In weniger als einer Minute können Sie mit dem Lesen von Natur und Zahl auf Ihrem Kindle beginnen. Sie haben noch keinen Kindle? Hier kaufen Oder fangen Sie mit einer unserer gratis Kindle Lese-Apps sofort an zu lesen.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

 
 
 

Kostenlos testen

Jetzt kostenlos reinlesen

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Jeder kann Kindle Bücher lesen  selbst ohne ein Kindle-Gerät  mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 

Natur und Zahl [Kindle Edition]

Bernulf Kanitscheider
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 14,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet
Der Verkaufspreis wurde vom Verlag festgesetzt.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 14,99  
Taschenbuch EUR 19,99  
Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Mathematik hat sich seit dem Entstehen der modernen Naturwissenschaft im 16. Jh. als das entscheidende Erkenntnisinstrument erwiesen, so dass die Mathematisierung der Theorien eines Faches als Kriterium seiner Reife betrachtet wurde. Dennoch ist der Grund für diesen unerwarteten Anwendungserfolg immer dunkel geblieben. Warum lässt sich die materielle Natur mit dem geistigen Werkzeug der Zahlen und geometrischen Formen so perfekt erfassen? Diese Frage ist eng verknüpft mit dem ontologischen Status abstrakter Objekte: Wo sind sie beheimatet, in den Dingen als Strukturen, im Hintergrund als Ideen, oder sind sie nur Fiktionen? Die Hypothese dieses Buches  folgt einer Idee von P.A.M. Dirac, der vermutete, dass die Natur eine innere mathematische Qualität besitzt.

Buchrückseite

Die Mathematik hat sich seit dem Entstehen der modernen Naturwissenschaft im 16. Jh. als das entscheidende Erkenntnisinstrument erwiesen, sodass die Mathematisierung der Theorien eines Faches als Kriterium seiner Reife betrachtet wurde. Dennoch ist der Grund für diesen unerwarteten Anwendungserfolg immer dunkel geblieben. Warum lässt sich die materielle Natur mit dem geistigen Werkzeug der Zahlen und geometrischen Formen so perfekt erfassen? Diese Frage ist eng verknüpft mit dem ontologischen Status abstrakter Objekte: Wo sind sie beheimatet, in den Dingen als Strukturen, im Hintergrund als Ideen, oder sind sie nur Fiktionen? Kanitscheiders vorläufige Arbeitshypothese folgt der Idee von Paul Dirac, der vermutete, dass die Natur eine innere mathematische Qualität besitzt.

Autor:

Bernulf Kanitscheider studierte Philosophie, Mathematik und Physik an der Universität Innsbruck, promovierte dort und habilitierte sich 1970 mit einer Arbeit zur physikalischen Geometrie. 1974 wurde er auf den Lehrstuhl für Philosophie der Naturwissenschaften am Fachbereich Physik und Mathematik sowie am Zentrum für Philosophie der Universität Gießen berufen, den er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2008 inne hatte. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kosmologie, Interpretation der Quantenmechanik und Theorien der Selbstorganisation. Einschlägige Monographien aus jüngerer Zeit: Von der Mechanistischen Welt zum Kreativen Universum, WBG 1993; Im Innern der Natur, WBG 1996; Die Materie und ihre Schatten, Alibri 2008. In jüngerer Zeit hat er mehrere Untersuchungen zur Philosophie der Mathematik veröffentlicht.


Produktinformation


Kundenrezensionen

5 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
3.5 von 5 Sternen
3.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anregend für Fachleute 28. Oktober 2013
Format:Taschenbuch
Wie ein roter Faden ziehen sich zwei Begriffe aus dem sog. Universalienstreit durch Kanitscheiders Buch: "Realismus" (philosoph. Position, wonach Oberbegriffen eine wirkliche Existenz zukommt; z.B. "Stuhl" als Oberbegriff für Sessel, Hocker, Schaukelstuhl ...) und "Nominalismus" (Position, die diese Existenz bestreitet und Oberbegriffe nur als Konstruktion denkender Gehirne ansieht). Aus heutiger Sicht ist der Begriff Realismus natürlich unglücklich gewählt, weil ein Realist des Universalienstreits wenig mit einem ontologischen Realisten gemein haben dürfte. Um dieses Begriffspaar ranken sich jedenfalls zwei im Buch behandelte Fragestellungen:
A) Sind mathematische Objekte (z.B. "Ellipse", "Primzahlen") real existierend (die realistische Position) oder nicht (die nominalistische Position)?
B) Warum "passen" mathematische Gleichungen so oft und so exakt zu physikalischen Objekten und Prozessen?

Kanitscheider vermengt die Fragestellungen A und B über weite Strecken des Textes, was vor allem diejenigen Mathematiker, die ihr Fach als eigenständig ansehen, ein wenig enttäuschen wird. Ein Zwischenfazit zur Fragestellung A lautet (s. 147): "Mathematische Ideen allein können aus naturalistischer Sicht jedenfalls nicht ohne materiellen Träger das primäre Baumaterial der Welt darstellen."

Bei Fragestellung B diskutiert Kanitscheider viele Positionen, kommt aber dann unter Hinweis auf eine "innere mathematische Struktur der Natur" und eine "unseparierbare Einheit von den mathematischen und physikalischen Elementen einer Theorie" (S. 374) zur Position eines "immanenten oder aristotelischen" Realismus. Begründet wird die Wahl dieser Position u.a.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Matematisierung in der Physik 13. April 2014
Von Pseudonym
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Ich habe dieses Buch gelesen, wenig verstanden, bin aber recht zufrieden damit. Mein Background ist Student der Physik im Hauptstudium, mit Liebe zur Mathematik (ja, trotzdem oder gerade weil deswegen Physiker^^).

Die Mathematik zeichnet sich dadurch aus, dass jeder philosophische Standpunkt, den man einnimmt, eigentlich nicht besonders tragfähig ist Deswegen betreibt man Mathematik ja von einem praktischen Standpunkt aus.

Aufgezeigt wird im wesentlichen (in meinen Augen) das, was Eugene Wigner in seinem Artikel "About the Unreasonable Effectiveness of Mathematics ind the Natural Sciences" anspricht: Es ist in der tat unverständlich, warum Mathematik (nicht nur mathematische Anwendung) so erfolgreich, in den Naturwissenschaften ist. Obwohl Funktionen und deren Ableitungen, um ein enfaches Beispiel zu wählen, losgelöst von der naturwissenschaftlichen Realität, nur in der formalen Welt der Mathematik exitieren, haben sie sich als nützlich erwiesen, um Physik zu betreiben. Beschleunigung bspw. wird definiert als die zweite zeitliche Ableitung der Trajektorie des untersuchten (Punkt-)Teilchens nach der Zeit. Diese zunächst in Worten ausgeführte definition, führt zu allerhand mathematischen Komplikationen, wenn man bspw. die Beschlenigung von Teilchen im Ramen der SRT, oder der ART ausrechnen möchte, weil man hier genauer spezifizieren muss, welche zeit man betarchtet und wie diese Zeit mathematisch definiert ist, und was die physikalische Bedeutung einer so definierten Zeit ist (SRT: Eigenzeit, ART: Geodätische Abweichung des Geschwindigkitsfeldes, d.h., abhängig von der Änderung der Metrik).
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden