichkeit angeknipst werden als bei einem Verbrecherkind, dass bei gesetzestreuen Adoptiveltern groß wird. Oder dass Menschen mit Genen zum Aufbau von Fett schlank bleiben, wenn sie in einer Umgebung aufwachsen, in der wenig (oder vernünftig) gegessen wird.
Schon diese beiden Beispiele zeigen: Gene zwingen niemand, sie machen nur geneigt. Ob ihr schlechter oder guter Einfluss (über den guten wurde bisher noch kaum geforscht) wirksam wird, hängt von der Umgebung ab. Nicht nur in der Kindheit, sondern auch bei Erwachsenen.
Wenn das stimmt, ist es eine Sensation, denn bisher hat noch niemand die aktuelle Wirkung der Gene im Erwachsenen so sorgsam abgewogen und so begreifbar und einleuchtend dargestellt. Das macht "Nature VIA Nurture" zu einem Buch, das nicht nur die Diskussion der nächsten Jahre auf seinem Gebiet bestimmen wird. Es hilft auch beim täglichen Leben, weil es uns die aktuellen Entschuldigungen fürs Bösesein nimmt. Außerdem liest es sich wie ein Thriller, denn Matt Ridley ist nicht umsonst schon sechs mal für Literaturpreise vorgeschlagen worden.
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